Alle Meldungen im Überblick
Fr
13
Jan
2012
Unterländer FSG-Neujahrsempfang im Zeichen der Verteilungsgerechtigkeit
v.l. NR Mag. Josef Auer, FSG Landesvorsitzender Otto Leist, Bgm. von Bad Häring Hermann Ritzer, FSG Regionsvorsitzender Robert Gasser
Gestern fand der Neujahrsempfang der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Unterland statt. FSG-Vorsitzender, Otto Leist, pochte vor 65 BetriebsrätInnen aus den Bezirken Kitzbühel,Schwaz und Kufstein auf die Einführung einer „wirksamen“ Vermögensbesteuerung. „Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass Reiche und SpitzenverdienerInnen trotz zunehmender Budgetknappheit immer noch keinen angemessenen Beitrag für die Staatsfinanzen und unsere sozialen Sicherungssysteme leisten, ganz abgesehen vom fehlenden Beitrag der wahren Krisenverursacher, den Spekulanten und Finanzjongleuren. Hier fordern wir jetzt sehr vehement eine Änderung der Steuerstruktur, denn der Faktor Arbeit wird in Zukunft die Steuerlast nicht mehr im gewohnten Maße tragen können. Würden wir die vermögensbezogenen Steuern auf EU-Niveau anheben, hätten wir jährlich vier Milliarden mehr im Budget. Diese Steuer trifft keine Häuslbauer sondern wirklich Reiche, also Millionäre“ meint Leist beim gestrigen Empfang.
Fr
13
Jan
2012
Presslaber ist neue Betriebsratsvorsitzende der Firma Anita
neues Betriebratsteam bei der Firma Anita Vorsitzende Reingard Preßlaber 2. von links
Bei der letztwöchigen Betriebsratswahl der Firma Anita wurde die Matreierin Reingard Presslaber mit überwältigender Mehrheit zur neuen Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Damit vertritt die 47-jährige für die kommenden vier Jahre 101 ArbeiterInnen und folgt somit Gerti Mattersberger nach.
Fr
13
Jan
2012
55.000 Tiroler Handelsangestellte verdienen ab 1. Jänner um durchschnittlich 3,6 Prozent mehr
Nach dem gestrigen 16-stündigen Verhandlungsmarathon einigte sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier mit der Arbeitgeberseite auf eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich 3,6 Prozent. "Gehälter bis 1.500 Euro steigen um einen Fixbetrag von 50 Euro, was einer Erhöhung von 3,85 Prozent gleichkommt. Das ist wichtig für niedrige Einkommen", erklärt der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende und GPA-djp-Handelswirtschaftsbereichsvorsitzender, Otto Leist, der besonders die Anrechnung des Karenzurlaubes im Ausmaß von zehn Monat als Meilenstein für Frauen sieht.
Fr
09
Dez
2011
Eisenbahnerwaisenkinder feiern gemeinsam Weihnachten
Waisen- und Unterstützungsverein der ÖBB beschert Voll- und Halbwaisen Kindern ein gemeinsames Fest.
Waisen- und Unterstützungsverein der ÖBB beschert Voll- und Halbwaisen Kindern ein gemeinsames Fest.
Mi
07
Dez
2011
Leist kritisiert Bodenseer: "Schuld den Arbeitnehmervertretern zu geben ist eine Frechheit und billiger Populismus"
"Wenn WKO-Bodenseer die beiden Arbeitnehmervertreter-Sozialpartner als Verhinderer der Schuldenbremse bezeichnet und durch die Blume das angeblich so verantwortungsvolle Handeln der Wirtschaft in den Raum stellt, dann muss man schon hinterfragen, warum er bei der Hypo-Geldverbrennung als erster stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender nicht besser kontrolliert hat. Hier hätte er mit seiner angeblich so ausgezeichneten wirtschaftspolitischen Kenntnis früher erkennen müssen und das Verpuffen von 150 Millionen Euro verhindern können. Das ewige Herumhacken auf dem Verwaltungspersonal und den Beschäftigten, die seiner Meinung nach so teuer und ineffizient sind und ihnen die Schuld für alles zu geben ist eine Frechheit des Tiroler WKO-Präsidenten", so der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende, Otto Leist.
Di
06
Dez
2011
Gewerkschaft Bau Holz drängt Schwellenwert-Verordnung zu nutzen
Durch die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis Ende 2012 haben hat die "öffentliche Hand" auch weiterhin die Möglichkeit, Bauaufträge bis zu einer Million Euro, unter bestimmten Voraussetzungen, direkt an regionale heimische Betriebe zu vergeben. "Das sollte man besonders unter der Berücksichtigung der bevorstehenden schwierigen Zeit nutzen und die heimische Bauwirtschaft und Arbeitsplätze stärken. Jeder Euro, der im Land bleibt ist ein gewonnener Euro für TirolerInnen", meint Hauser.
Fr
02
Dez
2011
FSG-Hauser: "ÖVP-Zoller-Frischauf setzt 700 Arbeitsplätze aufs Spiel"
Gewerkschaft kritisiert Zick-Zack-Kurs der ÖVP-Wirtschaftslandesrätin bei der Winterbauoffensive.
Mi
30
Nov
2011
Gewerkschaft ehrt SPÖ-LR-Reheis für 40-jährige Mitgliedschaft
Soziallandesrat Gerhard Reheis hält seit mittlerweile 40 Jahre der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier die Treue.
So
20
Nov
2011
ÖGB Bezirkskegelmeisterschaft in der Freizeitarena "Hallo Du" in Ebbs
Ein Fixtermin im Kufsteiner ÖGB Kalender ist das traditionelle Kegelturnier für Betriebsmannschaften, Mitglieder und Funktionäre.
Do
17
Nov
2011
3.500 Tiroler Reinigungskräfte bekommen 3,6 Prozent mehr Lohn
Die Gewerkschaft vida konnte sich in der dritten KV-Verhandlungsrunde für Beschäftigte der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung mit der Arbeitgeberseite auf ein Lohnplus von 3,6 Prozent
einigen. Damit steigen mit 1. Jänner 2011 die Löhne der 3.500 Tiroler ReinigerInnen um 27 Cent pro Stunde. "Die Mindestlöhne der Branche konnten auf 1.349,23 Euro, was für die untersten
Lohngruppen eine Erhöhung um 3,6 Prozent bedeutet. Die Trennungszulage, das Zehrgeld und die Lehrlingsentschädigung steigen um jeweils vier Prozent.", sagt der zuständige
vida-Landesgeschäftsführer, Roland Müller, zum Abschluss.
"Sauberkeit hat ihren Wert, meine Arbeit ihren Preis", so lautete das Motto der diesjährigen KV-Verhandlungen in der Reinigungsbranche. Noch wenige Stunden vor Beginn der dritten und letzten
Verhandlungsrunde wurde dem vida-Verhandlungsteam bei einer gut besuchten BetriebsrätInnenkonferenz der Rücken gestärkt. "Letztendlich haben sich die Beschäftigten im Reinigungsgewerbe diese
kräftige Lohnerhöhung mehr als verdient", Tirols vida-Landesvorsitzender, Günter Mayr.
ArbeitnehmerInnen in der Reinigung bilden eine der großen Berufsgruppen im Dienstleistungssektor - unter den Beschäftigten und vor allem in den niedrigen Lohngruppen sind 75 Prozent der
Beschäftigten Frauen - viele auch ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund. "Umso wichtiger und richtiger war es gerade diese niedrigen Lohngruppen besonders hervorzustreichen", erklärt Mayr
abschließend.
Mi
16
Nov
2011
Leist: "25 Prozent der Tiroler Betriebe sind undankbar" - Jobabbaudrohung unseriös und unsozial
Das Instrument Kurzarbeit wurde vom ÖGB seit Anfang der Krise 2008 vorangetrieben und hat nicht nur Arbeitsplätze sichern können, sondern auch Unternehmen bei plötzlichem Auftragsanstieg aus der
Patsche geholfen. "Mich ärgert die Androhung von Jobabbau. Das ist nicht seriös, unsozial, verunsichert ArbeitnehmerInnen und ist eine äußerst undankbare Geste der Arbeitgeberseite", so der gf.
Tiroler ÖGB-Vorsitzende, Otto Leist.
Mit dem Instrument Kurzarbeit haben Tiroler ArbeitnehmerInnen Einkommenseinbussen in Kauf genommen. "8.606 TirolerInnen haben sich gegenüber ihren ArbeitgeberInnen als sehr loyal erwiesen. Diesen
Menschen jetzt, bevor Auftragseinbrüche überhaupt da sind die Rute des Mitarbeiterabbaus ins Fenster zu hängen ist eine Frechheit", sagt Leist.
"In mir erweckt sich der Eindruck, dass besonders in der Industrie die Gewinne den ArbeitgeberInnen gehören und wenn es schlechter läuft ArbeitnehmerInnen den Kopf herhalten müssen. Wenn das die
Botschaft für die Zukunft sein soll, dann bin ich gespannt, wer ansteigenden Aufträgen in Zukunft abarbeiten wird", so der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende abschließend.
Mi
16
Nov
2011
Graffiti-Workshop der ÖGB-Jugendgruppe IBK/IBK-L
Die ÖGB-Jugendgruppe Innsbruck/Innsbruck-Land hat vergangenes Wochenende unter dem Motto "Unsere Zeit, unsere Kunst und unsere Zukunft" einen Graffiti-Workshop absolviert. "Es geht uns darum,
dass sich junge Menschen künstlerisch ausdrücken können und das auch im Rahmen des Erlaubten ausüben"; erklärt der Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär, Manuel Unterkircher. Besonders beeindruck
zeigt sich Unterkircher vom ÖGJ (Österreichische Gewerkschaftsjugend) Logo an den Innenhof-Mauern des Reichenauer Volkshauses.
Der Workshop beinhaltete neben dem künstlerischen Teil, auch die Geschichte des Graffitis, allgemeine Einblicke in den Bereich Streetart und rechtliche Bestimmungen. "Wir, die Jugend von heute
sind diejenigen die morgen in dieser Welt leben müssen. Daher wollen wir diese auch mitgestalten. Graffiti ist eine freche, kunstvolle und anspruchsvolle Stilrichtung, in der wir unsere
Botschaften transportieren können", so der Vorsitzende der Jugendgruppe Philip Obojes.
Die 20 TeilnehmerInnen des ÖGB-Graffiti-Workshops bekamen fachmännische Unterstützung der zwei Graffiti-Experten der Gents-Crew Innsbruck. In Zukunft werden die Meisterwerke der
ÖGB-Jugendgruppenmitglieder Innsbrucks den Innenhof des Reichenauer Volkshaus zieren.
Mi
09
Nov
2011
FSG-Leist: "Tirols Handelsangestellte haben sich einen gerechten Anteil verdient"
Mit gutem Gefühl und der aktuellem Branchenanalyse der AK, die belegt, dass die 152 wichtigsten Unternehmen in der Branche im Vorjahr einen Umsatz von 593 Mio. Euro erwirtschaftet haben und somit die Gewinne im Handel damit gegenüber 2009 um fast 22 Prozent ansteigen ließen, ist der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende und Tirols einziger Arbeitnehmervertreter in den laufenden Handels-KV, Otto Leist (FSG), auf den Weg nach Wien zur heutigen zweiten Verhandlungsrunde, die zu Mittag starten werden.
Mi
02
Nov
2011
FSG: Wir brauchen eine Neugestaltung der Pendlerförderung
Otto Leist (Tiroler FSG-Vorsitzender)
Von Tiroler ArbeitnehmerInnen wird zunehmend Mobilität gefordert. Der Wunsch vom Arbeitsplatz direkt vor der Haustür wird immer mehr zur Illusion. Dass Pendeln neben Einschränkungen in der Freizeitgestaltung besonders finanzielle Nachteile mit sich bringt, liegt auf der Hand. Die Arbeitszeiten werden immer flexibler, es gibt immer mehr Beschäftigte, die nachts, samstags oder an Sonn- und Feiertagen arbeiten müssen. Deshalb sollte durch eine entsprechende Pendlerförderung Abhilfe geschaffen werden.
Mi
02
Nov
2011
Mangel an altersgerechten Arbeitsplätzen im Bezirk Kitzbühel
Im Zuge der ÖGB-Tagung vergangene Woche in Kirchberg, der 31 Kitzbühler BetriebsrätInnen beiwohnten, wurde die Kritik an der fehlenden Bereitschaft der Arbeitgeber bei der Gestaltung alternsgerechter Arbeitsplätze laut. „24 der 31 BetriebsrätInnen haben uns mitgeteilt, dass die Arbeitgeberseite bei der alternsgerechten Gestaltung der Arbeitsplätze wenig bis gar nicht zugänglich ist“, zeigt der Unterländer ÖGB-Vorsitzende, Hubert Scheiber (FSG), auf.
Sa
29
Okt
2011
Runder Tisch mit Minister Hundstorfer
Der ehemalige ÖGB-Präsident und jetzige Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) nahm gestern Nachmittag Anregungen und Beschwerden von Kitzbühler BetriebsrätInnen in den Räumlichkeiten des ÖGB-Kitzbühel mit auf den Weg. „Die Situation der Kitzbühler ArbeitnehmerInnen ist schlecht, besonders dann, wenn man die Einkommen den Lebenserhaltungskosten gegenüberstellt“, merkt der Oberländer ÖGB-Vorsitzende Hubert Scheiber (FSG) im Zuge eines Runden Tisches mit dem Sozialminister an.
Fr
28
Okt
2011
FSG Tirol unterstützt Bildungsvolksbegehren
FSG baut auf Unterstützung der Tiroler BetriebsrätInnen.
Fr
28
Okt
2011
FSG Tirol stellt Weichen im Herbst 2012
Gerüchte zur Folge soll Otto Leist bereits als Tiroler FSG-Vorsitzender gehen. Der Artikel in der TT erwies sich aber als Ente. Die FSG wird inhaltliche und personelle Weichen frühestens im Zuge der Landeskonferenz im Herbst 2012 legen.
Do
27
Okt
2011
Osttirols vida-Pensionistenvorsitzender widmet sich künftig seinem Leihhund
ÖGB Regionalvorsitzender Willi Lackner -Alois Hohenegg -VIDA Landesvorsitzender Günter Mayer
Osttirols vida-Pensionistenvorsitzender, Alois Hohenegg, legt nach 15 Jahren aus privaten Gründen seine Funktion nieder. Der ehemalige Fahrdienstleiter der ÖBB wird künftig seinem Lieblingshobby, dem Spazierengehen mit seinem Leihhund, nachgehen. Der 72-jährige Lienzer war in allen entscheidenden Gremien der Gewerkschaft vida vertreten und wird der Gewerkschaftsbewegung künftig als Ratgeber in Pensionisten-Angelegenheiten erhalten bleiben.
Mo
03
Okt
2011
ÖGB-Landesjugendvorsitzender Mario Dengg ist neuer Zentraljugendvertrauensrat der Siemens AG
Mario Dengg
Auf den 19-jährigen ÖGB-Landesjugendvorsitzenden, Mario Dengg, kommt künftig eine besondere Aufgabenstellung zu. Die Nachwuchshoffnung des ÖGB Tirol wurde am 20. September bei der Zentraljugendvertrauenswahl zum neuen Vorsitzenden gewählt und kümmert sich zukünftig um die arbeitnehmertechnischen Fragen von 403 jugendlichen Beschäftigten von Siemens AG Österreich.
Do
29
Sep
2011
Leist: „ArbeitnehmerInnen brauchen satte Lohnerhöhungen“
ÖGB-Regionalvorsitzender Willi Lackner und der gf. ÖGB-Landesvorsitzender Otto Leist
Der ÖGB fordert beim Kollektivvertragsverhandlungsmarathon im Herbst deutliche Lohnerhöhungen. Angefangen bei den 165.000 Beschäftigten in der Metallindustrie und im Bergbau bis zu den Handelskollektivvertragsverhandlungen sind Lohnerhöhungen deutlich über der Inflation gefordert. „Menschen brauchen Geld zum Leben, besonders jene aus Lienz, die unter dem siebtschlechtesten Einkommen aller 99 österreichischen Bezirke leiden. Gepaart mit den hohen Lebenserhaltungskosten ein immer größeres Problem“, zeigt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende, Otto Leist, anlässlich seines Osttirolbesuches auf.
Do
29
Sep
2011
ÖGB ehrte treue osttiroler Mitglieder
gf. Landesvorsitzender des ÖGB Tirol Otto Leist, Bartlmä Gutzely, Landessekretär der GBH Tirol Christian Hauser
Am Mittwochabend wurden im Hotel Haidenhof 120 Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Gewerkschaft geehrt. Auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und ÖGB Vorsitzender Otto Leist wurden Zeugen wie neben den Auszeichnungen für 25, 40 und 50-jähriger ÖGB-Treue der 91-jährige ehemalige Wildbacharbeiter,Bartlmä Gutzely, die Auszeichnung für 60-Jahre ÖGB Mitglied entgegennahm.
Di
27
Sep
2011
Bau-Holz GewerkschafterInnen zum Lokalaugenschein am Schlegeisspeichersee
GBH-Landesvorstand zum Lokalaugenschein am Schlegeisspeichersee
Der Landesvorstand der Gewerkschaft Bau Holz (GBH) Tirol besuchte vergangene Woche gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden und Zentralbetriebsrat, Otto Neumann, das Verbund-Wasserkraftwerk in Mayrhofen. „Der Betrieb ist zu 100 Prozent organisiert, sprich jeder ist Gewerkschaftsmitglied. Daher kommen auch die guten Arbeitsbedingungen vor Ort“, erklärt der Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau-Holz, Christian Hauser, im Zuge des Lokalaugenscheins bei den Zillertaler Wasserkraftwerken.
Di
27
Sep
2011
Gewerkschaft Bau Holz fordert schwarzes Brett bei Pfusch
Anlässlich der jüngsten Schwarzarbeiterfälle fordert der Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau-Holz, Christian Hauser, eine öffentliche Liste oder ein schwarzes Brett aller Firmen, die Schwarzarbeiter beschäftigen und auch mit Subfirmen zusammenarbeiten, die den Pfusch forcieren. „In weiterer Folge müssen Täterunternehmen für einen gewissen Zeitraum von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden“, erklärt Hauser.
Do
22
Sep
2011
Tiroler Frauen verdienen um 27,2 Prozent weniger als Männer
v.l.n.r.: Petra Rousavy (Flugzeugtechnikerin), Ulrike Ernstbrunner (Tiroler ÖGB-Landesfrauenvorsitzende), Brigitte Ruprecht (ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende) und Thomas Steiner (Betriebsratsvorsitzender der Tyrolean-Airways)
Ab 23. September 2011, dem sogenannten "Equal Pay Day", arbeiten Tiroler Frauen einkommensstatistisch gesehen auf das restliche Jahr umgerechnet umsonst. Im Vergleich zu ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung liegt das Fraueneinkommen mit 30.110 Euro unter dem der Männereinkommen von 41.342 Euro. „Um dies den Betroffenen, aber auch Männern weiterzugeben touren wir quer durchs Land. Der diskriminierenden Entlohnung gehört ein für alle Mal ein Riegel vorgeschoben“, erklärt die ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende, Brigitte Rupprecht, im Zuge des Tyrolean Betriebsbesuches.
Do
15
Sep
2011
ÖGB fordert auch Bildung für UnternehmerInnen
Der ÖGB Lienz startet seine Gewerkschaftsschule am 17.09.2011 mit 20 TeilnehmerInnen. Die ArbeitnehmerInnen werden in der zweijährigen Ausbildung, in ihre Kenntnisse auf arbeitsrechtlichem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet erweitern und vertiefen, und so ihre Funktion als BetriebsrätInnen und Personalvertreter bestens wahrnehmen können. „Das erwarten wir uns eigentlich auch von der Unternehmerseite, der WKO. In Punkto Konfliktmanagement und sozialem Umgang mit dem Personal orten wir häufig Ungereimtheiten. Die so oft geforderte Flexibilität ist meist eine Einbahnstraße. Eine ähnliche Ausbildung würde dem entgegensteuern“, so der Lienzer ÖGB-Vorsitzende Willi Lackner, der beeindruckt vom Fortbildungswillen der Teilnehmer ist.
Do
15
Sep
2011
Fünfthöchste Millionärsdichte weltweit spricht für Vermögenssteuer!
Österreich verfügt über die weltweit fünfthöchste Millionärsdichte. Nur in Ölstaaten und Finanzzentren sind verhältnismäßig mehr Millionäre unterwegs als bei uns.
Do
15
Sep
2011
ÖGB fordert Bildungsfreistellung zur Lehrabschlussprüfung
Lehrlinge, die nicht ordnungsgemäß ausgebildet werden, müssen nicht selten Zusatzausbildungen und Vorbereitungskurse zur Lehrabschlussprüfung absolvieren. „Um einen positiven Abschluss zu erreichen brauchen Lehrlinge viel Zeit. Daher fordern wir die Einführung einer Bildungsfreistellung“, erklärt der Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär, Manuel Unterkircher.
Mi
14
Sep
2011
Gewerkschaftsjugend fordert Übernahme aller Lehrlinge in staatsnahen Betrieben
Viele TirolerInnen müssen sich nach der Lehre um eine/n neue/n ArbeitgeberIn umsehen. Im August zählte der Tiroler Arbeitsmarkt 2.598 arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahre. „Diese Zahl veranlasst uns eine Übernahmepflicht für alle Lehrlinge in staatlichen oder staatsnahen Betrieben und Einrichtungen zu fordern“, erklärt Manuel Unterkircher, Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär.
Mi
14
Sep
2011
Gewerkschaft vida zu „Lehrlingsaktion macht SchülerInnen Tourismusberufe schmackhaft“: Nur bessere Arbeitsbedingungen machen Tourismusberufe schmackhaft
Gleich wie Zoller-Frischauf und Palfrader sieht auch die Gewerkschaft vida Handlungsbedarf im Tourismus, fordert aber bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten den Hebel anzusetzen. „Leider herrschen in der Branche unfairen Arbeitsbedingungen, insbesondere die ungünstigen und familienfeindlichen Arbeitszeiten, die niedrige Entlohnung, die auch bei höheren Qualifikationen kaum Zuwächse verspricht und das fehlende Angebote für betriebliche Weiterbildung. Wo Palfrader die guten Verdienstmöglichkeiten sieht ist uns völlig schleierhaft“, meint der Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft vida, Günter Mayr.
Di
13
Sep
2011
Innsbrucker ÖGB Jugend informierte über Bildungsschieflage
Manuel Unterkircher (links) und Christopher Hatzl (rechts/PRO-GE)
Um auf die Schieflage des Bildungssystems hinzuweisen informierten Tiroler NachwuchsgewerkschafterInnen in den vergangenen Wochen vor Innsbrucks Freibädern, um junge Menschen auch in den Ferien mit bildungspolitischen Themen zu konfrontieren. „Die Bildung ist ungerecht verteilt. Nur ein Drittel schafft einen höheren Abschluss als die Eltern - der Grad der Bildung wird also vererbt. Diese Schieflage wollen wir beseitigen, denn von der Bildung hängen die Berufs- und damit die Einkommenschancen ab. Bildung muss für alle da sein, und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern im wahren Leben. Darüber haben wir informiert“, erklärt Manuel Unterkricher, Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär.
Mo
12
Sep
2011
Wanderausstellung „Global arbeiten, Global handeln“ macht halt in Innsbruck
Organisator Manuel Unterkicher
Der ÖGB Tirol organisiert gemeinsam mit Südwind eine dreiwöchige Wanderausstellung zum Thema „Global arbeiten, Global handeln“. Die Informationsveranstaltung ist dabei im ÖGB-Haus, auf der Tiroler Fachberufsschule, der Universitätsbibliothek und der Caritas Innsbruck zu bewundern. Vom 12. bis zum 30. September können sich Besucher kostenfrei über Gestaltungsmöglichkeiten in der Globalisierung und gewerkschaftliches Handeln informieren. „Wir wollen aufzeigen, was ArbeiterInnen und Angestellte rund um den Globus verbindet und trennt sowie wo es gemeinsame Probleme und Lösungen gibt“, erklärt Organisator und Tirols ÖGB-Landesjugensekretär Manuel Unterkircher.
Do
08
Sep
2011
Erste Lienzer ÖGB-Jugendgruppe gegründet
Liora Brunner überreicht Manuel Unterkircher die Gründungsurkunde
Junge ArbeitnehmerInnen und SchülerInnen aus dem Raum Osttirol haben in Zusammenarbeit mit der Tiroler ÖGB Jugend die erste Gewerkschaftsjugendgruppe in Lienz gegründet. „Die vorerst 20 Jugendlichen werden künftig ArbeitnehmerInnenthemen unter Gleichaltrigen kommunizieren“, erklärt der ÖGB-Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Mi
07
Sep
2011
GPA-djp-Regionaljugendforum Tirol „Zukunftsrichtend – Zukunft richten!“
Alle zwei Jahre findet das Tiroler Regionaljugendforum der Gewerkschaft für Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier statt. Im Zuge der Konferenz wird ein neues Tiroler-Jugendpräsidium gewählt und die politische Positionierung für die kommende Funktionsperiode (2 Jahre) beschlossen. Dazu findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Eure Krise, unsere Zukunft?“ statt, in der JugendpolitikerInnen zur Eurokrise Stellung nehmen werden.
Mi
07
Sep
2011
ÖVP verteidigt Superreiche mit Laserschwert in Star-Wars-Manier
Die Politiker sind retour vom Urlaub. Auch unsere Finanzministerin Maria Fekter, die momentan mit Aussagen wie "Vermögenssteuer trifft den einfachen Häuslbauer", aufhorchen lässt. Ich behaupte
mal, dass sich kaum eine Person aus dem gerne zitierten Mittelstand ein Häusl um 1.000.000 Euro hinstellt oder dieses Geld besitzt. Fekter glaubt das schon, wie ihre ganze ÖVP. Dabei würde nur
das Vermögen ab(!!!) diesem Betrag besteuert. Also bei einem Besitz von Sach- oder Geldmittel von 1.000.010 Euro würde eine Abgabe von drei bis sieben Cent fällig werden. Doch mit Boxhandschuhen
und Laserschwert in Star-Wars-Manier verteidigen ÖVP-Politiker die Superreichen des Landes und versuchen mit medialen Falschinformationen die Masse, den Mittelstand, auf ihre Seite zu ziehen.
Diese würden von einer Vermögenssteuer profitieren, steuerliche Vorteile genießen und die Konjunktur ankurbeln, werden aber in die Irre geführt. Nur unsere Nachbarn, die Tschechen, streifen noch
weniger Einnahmen aus Vermögen in Prozent des BIP ein. Aufgrund dieser Tatsache rügt uns auch schon die OECD, die eine Entlastung der Abgabenlast auf Arbeitseinkommen fordert. Doch die
ÖVP-Politiker bleiben stur, werden sich auch nicht bewegen und weiter vor dem Vermögen von Porsches, Flicks und Mateschitzs stellen, bevor Gerechtigkeit eintritt. Die reichsten zehn Prozent
unseres Landes dürften also ihren Anteil von zwei Drittel des bundesweiten Privatvermögens sicher haben und weiter ausbauen, bis es irgendwann ordentlich kracht, siehe London...
Leserbrief von Philip Wohlgemuth
Di
06
Sep
2011
Antirassismus-Fest in Imst am 9. September am Imster Rathausplatz
Die Imster ÖGB-Jugendgruppe „Junges Forum Imst“ veranstaltet am kommenden Freitag ein Konzert gegen Rassismus. Einige Bands, unter anderem „Raise up!“ und „Upperland Funk-Band“ werden im Beisein
lokaler PolitikerInnen rechten Tendenzen entgegensteuern. „Wir setzen ein Zeichen für ein friedliches und vorurteilsloses Zusammenleben“, meint der Vorsitzende des JFI, Raphael Krabichler.
Datum: Freitag, 9. September 2011
Zeit: 17:00 – 23:00 Uhr
Ort: Musikpavillion in Imst
Eintritt: Frei
Di
06
Sep
2011
GPA-djp-Regionaljugendforum Tirol „Zukunftsrichtend – Zukunft richten!“
Alle zwei Jahre findet das Tiroler Regionaljugendforum der Gewerkschaft für Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier statt. Im Zuge der Konferenz wird ein neues Tiroler-Jugendpräsidium
gewählt und die politische Positionierung für die kommende Funktionsperiode (2 Jahre) beschlossen. Dazu findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Eure Krise, unsere Zukunft?“ statt, in der
JugendpolitikerInnen zur Eurokrise Stellung nehmen werden.
Datum: Samstag, den 17. September 2011
Zeit: 15:30 Uhr
Ort: ÖGB-Haus, 7. Stock, großer Saal, Südtiroler Platz 14-16, 6020 Innsbruck
Ansprechperson vor Ort: David Schumacher, Regionaljugendsekretär (Mobil: +43676817118105)
Fr
02
Sep
2011
Fünf KV-Abschlüsse und zwei Festsetzungen von Lehrlingsentschädigungen für Tirols ArbeitnehmerInnen
Neben KV-Abschlüssen bei Postbus, in der Mühlenindustrie, Gewerbliche Mischfuttererzeugung, Mühlengewerbe und Seilbahnen wurden Entschädigungen der Fotografenlehrlinge und Private Bildungseinrichtungen/BABE festgesetzt.
Do
01
Sep
2011
Melanie Ebster zur neuen Jugendvertrauensrätin bei GE-Jenbacher gewählt
Melanie Ebster (links) und Jakob Bliem (rechts)
Die 20-jährige Melanie Ebster aus Uderns wurde bei den gestrigen Jugendvertrauensratswahlen der GE-Jenbacher GmbH & Co OG zur neuen Vorsitzenden gewählt. In den kommenden zwei Jahren wird sie somit die Angelegenheiten der künftig 107 jugendlichen ArbeitnehmerInnen vertreten. Mit 100-prozentiger Zustimmung geht die angehende Elektrobetriebs- und Maschinenbautechnikerin gestärkt in ihre erste Periode als Arbeitnehmervertreterin.
Mi
31
Aug
2011
Tiroler Gewerkschaftsjugend fordert Leibesübungen am Lehrplan der Berufsschulen
v.l.n.r.: Markus Heim (Ausbildungsleiter der ÖBB-Lehrwerkstatt), Mario Dengg (Tiroler ÖGB-Landesjugendvorsitzender), Philip Wohlgemuth (vida-Landessekretär) und Christoph Kuntner (Jugendvertrauensrat der ÖBB-Lehrwerkstätte)
Der ÖGB Tirol und die Gewerkschaft vida unterstützen sportliche Aktivitäten für junge Tiroler Lehrlinge. Immer mehr Jugendliche leiden an Übergewicht. „Lehrlinge haben nach einem harten Arbeitstag oft nicht mehr die Motivation sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Zwangsläufig nimmt der Anteil an übergewichtigen Jugendlichen zu. Sportliche Aktivitäten müssen sich auch am Stundenplan von Lehrausbildungsstätten wiederfinden“, so Philip Wohlgemuth, Landessekretär der Gewerkschaft vida, am Rande eines von der Gewerkschaft vida und dem ÖGB Tirol unterstützen Fußballspieles zwischen der ÖBB-Lehrwerkstatt Innsbruck und Feldkirch am Innsbrucker Beselepark.
Mi
31
Aug
2011
FSG-Katzian zu Vermögenssteuern: Unverständliche Blockadehaltung der ÖVP
„Die Blockladehaltung der ÖVP in Sachen Besteuerung von großen Vermögenswerten ist völlig unverständlich und alle Gebote der wirtschaftpolitischen Vernunft sprechen für eine stärkere Besteuerung von Vermögen bei einer gleichzeitigen Entlastung von Arbeit. Eine solche Änderung im Steuersystem wäre somit auch ein wesentlicher Schritt zu mehr Leistungsgerechtigkeit“, erklärt der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) Wolfgang Katzian.
Di
30
Aug
2011
Leist: „Wir benötigen dringend eine Vermögenssteuer ab 700.000 Euro“
Der ÖGB Tirol und dessen gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende, Otto Leist, sprechen sich klar für eine Besteuerung ab einem Vermögen von 700.000 Euro aus. „Es ist nicht verständlich, warum Reichtum keinen Beitrag zur Finanzierung von so wichtigen Bereichen wie Bildung, soziale Sicherheit oder Gesundheit beiträgt“, erklärt Leist.
Di
30
Aug
2011
Erste Innsbrucker ÖGB-Jugendgruppe gegründet
Philip Obojes (Vorsitzenden der ersten Innsbrucker ÖGB-Jugendgruppe/links) und Manuel Unterkircher (ÖGB Landesjugendsekretär/rechts)
Junge ArbeitnehmerInnen aus dem Raum Innsbruck Stadt und Innsbruck Land haben in Zusammenarbeit mit der Tiroler ÖGB Jugend die erste ÖGB-Jugendgruppe der Landeshauptstadt mit dem Namen „JG Innsbruck/Innsbruck-Land“ ins Leben gerufen. „Nach Imst, Lienz und Kufstein konnte nun auch im städtischen Bereich eine Jugendgruppe installiert werden. Die vorerst 20 Jugendlichen werden künftig ArbeitnehmerInnenthemen unter Gleichaltrigen kommunizieren“, erklärt der ÖGB-Landesjugendvorsitzenden und Medienbeauftragte der neuen Jugendgruppe, Mario Dengg.
Sa
27
Aug
2011
82 Prozent Unterentlohnung auf Tiroler Baustelle - Kontrollen gegen Lohn- und Sozialdumping auf Baustellen in Tirol funktionieren
Mit der Arbeitsmarktöffnung hat bekanntlich Sozialminister Rudolf Hundstorfer noch vor dem 1. Mai 2011 das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSDB-G) im Parlament beschließen lassen. Mittlerweile liegen erste Ergebnisse seitens der Bauarbeiter Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) von Baustellenkontrollen vor. Seit 1. Mai wurden in Tirol 30 Baufirmen auf Baustellen kontrolliert. Davon wurde bei elf ein Verdacht auf Unterentlohnung bei den Bezirkshauptmannschaften angezeigt und erste Strafanträge gestellt.
Fr
12
Aug
2011
Rund 20 GewerkschafterInnen protestieren mit Transparenten für gleiche Rechte und Bezahlung
Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion auf der Zugspitze machen BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen aus Österreich und Deutschland auf die Probleme von LeiharbeiterInnen aufmerksam.
Mi
10
Aug
2011
OsttirolerInnen werden zu gut ausgebildeten Arbeitsnomaden
OsttirolerInnen werden immer mehr zu Arbeitsnomaden. Während andere Tiroler Bezirke einen Zuwachs verzeichnen können, leidet Osttirol du einer Abwanderungsquote von 0,4 Prozent (215 Personen). „Wir bieten speziell jungen LienzerInnen keine gut bezahlten Arbeitsplätze. Jetzt ist die Politik gemeinsam mit der Wirtschaft ist gefordert, den gut ausgebildeten Menschen auch die entsprechenden Jobs zu gewährleisten, sonst wird der Abwanderungstrend nicht abreißen“, sagt der Vorsitzende der FSG-Lienz, Stefan Mair.
Do
04
Aug
2011
Otto Leist gibt Bodenseer recht, drängt aber auf eine grundlegende Steuerreform
Der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende und AK-Vorstand Otto Leist unterstützt das Ansinnen von WKO-Bodenseer, pocht aber auf eine umfassende Steuerreform. „Unser Sozialpartner hat recht, wenn er die extrem hohe Besteuerung des Einkommens kritisiert. Aus allen Steuereinnahmen trägt der Faktor Arbeit gemeinsam mit der Mehrwertssteuer 65, vermögensbezogene Abgaben nur lächerliche 1,4 Prozent bei. Daher fordern wir die schon längst fällige höhere Besteuerung von Vermögen und Entlastung der Einkommen. Für die bevorstehenden KV-Verhandlungen kommt aber nur ein sattes Lohnplus in Frage. Bodenseers Ablenkungsmanöver und die Diskussion rund um die kalte Progression, dient einzig und alleine dazu, sozial gerechte Lohnerhöhungen zu verhindern“, so Leist.
Fr
29
Jul
2011
Tiroler Lehrstellenmarkt zeichnet sich weiterhin durch trügerischen Zahlen aus
Auf den ersten Blick scheint die Welt für Tiroler Lehrlinge in Ordnung zu sein. Im Juni 2011 konnten beispielsweise 287 Lehrstellensuchende auf 509 offene Lehrstellen zurückblicken. “Wer jedoch genauer hinsieht und die Tourismusbranche wegrechnet wird feststellen, dass 255 Lehrstellensuchende auf 177 offene Lehrstellen treffen. Wir haben ein Problem der mangelnden Lehrstellenvielfalt“, kritisiert der Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher. Die WKO hat berichtet, 170 zusätzliche Lehrstellen für Tiroler Jugendliche organisiert zu haben. Der ÖGB wartet daher schon gespannt auf die Juli-Daten des AMS Tirol.
Fr
29
Jul
2011
ÖGB-Mobbingberatungswoche in fünf Tiroler Bezirken
Der ÖGB Tirol berät weiter völlig anonym und kostenlos bei Mobbingfällen. Jede/r zehnte Tiroler Beschäftigte ist von Mobbing betroffen. „Wir orten nach wie vor ein ansteigendes Potential an Mobbingfällen. Der Bedarf ist enorm und auf schlecht strukturierte Arbeitsorganisation, -gestaltung oder –leitung zurückzuführen“, zeigt die ÖGB-Mobbingexpertin und Psychotherapeutin Sieglinde Auer auf. Anfang August findet in Innsbruck (1.8. und 2.8.), Schwaz (1.8.), Reutte (3.8.), Kitzbühel (4.8.) und Landeck (5.8.) eine Mobbingberatungs-Intensivwoche statt.
Do
28
Jul
2011
Tiroler Gewerkschaftsjugend fordert Umbenennung aller NS-nahen Namensbezeichnungen
Die Jugend des ÖGB Tirol fordert die Umbenennung diverser Organisations-, pädagogischen Einrichtung- und Straßennamen, die in Verbindung mit NS-Verbrechen stehen. Als Organ muss eine politisch unabhängige Kommission eingerichtet werden. „Es gibt noch viele Zeugnisse, die auf eine Partizipation im dunkelsten Zeitalter hinweisen, auch in Tirol. Als bedenkliches Beispiel dienen die neuen CDs und Konzertreihen des Institutes für Tiroler Musikforschung, die ausschließlich Werke, und die Benennung der Kramsacher Musikschule nach den Gaukapellmeister Tanzer. Nicht gerade ein pädagogisches Ausrufezeichen“; kritisiert der Jugendsekretär der GPA-djp, David Schumacher.
Do
28
Jul
2011
Drei von acht Tiroler Betrieben haben Einkommensbericht bereits vorgelegt
Am 31. Juli 2011 müssen acht Tiroler Betriebe, die mehr als 1.000 MitarbeiterInnen beschäftigen, laut der Novellierung zum Gleichbehandlungsgesetz den Einkommensbericht vorlegen. Von den acht Tiroler Betrieben haben bereits drei die Berichte vorgelegt. Wir gehen aber von der Fairness der restlichen Fünf und der zeitgerechten Übermittlung aus“, erklärt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner.
Mi
27
Jul
2011
Schröcksnadel riskiert Arbeitsplätze und vernachlässigt heimische Wirtschaft
Für die Gewerkschaft vida riskiert Schröcksnadel mit seinen flotten Sprüchen und der Forderung nach kürzeren Betriebszeiten heimische Arbeitsplätze und Einkommenseinbussen seiner Beschäftigten. „Wer Skigebietsinvestitionen in Russland plant, der wird wohl auch für seinen „Hausberg“ und der heimischen Wirtschaft ein offenes Ohr haben. Bevor man durch vorschnelle Forderungen Arbeitsplätze gefährdet, sollte man besser darauf schauen, am Innsbrucker Hausberg, ähnlich wie in anderen Tourismusregionen, attraktive Freizeitangebote anzubieten. Das darf man sich vom Geschäftsführer der Sitour Marketing GmbH, Peter Schröcksnadel, schon erwarten“, so vida-Landesgeschäftsführer Gerhard Mimm.
Mi
27
Jul
2011
TirolerInnen mit niedrigerem Einkommen haben einen viermal schlechteren Gesundheitszustand
TirolerInnen mit niedrigem Einkommen weisen einen viermal schlechteren Gesundheitszustand auf, als jene mit hohem Einkommen. „Die krankheitsvermeidende und lebensverlängernde Wirkung von Reichtum ist empirisch klar nachgewiesen. Deshalb fordern wir einen sozialen Ausgleich, denn nur das ist die beste Medizin. Hier ist FAIR TEILEN angesagt, denn BesserverdienerInnen müssen weniger von ihrem Einkommen an die Krankenversicherung abliefern, weil alle Einkommen über 4.110 Euro im Monat nicht beitragspflichtig sind. Was man verdient, ohne zu arbeiten, zum Beispiel aus Aktiengewinnen, trägt überhaupt nichts zum Gesundheitssystem bei. Hier ist ein rasches Umdenken gefordert“ zeigt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende auf.
Di
26
Jul
2011
BetriebsrätInnen als soziales Gütesiegel für Tiroler Unternehmen
Die Krise hat gezeigt, dass Unternehmen mit BetriebsrätInnen wesentlich besser davon gekommen sind, als jene ohne eine innerbetriebliche ArbeitnehmerInnenvertretung. „Betriebe, die einen Betriebsrat führen, haben ein soziales Gütesiegel verdient und gehen in der Regel mit den Interessen der ArbeitnehmerInnen fair um. Leider gibt es in Tirol eine Menge schwarzer Schafe, die Betriebsratswillige unter Druck setzen, um so eine ArbeitnehmerInnenvertretung im Betrieb zu unterbinden. Hier liegt der Verdacht nahe, dass Kollektivvertragsbestimmungen nicht eingehalten werden oder andere Leichen im Keller liegen“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB und AK-Vorstand Vorsitzende Otto Leist.
Mo
25
Jul
2011
Betriebliche Gesundheitsförderung steckt in den Kinderschuhen
Die Angst krank zu werden und dadurch den Arbeitsplatz zu verlieren kursiert seit Beginn der Krise unter dem Großteil der Tiroler ArbeitnehmerInnen. „Psychische Erkrankungen, welche mehr als 70 Prozent aller Arbeitsplatzerkrankungen ausmachen, kommen erst nach einer gewissen Zeit zum Vorschein. Dann kann es unter anderem schon zu spät sein und Burn Out ist die Folge. Die Rehabilitation braucht sehr lange. Arbeitsmedizinische Erhebungen zeigen, dass die betriebliche Gesundheitsförderung in Tirol noch in den Kinderschuhen steckt“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und AK-Vorstandsmitglied Otto Leist.
Mi
20
Jul
2011
Reaktion auf den Leserbrief von Andreas Kohl, Bundesobmann Österreichischer Seniorenbund („Der Frühpension ihren Reiz nehmen“, TT - 19. Juli 2011)
Kohl für Bestrafungsaktion der Arbeitnehmer und zukünftigen Pensionisten
Der ÖVP-Pensionistenvertreter, Andreas Kohl, hat via Leserbrief darauf aufmerksam gemacht, dass er an dem Thema Besteuerung für Abfertigungen und Frühpensionen Nachdruck verleihen und auf eine
Umsetzung bis zum Jahreswechsel drängen wird. Damit spielt er der Finanzministerin in die Karten, die Steuern auf freiwillige Sonderabfertigungen für Beschäftigte zu erhöhen und damit
Arbeitnehmer zu bestrafen. Dabei vergisst der scheuklappengezeichnete Pensionistenvertreter, dass sich betroffene Menschen arbeitsplatztechnisch in einer sehr schwierigen Situation befinden.
Anstatt eine Vermögensbesteuerung zu fordern will Kohl seiner zukünftigen Klientel in die Taschen greifen und sie steuerlich noch mehr belasten - zusätzlich zur hohen Einkommensbesteuerung. Er
und Fekter scheinen die Tatsache außer Acht zu lassen, dass ältere Beschäftigte unfreiwillig in die Frühpension gedrängt werden. Der Pensionistenvertreter sollte seine Bemühungen dahingehend
intensivieren, die betriebliche Gesundheitsförderung zu stärken und die Betriebe zur Schaffung alternsgerechter Arbeitsplätze zu bringen. Ich stehe dafür ein, dass Betriebe, die
überdurchschnittlich viele ältere ArbeitnehmerInnen beschäftigen, eine Prämie erhalten könnten. Im Gegenzug müssen Betriebe mit zu wenig oder keinen älteren Beschäftigten eine Strafzahlung
leisten. Von einem Pensionistenvertreter erwarte ich mir mehr Weitsichtigkeit, auch seiner baldigen Klientel gegenüber. So wird er die Massen für seine Anliegen, Pensionen deutlich anheben zu
wollen, nicht gewinnen.
Otto Leist, gf. Tiroler ÖGB Vorsitzender, 6020 Innsbruck
Mi
20
Jul
2011
Vida Tirol zur WKO: „Handeln, verbessern und ausbilden“
Dem drohenden Fachkräftemangel, der speziell auf Tirol Auswirkungen haben wird, können laut vida-Landesvorsitzenden und AK-Kammerrat, Günter Mayr, nur UnternehmerInnen und die Wirtschaftskammer selbst entgegenwirken. „TouristikerInnen sind angehalten, gute Arbeits- und Einkommensbedingungen zu schaffen und Fachkräfte selbst auszubilden. Nur so kann man auf lange Sicht konkurrenzfähig bleiben“, sagt Mayr.
Do
14
Jul
2011
Initiative „BAU auf A!” schützt Menschen, Arbeitsplätze und unsere Umwelt!
v.l.n.r.: Rieder, Frömmel, Huss, Hauser und Schretter
Besonders in der Bauwirtschaft ist die Auftragssituation nach der Finanz- und Wirtschaftskrise noch immer sehr angespannt. Laut WIFO sind im Bauhauptgewerbe die Produktion und der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. 2011 verringerte sich der Produktionswert im Bauhauptgewerbe um 8,6 Prozent gegenüber 2010. Besonders stark betroffen sind die Investitionen im Tiefbau. Auch im öffentlichen Sektor gibt es einen Rückgang von insgesamt 400 Millionen Euro (minus 14,7 Prozent gegenüber 2010). Zusätzlich drängen durch die Arbeitsmarktöffnung verstärkt ausländische Unternehmen mit Dumpingpreisen auf den österreichischen Markt. Zur Sicherung eines fairen Wettbewerbes und zum Schutz der Konsumenten starten die Bausozialpartner (Gewerkschaft Bau-Holz, Bundesinnung Bau, Stein- und Keramische Industrie) mit Unterstützung von GLOBAL 2000 die Bewusstseins-initiative „BAU auf A!”
Di
12
Jul
2011
Tirols ArbeitgeberInnen bei Hitze in der Pflicht
Die Temperaturen für die kommenden Tage werden die 30 Grad überschreiten. Die hohen Temperaturen machen das Arbeiten speziell für körperlich gebrechlichere ArbeitnehmerInnen erheblich schwerer. Dass es in Österreich kein Hitzefrei gibt ist hinlänglich bekannt. „Die/Der ArbeitgeberIn ist jedoch verpflichtet, den ArbeitnehmerInnen erträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dies sieht das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz vor“, erklärt der Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mo
11
Jul
2011
Otto Leist gibt WKO-Bodenseer recht - Besteuerung von Arbeit viel zu hoch
Der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende und AK-Kammervorstand Otto Leist gibt WKO-Bodenseer recht, wenn er von der negativen Auswirkung der kalten Progression auf Einkommen spricht: „Genau aus diesem Grund muss unser Steuersystem von Grund auf reformiert und die viel zu hohe und ungerechte Besteuerung auf Arbeit endlich beseitigen werden. Wir pochen auf Besteuerung von Reichtum und Vermögen“, so Leist zur jüngsten Aussage Bodenseers.
Fr
08
Jul
2011
Tiroler ÖGB-Mobbingberatung geht in die zweite Runde
Die ÖGB Mobbingberatung boomt. Kein Wunder, ist doch schätzungsweise mindestens jeder zehnte Tiroler Beschäftigte von Mobbing betroffen. „Seit der ersten Beratung 1996 vermeldet die ÖGB-Mobbingberatung einen zunehmenden Bedarf, wobei die Wirtschaftskrise und deren Ausläufer diesen noch zusätzlich verstärken. Wir haben deshalb jetzt die Termine für das zweite Halbjahr 2011 fixiert, um den Bedarf in Tirol zu sättigen“, so ÖGB-Mobbingexpertin und Psychotherapeutin Sieglinde Auer.
Fr
08
Jul
2011
Sechs Tiroler Berufsgruppen dürfen sich über gute KV-Abschlüsse freuen
KV-Abschlüsse für Angestellte bei Tages- und Wochenzeitungen, Eisenbahnunternehmen, Schienenbahnen, Bundestheater,Heimarbeitstarife
Do
07
Jul
2011
Gewerkschafts-Infotag am Lehrbauhof Innsbruck
GBH-Sekretär Rupert Altenhuber beim Vortrag in der dritten Klasse des Lehrbauhofes
Mitten in der Prüfungszeit verschafften sich Sekretäre der Gewerkschaft Bau Holz am 4. Juli ein Bild über die Stimmung der kommenden Absolventen in der Bauakademie Lehrbauhof Tirol in Innsbruck. „Die SchülerInnen sind mitten im Prüfungsstress. Trotzdem wollen wir zukünftige Fachkräfte über deren Herausforderungen, Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt informieren“, erklärt Ruppert Altenhuber beim gestrigen Besuch am Lehrbauhof.
Mi
06
Jul
2011
140 GewerkschafterInnen beim ÖGB-Sommerfest
140 GewerkschafterInnen folgten gestern der Einladung des ÖGB-Landespräsidiums zum ÖGB-Sommerfest auf der Dachterrasse des ÖGB. „BetriebsrätInnen sind unser gewerkschaftspolitisches Herzstück. Aus diesem Grund bieten wir einmal im Jahr die Möglichkeit, auch abseits eines harten Arbeitstages zusammenzutreffen“, erklärte Otto Leist anlässlich der gestrigen Feierlichkeiten, der auch LH Reheis und LR Gasteiger beiwohnten. Zudem überreichte Leist den AbsolventInnen der Gewerkschaftsschule Schwaz die Zertifikate für die zweijährige Ausbildung und bedankte sich beim scheidenden TGKK-Direktor Heinz Öhler für die gute Zusammenarbeit mit dem ÖGB Tirol.
Mo
04
Jul
2011
Firma Zoowelt muss Gehalt nachzahlen - 17-jähriger fälschlicherweise als Schnupperlehrling angestellt
Im Zuge einer Rechtsvertretung konnte sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier bei einer Intervention im Sinne seines 17-jährigen Gewerkschaftsmitglieds durchsetzen. „Der Jugendliche wurde im Dezember des Vorjahres fälschlicherweise als Schnupperlehrling bei der Firma Zoowelt in Innsbruck, Ursulinenpassage, angestellt. Aus rechtlicher Sicht handelte es sich dabei um ein reguläres Dienstverhältnis. Unserem Mitglied mussten 240,91 Euro nachbezahlt werden“, erklärt Harald Schweighofer, GPA-djp-Regionalgeschäftsführer.
Fr
01
Jul
2011
FSG Tirol räumt bei Betriebsratswahlen der ÖBB Infrastruktur ab
Bei den Betriebsratswahlen der ÖBB Infrastruktur vom 28. bis 30. Juni 2011 konnte die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Tirols 89,42 Prozent der 917 abgegebenen Stimmen in den drei Tiroler Wahlsprengeln einfahren. Demnach hält die FSG bei 22 Mandaten, die FCG bei zwei. Die Wahlbeteiligung lag in Tirol bei 70,2 Prozent.
Fr
01
Jul
2011
Günstiger Lienzer Wohnbau geht am „Mittelstand“ vorbei
„Wer kann sich schon ein Haus um 300.000 Euro leisten?“, stellt sich Stefan Mair, FSG-Vorsitzender der Region Lienz, anlässlich der ÖVP-Forderung zu günstigeren Grundstückspreisen für den privaten Hausbau die Frage. Der Vorschlag der ÖVP geht für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Lienz zwar in die richtige Richtung, jedoch am Großteil der Arbeitnehmerschaft vorbei. „Bei einem Tiroler Durchschnitts-Nettoeinkommen von 1.219 Euro pro Monat ist für viele Lienzer an einen Hausbau nicht zu denken. Vielmehr muss man das Hauptaugenmerk auf den sozialen Wohnbau legen, damit Mietpreise sinken. Dann bleiben Menschen auch in Lienz“, ist sich Mair sicher.
Fr
01
Jul
2011
Sechs für den Tiroler Arbeitsmarkt relevante KV-Abschlüsse
Tiroler ArbeitnehmerInnen der ÖBB, dessen Mobilitätsservice, des Bewachungsgewerbes, der Veranstaltungssicherheitsdienste, der Glasbe- und –verarbeitung sowie der Leder erzeugende Industrie dürfen sich über Lohnerhöhungen zwischen 2,4 und 3,05 Prozent freuen.
Do
30
Jun
2011
Leist kritisiert WKO-Verwirrspiel - ÖGB prangert Probetage, aber nicht Probemonat an
In diversen Schaltungen und WKO-eigenen Medien kritisiert Bodenseer Kampagnen der AK und des ÖGB, die sich mit Missstände in der Arbeitswelt und dem sozialen Gefüge auseinandersetzen. „Dabei versucht die WKO, bewusst oder unbewusst, gerne einige Tatsachen zu verwechseln. Am Beispiel unserer Kritik an unbezahlten Probetagen, der Forderung nach einer zusätzlichen Urlaubswoche oder der aktuellen AK-Kampagne für soziale Gerechtigkeit werden Themen seitens der WKO immer wieder falsch interpretiert“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und AK-Vorstandsmitglied, Otto Leist.
Mo
27
Jun
2011
Leist: „Außer WKO-Bodenseer und Konzerne will niemand Sonntagsöffnung“
„Die abermalige Forderung von WKO-Bodenseer nach Sonntagsöffnung schadet nicht nur den Tiroler ArbeitnehmerInnen, sondern bringt auf Klein- und MittelunternehmerInnen in die Predoullie“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden, AK-Vorstandsmitglied und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzenden der Sparte Handel, Otto Leist. Die Freiwillig- und Wirtschaftlichkeit einer Sonntagsöffnung ist laut ÖGB für Tiroler Klein- und Mittelbetriebe nicht gegeben.
Do
16
Jun
2011
Tirols Kaufhäuser werden sonntags ihre Pforten nicht öffnen - Lugners Muppet-Show ist entbehrlich
Die lautstarken Forderungen Lugners nach Sonntagsöffnungen stoßen bei dem gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden, AK-Vorstandsmitglied und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzenden der Sparte Handel, Otto Leist, auf taube Ohren. „In regelmäßigen Abständen werden WirtschaftsvertreterInnen in die Öffentlichkeit getrieben, um sich für die Sonntagsöffnung starkzumachen. Jetzt zieht Lugner seine ganz private Muppet-Show ab und bald werden wieder Andere Folgen. Die Angelegenheiten der Beschäftigten sind den Akteuren dabei egal. Die Gewerkschaft wird sich weiter quer legen und den Menschen somit wichtige gesellschaftliche Zeiträume für Erholung, Regeneration und gemeinsame Freizeitgestaltung gewährleisten. Tiroler Kaufhäuser werden am Sonntag geschlossen bleiben“, versichert Leist.
Mi
15
Jun
2011
Tiroler Produktionsgewerkschaft im Aufwind - Mehr Mitglieder, neue Mitarbeiter und neue Büroräumlichkeiten
Norbert Klotz (PRO-GE Landesvorsitzender), Hannes Gschwentner (Landeshauptmannstellvertreter) und Robert Koschin (PRO-GE Landessekretär)
Am 9.Juni 2011 wurden die neuen Büroräumlichkeiten der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) Tirol eröffnet. Zudem befindet sich die PRO-GE im Aufwind. „Wir konnten im ersten Halbjahr 2011 unseren Mitgliederstand steigern. Um den Anforderungen auf der Ebene der Betriebsbetreuung und des Arbeitsrechtes gerecht zu werden, haben wir unser Team um zwei Mitarbeiter aufgestockt“, erklärt der Tiroler PRO-GE Landessekretär, Robert Koschin, bei der gestrigen Eröffnung. ++++
Mi
15
Jun
2011
KV Abschlüsse Personal Tyrolean Airways, Post AG, Glashüttenindustrie, Bekleidungsindustrie, Industrielle Wäschereien
Nur Kollektivverträge sorgen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Gewerkschaften verhandeln mit den VertreterInnen der Arbeitgeberseite jährlich mehr als 450 Kollektivverträge aus und unterstützen damit die Interessen von mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen.
Mi
15
Jun
2011
ÖGB Tirol ortet Widersprüchlichkeit bei WirtschaftsvertreterInnen
Der ÖGB Tirol ortet im Zuge der Urlaubsdiskussion in den vergangenen Tagen Widersprüchlichkeiten bei IV- und WKO-VertreterInnen. „Deren ablehnende Haltung bei der Gewerkschaftsforderung nach einer zusätzlichen Urlaubswoche geht letztendlich auf die Gesundheit aller ArbeitnehmerInnen. So kann der Wunsch, Menschen länger und gesünder in Beschäftigung zu halten, wohl kaum in die Realität umgesetzt werden. Man sollte den durch Produktivitätsdruck ausgebrannten Beschäftigten mehr Ruhepausen zugestehen und nicht nur die frühen Arbeitsaustritte kritisieren“, so der Innsbrucker ÖGB Vorsitzende und Betriebsratsvorsitzende der Papierfabrik Wattens, Bernhard Ralser.
Mi
08
Jun
2011
Gewerkschaft vor Gericht wegen ethnischer Diskriminierung bei der Firma Thöni erfolgreich
Die Produktionsgewerkschaft konnte sich im Zuge einer Rechtsvertretung für ein Gewerkschaftsmitglied wegen ethnischer Diskriminierung vor dem Landesgericht Innsbruck gegen die Firma Thöni Industriebetriebe GmbH durchsetzen. „Unser Mandant, der inzwischen nicht mehr bei der Firma Thöni arbeitet, erhält demnach eine Entschädigung in der Höhe von 2.400 Euro samt 8,38 Prozent Zinsen. Im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes wurde der Kroate von seinem Vorgesetzten aus rassistischen Gründen über Jahre schikaniert und diskriminiert. Nun hat dies auch das Gericht bestätigt“, erklärt PRO-GE Sekretär und AK-Kammerrat, Bernhard Höfler.
Di
07
Jun
2011
ÖGB Tirol warnt vor Sklavenhandel in Form von Probetagen
Der ÖGB Tirol kritisiert die zunehmende Tendenz einiger Unternehmen, BewerberInnen im Zuge eines Probetages zu testen. „Diese Tätigkeit wird demnach nicht entlohnt. Zudem fehlt jegliche Absicherung bei einem Arbeitsunfall. Unternehmen haben durch den Probemonat ohnehin die Möglichkeit, sich von einer/m für sie unpassende/n MitarbeiterIn ohne Angabe von Gründen zu trennen. Dieser zusätzlichen Castingform muss ein Riegel vorgeschobene werden“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzende und AK-Vorstand Otto Leist. ++++
Di
07
Jun
2011
„Mehr Urlaub für ALLE!“
Viele ArbeitnehmerInnen empfinden ihren Anspruch auf Urlaub als Selbstverständlichkeit, bezahlter Urlaub ist einfach nicht mehr wegzudenken. Dabei wird häufig vergessen, dass die rechtliche Absicherung und die Durchsetzung des Anspruchs auf Urlaub, wie übrigens auch jener auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld, von den Gewerkschaften in mühsamen Verhandlungen mit Arbeitgebern oder Bundesregierung erreicht worden ist. ++++
Di
07
Jun
2011
Mayr zur IVB: „Gerecht bezahlen und nicht klagen“
Der Aufschrei der IVB, wonach es an Fahrernachwuchs mangelt, ist für den Vorsitzenden der Gewerkschaft vida, Günter Mayr, ein hausgemachtes Problem. „Das Interesse an einer Branche geht über die Bezahlung. Mit Billigstlöhnen wird man keine Schar an Interessenten anlocken. Noch dazu, wenn der Verantwortungsdruck und die Belastung enorm hoch sind“, erklärt Mayr. ++++
Di
07
Jun
2011
ÖGB zu Tiroler Arbeitsmarktzahlen: Focus auf Vollzeit- und Ganzjahresbeschäftigung richten
Der ÖGB Tirol ist wenig erfreut über den Anstieg der Tiroler Arbeitslosigkeit von 2,1 Prozent. Der Tiroler ÖGB-Arbeitsmarktsprecher und AMS-Direktoriumsmitglied, Roland Müller, warnt zudem vor den Anstieg von prekären Beschäftigungsformen, wie geringfügige-, atypische Anstellungsformen und Leiharbeit: „Dazu kommt die hohe Saisonarbeitslosigkeit im Tourismus, die sich negativ auf die Tiroler Arbeitsmarktstatistik auswirkt.“ ++++
Mi
01
Jun
2011
Gewerkschaft informiert an Innsbrucker Uni für Rechtwissenschaften
Unter dem Motto „Plan B - ildung – Wir beseitigen die Schieflage“ präsentierten Tiroler JunggewerkschafterInnen ihre Forderungen und Errungenschaften für StudentInnen der Rechtswissenschaften. „Erstmals steht jedem/r PraktikantIn bei Tirols Rechtsanwälten eine kollektivvertragliche Entlohnung zu. Mit unseren Forderungen nach sozial ausgewogener Bildung und Abbau der Studienbeschränkungen sind wir auf große Zustimmung gestoßen“, erklärt Manuel Unterkircher (Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär) anlässlich des gestrigen Infotages.
Di
31
Mai
2011
Nachlassende Qualität junger TirolerInnen ist eine Ausrede der Wirtschaft
Gewerkschaft vermisst Berufs- und Bildungsorientierung im schulischen Bereich.
Mo
30
Mai
2011
Imster ÖGB-Jugendgruppe mit neuem Logo und altem Vorsitzenden
ÖGB Jugendgruppe „Junges Forum Imst“
Bei der Konferenz der Imster ÖGB-Jugendgruppe „Junges Forum Imst“ am Freitag, dem 27. Mai 2011, wurde Raphael Krabichler als Vorsitzender bestätigt. Auch das restliche Präsidium stellte sich nach nur einem Jahr der Wiederwahl und bekam breite Zustimmung der insgesamt 46 Mitglieder. „Demokratie wird bei den imster Jugendlichen groß geschrieben. Bei der Gründung vor genau einem Jahr waren es noch zehn Jugendliche, die durch Aktionen viele Gleichaltrige zur ersten Oberländer ÖGB-Jugendgruppe lotsen konnten“, erklärt ÖGB-Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Di
24
Mai
2011
Gewerkschaft fordert regelmäßige Kontrollen von Tiroler Lehrlingsbetrieben
Überprüfung der Qualitätskriterien alle zwei Jahre und Entzug der Berechtigung bei Nichteinhaltung
Mo
23
Mai
2011
Gewerkschaft appelliert an Studierende auch zur ÖH-Wahl zu gehen
Wahlbeteiligung muss deutlich steigen
Mo
23
Mai
2011
Burn Out ist teuer - ÖGB Tirol für gesünderes Arbeitsumfeld und zusätzlicher Urlaubswoche
Der Arbeitsplatz ist ein wichtiger und wertvoller Bestandteil des Lebens. Durch Profitgier und steigendem Gewinnstreben einiger Tiroler Unternehmen wird der Druck und die Anforderungen am Arbeitsplatz unerträglich, arten in psychischen Erkrankungen aus und enden nicht selten im „Burn-Out“. „Dabei kommen burn-out-bedingte Ausfälle den ArbeitgeberInnen wesentlich teurer, als die Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfeldes oder einer zusätzlichen Urlaubswoche“, rechnet der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist vor.
Do
19
Mai
2011
38 Tiroler BetriebsrätInnen reisen zur Konferenz für die Arbeitsmarktöffnung 2011 nach Salzburg
Die Arbeitsmarktöffnung lässt Veränderungen erwarten, die den Wunsch nach entsprechender Vorbereitung im Sinne der ArbeitnehmerInnen Österreichs auslösen. Die Konferenzreihe für BetriebsrätInnen bietet Information zu den aktuellen rechtlichen Grundlagen, politisch gesetzten Maßnahmen und den konkreten Handlungsempfehlungen auf betrieblicher Ebene.
Di
17
Mai
2011
ÖGB Tirol gibt Gas bei Einkommensberichten
Schulungen für Betriebsräte zur Prüfung der Einkommensberichte
Di
17
Mai
2011
Gewerkschaft Bau Holz ist zufrieden mit Arbeitsbedingungen am Brenner-Basistunnel
Hauser: „Gute innerbetriebliche Sozialpartnerschaft muss aufrecht erhalten bleiben!“
Mi
11
Mai
2011
Leseschwäche ist noch dramatischer als PISA Studie aufzeigt
Nairz: „Palfraders Ansatz geht in Richtung Etikettenschwindel“
Mi
11
Mai
2011
Tiroler Arztangestellte erhalten durchschnittlich 4,04 Prozent mehr Gehalt
Hoher Prozentsatz ergibt sich aus zweijährigem Durchrechnungszeitraum!
Di
10
Mai
2011
ÖGB startet Gewerkschaftsschule im Unterland und in Lienz
Zweijährige Ausbildung auf arbeitsrechtlichem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet!
Di
10
Mai
2011
Automatenzwang als Hürde für ältere Menschen
Bei technischem Fortschritt wird oft auf ältere Menschen vergessen
Do
05
Mai
2011
Privatisierungswahn gipfelt in Schließung der letzten Zigarettenproduktion
Schließung der Produktion in Schwaz bereits 2005 als Vorbote der verfehlten Privatisierungspolitik.
Do
05
Mai
2011
Wimmer: „Ohne Gewerkschaft wäre Lienzer Kaufkraft am Ende“
Produktionsgewerkschaft kämpft für Jobs und bessere Löhne in der Metallindustrie.
Do
05
Mai
2011
Leist: „Bauern dürfen nicht jammern, nur weil sie normale Löhne bezahlen müssen“
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist kann das Jammern der Bauern, wonach sie über zu wenig ErntehelferInnen klagen, nicht verstehen. „Seit gestern können sie unbegrenzt viele Menschen aus insgesamt 25 EU-Staaten als ErntehelferInnen anstellen. Somit können Tirols Bauern aus dem Vollen schöpfen. Wenn das Interesse für diese Tätigkeit so gering ist, mag das wohl an der Bezahlung mit knapp sieben Euro pro Stunde liegen. HilfsarbeiterInnen in der Baubranche verdienen über drei Euro pro Stunde mehr ErntehelferInnen“, so Leist.
Do
05
Mai
2011
Johannes Kapferer bleibt weiter Arbeiterbetriebsratsvorsitzender des Flughafenpersonals
Kapferer
Der Innsbrucker Johannes Kapferer als Vorsitzender und sein Team bleiben auch für die kommenden vier Jahre das Arbeiterbetriebsratsteam für das Innsbrucker Flughafenpersonal. Kapferers Liste bekam bei der Betriebsratswahl vergangenen Dienstag und Mittwoch einen überwältigenden Zuspruch und wird somit die zweite Periode als Vertretung für die 33 MitarbeiterInnen in Angriff nehmen.
Do
05
Mai
2011
Otto Leist: „1. Mai im Zeichen Arbeitsmarktöffnung“
Leist erwartet weniger als 2.000 Arbeitskräfte aus dem Osten für Tirol.
Do
05
Mai
2011
Knapp 1.000 Tiroler Mc Donald’s-MitarbeiterInnen genießen ab 1. Mai eigenen KV
1.000 Tiroler MitarbeiterInnen in McDonald's-eigene Restaurants und jene, die bei FranchisenehmerInnen angestellt sind haben ab übermorgen einen eigenen Betriebs-KV. „Das bedeutet für Beschäftigte mehr Lohn und eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen“, erklärt vida-Landesvorsitzender Günter Mayr.
Do
05
Mai
2011
Meldungen wonach der ÖGB Tirol vor dem Aus steht sind völlig falsch
Berichte ohne Quellenangaben sind unseriöser Journalismus.
Do
28
Apr
2011
Belegschaft der Papierfabrik Wattens darf sich über kräftige Lohnerhöhung freuen
Kollektivvertraglichen Mindestgehälter/-löhne steigen um 3,3 und der IST-Gehälter/Löhne um 2,9 Prozent
Do
28
Apr
2011
Tiroler ÖGB PensionistInnen heizen Mitglieder ein
Rabatt von 1,50 Euro pro 100 Liter Heizöl
Mi
27
Apr
2011
Vom Jubel im Tiroler Tourismus muss auch Belegschaft was haben
10,8 Prozent aller TirolerInnen sind in der Tourismusbranche beschäftigt, einer Branche der sich trotz scheinbarer Krisenstimmung immer mehr Jubelmeldungen entnehmen lassen. „Scheinbar geht es der Branche sehr gut. Ski-Hochburgen lassen sich sogar zu Freudentänzen hinreisen. Den 42.455 am Saisonhöchststand gemessenen Tiroler Tourismusbeschäftigten geht es da wesentlich schlechter“, erklärt Tirols vida-Vorsitzender Günter Mayr. Ungünstige und familienfeindliche Arbeitszeiten, eine niedrige Entlohnung, die auch bei höheren Qualifikationen kaum Zuwächse verspricht, kaum Angebote für betriebliche Weiterbildung und so gut wie keine innerbetrieblichen Karriereperspektiven prägen laut Mayr weiterhin das Berufsbild.
Mi
27
Apr
2011
Gewerkschaftsmitglieder machen Erste-Hilfe-Kurs gratis
Tiroler FührerscheinanwärterInnen ersparten sich 55 Euro
Di
26
Apr
2011
Gewerkschaftsjugend fordert: Ausbilden oder zahlen
Tiroler Unternehmen müssen mit Quotenregelung zu soziale Verantwortung gezwungen werden
Fr
22
Apr
2011
Kollektivvertragsverhandlungsabschlüsse
Speditionen, Elektro-/Elektronikindustrie, Guts-/Land- und forstwirtschaftliche Angestellte, SOS Kinderdörfer, Friedhofsgärtner, Malergewerbe und Papierverarbeitende Industrie
Do
21
Apr
2011
Bodenseers seltsames Spiel
Leserbrief zum TT Artikel „Krise vorbei in Tiroler Wirtschaft“ TT, Seite 21, 16.4.2011 und TT Beilage Tiroler Wirtschaft vom 7. April „Warum die Lohnnebenkosten runter müssen“
Do
21
Apr
2011
Warum Sebastian Kurz? - Zu jung, zu schön, zu geil, zu kurzsichtig?
Die Bestellung von Sebastian Kurz zum Staatssekretär für Integration hat große Wellen geschlagen. Nicht wenig verwunderlich, ist er doch erst 24 und hat außer der Forderung nach Deutsch bei Predigten in Moscheen integrationstechnisch nicht wirklich brauchbares vorzuweisen. Kurz und knapp könnte man vermuten, die ÖVP wollte ihr Grasser-Double als Gegenstück für SPÖ-Jungpolitikerin Laura Rudas aufs Parkett zaubern.
Do
21
Apr
2011
Pensionsäußerungen der WirtschaftsvertreterInnen völlig daneben
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ist aufgebracht rund um die Pensionsdiskussion der letzten Tage. „Wieder einmal schießen sich Wirtschaftskämmerer auf das Thema Pensionen ein. Zuerst wird der offensichtlich von der Wirtschaft getrieben und selbsternannte Pensionsexperte Peter Mahart vorausgeschickt, um sich über die Unfinanzierbarkeit des staatlichen Pensionssystem und der wie er sagt ‚dummen Sache’ Hacklerregelung auszulassen. Zeitgleich steigt WK-Leitl abermals mit der Forderung nach späteren Pensionsantritten aufs Populistengaspedal. Ziel der beiden ist die in den letzten Jahren gänzlich gescheiterten privaten Pensionsversicherungsanstalten wieder ins Rennen rund ums große Zockergeld aller ArbeitnehmerInnen zu bringen“, sagt Leist.
Do
21
Apr
2011
Tiroler ÖGB Jugend empört über Steixners fehlende Handschlagqualität
Tirols ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher, vida Landessekretär Philip Wohlgemuth und Tiroler Jugendliche unter 18 sind enttäuscht über das abermalige Versagen von LR Steixner in Punkto Sommerfreifahrt. „Im letzten Jahr hat er uns im Landtag noch versprochen, dass er alles daran setzen wird, sich für ein gratis Sommerticket einzusetzen. Doch jetzt setzt sich Steixner, selbsternannter Papa der Sommerfreifahrt, abermals über das Koalitionsübereinkommen hinweg, indem 2008 festgehalten wurde, dass alle TirolerInnen unter 18 öffentliche Verkehrsmittel in den Sommerferien kostenlos nutzen dürfen“, kritisieren die beiden Gewerkschafter.
Do
21
Apr
2011
Kaufkraftverlust wird ansteigen wenn Wirtschaft und Politik nicht gegensteuern
Angesichts der von RgioData veröffentlichten Erhebung, wonach ein Rückgang der Kaufkraft befürchtet wird, sieht der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist nun Wirtschaft und Politik unter Zugzwang. „In den letzten Jahren mussten Tirols ArbeitnehmerInnen stets den Gürtel enger schnallen. Dass nun die Kaufkraft zurückgehen wird, liegt einerseits an den Anstellungsformen in der heimischen Wirtschaft, die durch Leiharbeit, atypische Beschäftigungsformen und andere prekäre und einkommensschwache Anstellungsformen geprägt werden und den hohen Lebenserhaltungskosten im Tiroler Raum“, so Leist.
Mo
18
Apr
2011
4.800 Tiroler ArbeitnehmerInnen in der Elektro- und Elektroindustrie bekommen 2,8 Prozent mehr Gehalt
Ab 1. Mai 2011 dürfen sich 4.800 Tiroler Beschäftigte der Elektro- und Elektronikindustrie über eine Erhöhung der Ist-Löhne und –Gehälter von 2,8 Prozent freuen. Zudem steigen die Mindestlöhne auf 1.500,89 Euro, was einer Erhöhung zwischen 2,8 und 3,2 Prozent gleichkommt. Auch die Lehrlingsentschädigung und Zulagen konnten durch den Druck der BetriebsrätInnen und ArbeitnehmerInnen im Vorfeld letztendlich um 2,8 Prozent angehoben werden.
Di
12
Apr
2011
Leist ruft TirolerInnen zur Unterzeichnung der Online-Petition für eine europaweite Finanztransaktionssteuer auf
Bis 19. April besteht noch die Möglichkeit unter www.financialtransactiontax.eu für die Einführung der europaweite Finanztransaktionssteuer zu unterzeichnen
Di
12
Apr
2011
Tirols BetriebsrätInnen der Elektro- und Elektronikindustrie machen in Wien mobil
Sieben Tiroler BetriebsrätInnen der Firmen Siemens, Kathrein, Liebherr und Lang Medizintechnik waren gestern Teil der Betriebsrätekonferenz in Wien, die sich mit der weiteren Vorgehensweise der Kollektivvertragsverhandlungen in der Elektro- und Elektronikindustrie befassten und dabei den Druck gegenüber den ArbeitgebervertreterInnen erhöhten. „Das bisherige vorgelegte Angebot nach zwei Runden ist äußerst dürftig. Die 4.800 Tiroler ArbeiterInnen und Angestellten haben sich aufgrund der bisherigen wirtschaftlichen Gebarungen in der Branche ein weitaus besseres Angebot verdient, als die uns vorgelegten 2,3 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung“, so PRO-GE Landesgeschäftsführer Robert Koschin und GPA-djp Regionalgeschäftsführer Harald Schweighofer unisono.
So
10
Apr
2011
Der Rabe kann’s nicht lassen!
Der dickschädelige Rabe kann es nicht lassen. Dass die „Tarnung“ des Raben aufgeflogen ist und die Verbindung zu Bodenseer zur großen Überraschung aller TT-Leser aufgedeckt wurde ist ebenso
wahnwitzig wie das abermalige Vorgaukeln von „es ist doch alles so super“ und „Armut gibt’s bei uns nicht“. Das x-te Draufschlagen auf Organisationen wie der Kirche, dem ÖGB und der AK, die sich
Gedanken und berechtigte Sorgen um den Anstieg der Armut in Tirol machen, ist entbehrlich und schändlich.
Fr
08
Apr
2011
KV-Abschluss Österreichische Nationalbank, Holz-, Säge-, Textil- und Stärkeindustrie
Nur Kollektivverträge sorgen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Gewerkschaften verhandeln mit den VertreterInnen der Arbeitgeberseite jährlich mehr als 450 Kollektivverträge aus und unterstützen damit die Interessen von mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen.
Do
07
Apr
2011
ÖGB PensionistInnen starteten Fahrkartenautomaten-Schulung am Innsbrucker Bahnhof
Heute Vormittag fiel der Startschuss der Fahrkartenautomatenschulungen der Tiroler ÖGB PensionistInnen am Innsbrucker Bahnhof. Eine Gruppe an interessierten PensionistInnen ließ sich von ÖBB Fahrkartenautomatenexperten Elmar Werth die Benützung eines ÖBB-Fahrkartenautomaten erklären. Ohne diesen können seit Beginn des Jahres an vielen Tiroler Bahnhöfen keine Tickets mehr gelöst werden können.
Mi
06
Apr
2011
Walter Alotti folgt Anton von Hartungen als Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrates Zentralalpen nach
Am 24. und 25. März trafen sich rund 50 GewerkschafterInnen aus Graubünden, Belluno, Trient, Südtirol und Tirol in Innsbruck, um den neuen Präsidenten des Interreginonalen Gewerkschaftsrates Zentralaplen (IGR-ZA) zu wählen und sich über bilaterale arbeits- und sozialrechtliche Angelegenheiten im Sinne der ArbeitnehmerInnen am Beispiel des Brennerbasis- und des Gottharttunnels auszutauschen. Als Präsident des IGR-ZA übernimmt Walter Alotti (UIL Trentino) von Anton von Hartungen (SGB/CISL Bozen) die Funktion und wird sich künftig um die Interessen der 2,1 Millionen Einwohner umfassenden Alpenregion kümmern. Als Stellvertreter vertritt der Tiroler ÖGB Landessekretär Peter Hofer die Interessen der Tiroler Gewerkschaft.
Mi
06
Apr
2011
Leist dankt langjährigen Gewerkschaftsmitgliedern für deren Treue
Gestern lud die Gewerkschaft für Privatangestellte, Druck, Journalismus, Papier zur traditionellen Mitgliederehrung in den Grauen Bären in Innsbruck. Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist lies es sich nicht nehmen, persönlich den anwesenden Innsbrucker Jubilaren zu danken. „Menschen, die uns 25, 40,50 oder sogar 60 Jahre der in Form einer Mitgliedschaft die Treue halten, sind das Fundament auf dem die Gewerkschaftsbewegung beruht“, erklärt Leist anlässlich der gestrigen Ehrung.
Mi
06
Apr
2011
ÖGB Finanzvereinbarung garantiert beste Vertretung für Tiroler Gewerkschaftsmitglieder
Im Zuge des gestrigen ÖGB Bundesvorstandes konnte auch die Zukunft der ÖGB Landesorganisation Tirol garantiert und damit auch die lückenlose Vertretung aller Gewerkschaftsmitglieder sichergestellt werden. „In erster Linie war unser Ziel, Bedürfnisse der rund 60.000 Tiroler Mitglieder aufs Vollste zufrieden zu stellen. Das ist somit gelungen. Zudem konnte der Mitgliederrückgang fast gegen Null gedreht werden. Mit einem Rückgang von 110 oder 0,2 Prozent an Mitgliedern ist die Gewerkschaftsbewegung angesichts der Wirtschaftskrise bestens ausgestiegen“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist. ++++
Di
05
Apr
2011
Eine Pause tut allen TirolerInnen gut! - Ergebnisse einer IFES-Befragung zeigen Handlungsbedarf
Regelmäßige Pausen sind wichtig für die Gesundheit und den Erhalt der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Daher gibt es auf Arbeitspausen auch einen rechtlichen Anspruch. Trotzdem wird in vielen Tiroler Unternehmen auf die Einhaltung der Pausenzeiten häufig einfach "vergessen". Gründe sind oft hohe Arbeitsbelastung, Druck von Kunden, Terminstress oder schlicht die fehlenden Räumlichkeiten zum Abschalten. Dabei ist eine gute "Pausenkultur" zum Vorteil aller: Beschäftigte vermindern ihre gesundheitlichen Belastungen, Unternehmen profitieren von geringeren Fehlzeiten und Krankenständen. „Denn regelmäßige Arbeitspausen erhöhen die Konzentration, reduzieren Fehler und Unfälle und sind wichtig für die Gesundheit“, erklärt der GPA-djp Regionalgeschäftsführer Harald Schweighofer.
Di
05
Apr
2011
Gewerkschaft Bau Holz jubelt mit 270 Tiroler Malerlehrlingen um bis zu 14 Prozent Lohnerhöhung
Die gestern abgeschlossenen Kollektivvertragverhandlungen für MalerInnen und AnstreicherInnen bescheren in der Branche beschäftigten TirolerInnen eine Erhöhung der Mindestlöhne um 2,65 Prozent ab 1. Mai 2011. „In den Genus einer saftige Erhöhung kommen 270 Tiroler Lehrlinge, die monatlich stufenweise 14 bis 7 Prozent mehr Geld am Konto haben werden, sprich 60 Euro pro Monat“, erklärt Christian Hauser, Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau Holz.
Mo
04
Apr
2011
Mario Dengg mit überwältigender Mehrheit zum Tiroler ÖGB Landesjugendvorsitzenden gewählt
Im Zuge der 36. ÖGB Landesjugendkonferenz stimmten 60 Delegierte über die künftige Stoßrichtung der Tiroler Gewerkschaftsjugend ab und kürten den Siemens-Jugendvertrauensratsvorsitzenden Mario Dengg mit 94 Prozent der Stimmen zum neuen Tiroler ÖGB Landesjugendvorsitzenden. Zudem beschlossen die jungen GewerkschaftsfunktionärInnen 23 eingebrachte Anträge.
Mo
04
Apr
2011
Gewerkschaft Bau Holz Tirol startet „Auch harte Männer haben eine empfindliche Haut!“
14.000 Tiroler Bauarbeiter müssen auch in der Sonne hart arbeiten, ob sie wollen oder nicht. ExpertInnen empfehlen die Flucht in den Schatten, was letztendlich kaum möglich ist. „Die enorme Ozonbelastung im Freien beginnt aber bereits im April. Arbeiten unter freiem Himmel und hoher Sonneneinstrahlung stellen ein hohes Hautkrebsrisiko dar. Um dieses Risiko zu minimieren starten wir präventiv ein UV-Schutz-Kampagne ‚Auch harte Männer haben eine empfindliche Haut!’ um das Risiko zu lindern und fordern auch ArbeitgeberInnen auf mehr für die Gesundheit ihrer Belegschaft zu tun“, so der Tiroler Landessekretär der Gewerkschaft Bau Holz, Christian Hauser.
Fr
01
Apr
2011
Tiroler Rechtsanwaltsangestellte erhalten rückwirkend um 2,5 Prozent mehr Lohn
In den Kollektivvertragsverhandlungen für Rechtsanwaltsangestellte in Tirol einigten sich die Tiroler Rechtsanwaltskammer und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier auf eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestbruttogehälter und Lehrlingsentschädigungen rückwirkend ab 1. Jänner 2011 um 2,5 Prozent. Zudem haben PraktikantInnen, die bis dato keine Entschädigung erhalten haben, künftig Anspruch auf zumindest ein Entgelt in der Höhe der jeweiligen geltenden Lehrlingsentschädigung für das mit dem Praktikumsjahr korrespondierenden Lehrjahr.
Fr
01
Apr
2011
PRO-GE Bundesvorsitzender Wimmer zu Gast bei GE-Jenbach
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) und ArbeitnehmerInnen-Chefvertreter der Metallindustrie-Kollektivvertragsverhandlungen, war gestern zu Gast im Werk der GE-Jenbach, um sich ein Bild über die dort herrschenden Arbeitsbedingungen zu machen. Geführt von den beiden Betriebsratsvorsitzenden und begleitet von den Mitgliedern des PRO-GE Landesvorstandes gab es im von der Öffentlichkeit abgeschirmten Produktionsbereich interessante Einblicke in den Arbeitsalltag der 1.700 MitarbeiterInnen.
Mi
30
Mär
2011
Gerhard Schneider verlässt den ÖGB nach 25 Jahren
Gerhard Schneider verlässt nach 25 bewegten Jahren die Tiroler Gewerkschaft und sucht sich eine neue berufliche Herausforderung. Der eingefleischte und belesene Gewerkschafter ging stets nach dem Motto „Die Wahrheit ist allen Menschen zumutbar“ vor und hat sich damit innerhalb der Gewerkschaft, aber auch bei Sozialpartnern, BetriebsrätInnen und in der landesweiten Politik grpßen Respekt erarbeitet.
Di
29
Mär
2011
ÖGB Tirol ruft zur Demo für ein soziales Europa auf
Der ÖGB Tirol ruft zur Teilnahme an der Demonstration für ein soziales Europa am 9. April in Budapest auf. „Wir müssen uns europaweit gegen die Sparmaßnahmen zu Lasten der ArbeitnehmerInnen wehren und für ein soziales Europa, sowie gerechte Bezahlung und Jobs einsetzen“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mo
28
Mär
2011
Leist: „Bodenseer fehlt Weitblick und langfristiges Denken“
Für Otto Leist ist der Vorwurf seitens des Wirtschaftskammerpräsidenten Jürgen Bodenseer, wonach er AK, Kirche und ÖGB „Manipulation oder zumindest wissenschaftliche Falschinformation“ vorwirft, völlig absurd. „In diesen beiden Punkten kennt er sich ja bestens aus. Leider pickt sich Bodenseer immer für ihn relevanten Zahlen heraus, verschließt aber die Augen vor allgegenwärtigen vor allen für die Zukunft relevanten Problemen. ArbeitgeberInnen steuern durch Forcierung atypische Anstellungsformen und der versuchten Unterdrückung von ArbeitnehmerInneninteressen auf Einkommen zu, die besonders in Tirol herrschende Lebenserhaltungskosten kaum mehr bewältigen lassen und somit Armut nach vorne peitschen. Die Gewerkschaftsbewegung und ich selbst verwehren uns gegen das ständige Vorgaukeln, dass für ArbeitnehmerInnen eh alles so super sei“, so Leist auf das Statement Bodenseers in der heutigen Tiroler Tageszeitung.
Do
24
Mär
2011
Reaktion von Otto Leist zum TT-Artikel „Rabe – Eignungstest“ vom 24. März 2011
„Bodenseers Zerrupfter Adler braucht Brille“
Über das letzte Krächzen von WK-Bodenseers Raben war ich schon äußerst überrascht. Im Gegensatz zur Arbeiterkammer und der Gewerkschaft scheint den beiden wohl entgangen zu sein, dass die Armut
in Österreich und auch in Tirol trotz für Unternehmer überwundener Krise stark angestiegen ist. Sogar Menschen, die in Beschäftigung stehen werden immer häufiger zu „working poors“, also zu
Abreitnehmer, die trotz Einkommen kein Auskommen finden. Und genau die Wirtschaftsseite ist es, die Menschen durch atypische Beschäftigungsformen und der flexiblen Arbeitzeiten auch an Sonntagen
immer mehr zu diesen macht. Die Wirtschaft sollte nicht vergessen, dass der arbeitende Teil der Bevölkerung unser Steuersystem trägt, sei es durch die viel zu hohe steuerliche Belastung von
Arbeit oder durch den Konsum. Selbst Wirtschaftskämmerer und Superreiche im feinen Zwirn, die steuerabgabenmäßig viel, viel zu wenig beitragen, würden bei weiterem Anstieg von Armut und dem damit
verbundenen Ausbleiben des Konsums letztendlich wieder krähen, weil die Wirtschaft ins Stocken käme. Dass die Wirtschaftskammer selbst nichts zu meckern hat ist wenig verwunderlich. Kam es doch
seit 1993 zu zahlreiche Entlastungen für Unternehmen und Vermögende durch Abschaffung der Gewerbesteuer (minus 1,5 Mrd. € an Steuerabgaben), der Vermögensteuer (-1,2 Mrd. €), der
Erbschaftsteueräquivalent (-0,25 Mrd. €), der Einführung der Gruppenbesteuerung (-0,15 Mrd. €) und der Privatstiftung (- 0,75 Mrd. €) - macht Summa Summarum eine jährliche Steuerminderung von
vier Milliarden Euro für Reiche und Unternehmen. Freilich würde sich Rabe und Bodenseer nichts sehnlichster wünschen als diese Steuerlast den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufzubrummen.
Genau aus diesem Grund solidarisieren sich AK, ÖGB und die Kirche. Sich nur hinter weit hergeholten und national völlig irrelevanten Zahlen zu verstecken zeigt einmal mehr den fehlenden Weitblick
des Raben und seines Vaters auf. Die Arbeitnehmerseite mit Arbeiterkammer und Gewerkschaft werden auch künftig für Gerechtigkeit und Fairness zugunsten der Arbeitnehmer einstehen. So behält auch
der Rabe seinen Job und darf weiter krächzen.
Do
24
Mär
2011
9.000 Tiroler BauarbeiterInnen bekommen ab Mai 2,95 Prozent mehr Lohn - GBH-Hauser sieht gute Sozialpartnerschaft als Basis für Erfolg
Knapp unter den magischen drei Prozent aber immerhin über 2,95 Prozent Lohnzuwachs dürfen sich 9.000 Tiroler BauarbeiterInnen aus den Branchen Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhilfs- und Baunebengewerbe ab dem 1. Mai freuen. „Wie schon in den vergangenen Jahren konnten wir auch heuer wieder einen außerordentlich guten Abschluss erzielen. Das ist auf den großartigen gewerkschaftlichen Organisationsgrad in der Branche zurückzuführen“, erklärt der Tiroler Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau Holz Christian Hauser und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung einer guten Organisationsdichte.
Mi
23
Mär
2011
2,4 Prozent mehr Lohn für 350 Tiroler ArbeitnehmerInnen im papierverarbeitenden Gewerbe
Die Einigung in den Kollektivvertragsverhandlungen für ArbeiterInnen für die gewerblichen Buchbinder, Kartonagewarenerzeuger, Etuimacher und Papierverarbeiter trifft in erster Linie die rund 200 MitarbeiterInnen des Verpackungsunternehmens Dinkhauser Kartonagen, aber auch rund 150 weitere Beschäftigte bei diversen Tiroler Buchbindereien. Die Erhöhung der Ist-Löhne beträgt 2,2 Prozent, die KV-Löhne, die Lehrlingsentschädigung und der Nachtschichtzuschlag werden um jeweils 2,4 % angehoben.
Mi
23
Mär
2011
Buchpräsentation „Betriebsratsrealitäten” in Innsbruck
v.l.n.r.: Mario Becksteiner, Elisabeth Steinklammer (beide Autoren des Buches „Betriebsratsrealitäten“), Otto Leist (ÖGB Vorsitzender Tirol und Betriebsrat Metro) und Wolfgang G. Weber (Universität Innsbruck)
Am Montagabend fand im ÖGB Haus Innsbruck die Buchpräsentation „Betriebsratsrealitäten” statt. Anschließend wurden die 30 BesucherInnen Zeugen einer höchstaktuellen Diskussion rund um die Veränderungen der Kräfteverhältnisse auf gesellschaftlicher und betrieblicher Ebene mit denen BetriebsrätInnen konfrontiert sind. Neben den beiden Autoren Elisabeth Steinklammer und Mario Beckstein, gaben auch Wolfgang G. Weber (Universität Innsbruck) und Otto Leist (gf. Tiroler ÖGB Vorsitzender und Metro-Betriebsratsvorsitzender) fachkundigen Einblick in die Arbeit der Betriebsräte in der fortschreitenden Globalisierung.
Mi
23
Mär
2011
PensionistInnen sind nicht nur Kostenfaktor - Jung und alt dürfen sich nicht ausspielen lassen
v.l.n.r.: Gerhard Rosa, Dr. Johanna Wieser, Josef Brandstätter, Anton Gschwendtner
Tirols PensionistInnen haben mit einer Pensionserhöhung von 1,2 Prozent für die kleinen und mittleren Pensionen einen hohen Beitrag zur Budgetkonsolidierung beigetragen. Noch dazu gibt es ab 2.310 Euro keine Anpassung mehr. Demgegenüber stehen die Preisexplosion von Öl und Nahrungsmittel und die exorbitant hohen Lebenserhaltungskosten im Raum Kitzbühel. „Ein gefährlicher Mix, der einige PensionistInnen an den Rand der Armut treibt. Zudem werden PensionistInnen immer als Kostenproblem in der Öffentlichkeit dargestellt. Dabei gilt genau diese Gruppe als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren für Österreich, den man nicht verhungern lassen darf“, so die Tiroler ÖGB Pensionistenvorsitzende Dr.in Johanna Wieser.
Di
22
Mär
2011
ÖVP goes Youtube!
Wer glaubt, dass ÖVP-Politiker eine verstaubte oder rückständige Spezies darstellt, der hat sich gewaltig getäuscht. Mit einer sagenhaften PR-Kampagne via Youtube lassen die Christlichen aufhorchen. Kaum andere parteipolitischen Videos haben innerhalb so kurzer Zeit Kultstatus erreichen können wie jenes der ÖVP-Frauenbewegung, das nebenbei das sehr ehrliche Frauenbild der Volkspartei widerspiegelt und das gekonnt inszenierte in perfektem englisch mit Untertitel geführte „Geschäfts- und Lobbygespräch“ von Ernst Strasser. Beide haben eines gemeinsam: Die ehrliche Gesinnung der Volkspartei! Fundamentiert durch die christlichen Ursprünge wird man sich wohl kaum für ein modernes in der Arbeitswelt sich durchsetzende Frauenbild einsetzen. Deshalb passt das Bild der kochenden Checkerin, Organisatorin, Lehrerin, Putzfrau, Köchin und Gepäckträgerin in das Bild der ÖVP. Dazu passt auch der lässige und lockere Auftritt von EU-Lobbykönig Ernst Strasser, der die wirtschaftslastige Gesinnung der ÖVP auf die Leinwand bringt. Nur weiter so liebe ÖVP. Eines kann man euch in Web 2.0-Zeiten nicht vorwerfen – und zwar, dass ihr nicht ehrlich seid!
Di
22
Mär
2011
Gewerkschaft macht mobil für höhere Lehrlingsentschädigung der Tiroler TischlerInnen
Mit der Kampagne „Warum verschenkst du ein Auto?“ startet die Tiroler ÖGB Jugend und die Gewerkschaft Bau Holz eine Informationsoffensive für höhere Lehrlingsentschädigungen im Tischlereigewerbe. „Im Verlauf einer Lehrausbildung verdienen Maurerlehrlinge um 24.714,33 Euro mehr als ihre KollegInnen im Tischlereigewerbe. 80 Prozent der Maurerlehrlinge sind Gewerkschaftsmitglieder, im Tischlereigewerbe hingegen nur 20 Prozent aller Lehlringe. Hinsichtlich Branchenlöhne appellieren wir an junge Menschen sich zu solidarisieren, der Gewerkschaft beizutreten und so ihrem Berufsstand langfristig zu gerechten Löhnen zu verhelfen“, informiert der Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau Holz Christian Hauser.
Mo
21
Mär
2011
Video widerspiegelt ÖVP Rollenbild
Das beschämende und diskriminierende Video der Tiroler ÖVP Frauen widerspiegelt für die Tiroler FSG Frauenvorsitzende Silvia Nagele das altmodische und diskriminierende Rollenverständnis innerhalb der Tiroler Volkspartei. „In heutigen Zeiten auch nur einen Cent zur Produktion eines derartigen Videos auszugeben ist mehr als sinnfrei. Dass das Video ausgerechnet am Wochenende des Weltfrauentages, in dem wir alle für faire Einkommen in Wien auf die Straße gingen, erschien, fügt das Seine noch hinzu. Ich stelle mir schon die Frage, was man in der ÖVP mit solch wahnwitzigen und rückständigen Aktionen eigentlich erreichen will“, so Nagele.
Mo
21
Mär
2011
Tiroler Produktionsgewerkschaft gewinnt Kündigungsanfechtung vor Gericht - Ehemaliger Multivac Mitarbeiter erhält durch Vergleich 12.000 Euro und erreicht die U
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Multivac Maschinenbau GmbhH&CoKG erhält im Zuge einer Rechtschutzvertretung durch die Tiroler Produktionsgewerkschaft (PRO-GE Tirol) 12.000 Euro Brutto. Zudem wurde die Kündigung 2010 zu unrecht ausgesprochen. „Selbst die Revision des Reuttener Unternehmens wurde letztendlich vor Gericht abgewiesen. Der inzwischen 40-jährige wurde wegen der Verweigerung von Überstunden im Februar 2010 gekündigt“, erklärt Robert Koschin, Landessekretär der PRO-GE Tirol.
Fr
18
Mär
2011
KV-Abschlüsse Sportadministration (Lehrlingsentschädigung), Festsetzung Heimarbeitstarif, Finance
Nur Kollektivverträge sorgen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Gewerkschaften verhandeln mit den VertreterInnen der Arbeitgeberseite jährlich mehr als 450 Kollektivverträge aus und unterstützen damit die Interessen von mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen.
Do
17
Mär
2011
Ausbildungspflicht bis 18 kann jährlich 300 Jugendlichen die berufliche Existenz sichern
Die Jugend des ÖGB Tirol begrüßt den Vorschlag des Sozialministers Hundstorfer, wonach er eine Ausbildungspflicht bis 18 Jahre fordert. „Unser Ziel ist es, dass nicht jährlich 300 Tiroler Jugendliche die Hauptschule oder das Polytechnikum ohne Abschluss beenden. Die Gewerkschaftsjugend sieht nach der Umsetzung der Jugendausbildungsgarantie die Ausbildungspflicht als nächsten wichtigen Schritt dieses Ziel auch wirklich zu erreichen. Ausbildungsgarantie und -pflicht für alle unter 18-Jährigen heißt für uns, dass auch wirklich kein einziger Jugendlicher unter 18 auf der Straße sitzt oder ohne Ausbildung ins Erwachsenenleben geht“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Mi
16
Mär
2011
Tirols ÖGB Frauen rufen zur Demo für Frauenrechte auf
Auf den Tag genau 100 Jahre nach der ersten großen Demonstration für Frauenrechte ruft Tirols ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner auf, auch diesmal für Gerechtigkeit in der Einkommenspolitik auf die Straße zu gehen: „Ich fordere Tirols Frauen und Männer auf, sich uns anzuschließen und am 19. März in Wien ein Zeichen zu setzen um den Einkommensunterschied von 28,1 Prozent in Tirol zu mindern.“
Mo
14
Mär
2011
Buchpräsentation - „Den Managern ist es egal, ob hinter ihnen die Bude einstürzt“ – Betriebsratsrealitäten in Zeiten der Globalisierung
Termin: Montag, 21. März 2011
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: ÖGB-Haus, großer Sitzungsaal, 7. Stock, Südtirolerplatz 14, 6020 Innsbruck
Es diskutieren die beiden AutorInnen Elisabeth Steinklammer und Mario Becksteiner mit Wolfgang G. Weber (Universität Innsbruck) und Otto Leist (ÖGB Vorsitzender Tirol und Betriebsrat
Metro).
Link zur Kurzbeschreibung:
http://www.oegbverlag.at/servlet/ContentServer?pagename=V01/Page/Index&n=V01_4.1.a&cid=1289474890562
Mo
14
Mär
2011
ÖGB Jugend klärt an Tiroler Fachberufsschulen auf
Tirols Maurer- verdienen in der Lehrzeit um 24.714,33 Euro mehr als Tischlerlehrlinge! Das Team der Tiroler ÖGB Jugend informiert am kommenden Mittwoch und Donnerstag an den Tiroler Fachberufsschulen in Absam über Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt. „Wir wollen aber auch darauf aufmerksam machen, dass Maurerlehrlinge im Zuge ihrer Lehrausbildung um 24.714,33 Euro mehr verdienen als Tischlerlehrlinge. Der Grund liegt in der gewerkschaftlichen Organisationsdichte, die bei den MaurerInnen viermal so hoch ist als bei TischlerInnen“ erklärt Tirols ÖGB Jugendsekretär Manuel Unterkircher.
Do
10
Mär
2011
7.000 Tiroler im Holz- und Kunststoffverarbeitenden Gewerbe erhalten zwischen 2,45 und 2,65 Prozent mehr Lohn
Tirols TischlerInnen, Kunststoffverarbeiter, Karosseriebauer, Musikinstrumentenerzeuger und alle weiteren Beschäftigten im holzgestaltenden Gewerbe erhalten ab 1. Mai 2011 zwischen 2,45 und 2,65 Prozent mehr Lohn. Das ergaben die gestern abgeschlossenen Kollektivvertragsverhandlungen im Holz- und Kunststoffverarbeitenden Gewerbe. „Zudem konnten wir für die rund 7.000 Tiroler Beschäftigten Akkorde, Prämien und Stücklöhne im gleichen Ausmaß als die Erhöhung der KV-Löhne erkämpfen“, gibt sich Tirols Landesgeschäftsführer Christian Hauser zufrieden.
Do
10
Mär
2011
Tiroler PRO-GE-Frauen starten Kampagne für Chancengleichheit mit Verteilaktion in sechs Tiroler Betrieben
„Dass Tiroler Frauen in der Arbeitswelt noch immer nicht die gleichen Chancen vorfinden, nur weil sie Frauen sind, ist kein Scherz“, kritisiert Silvia Nagele, Landesfrauenvorsitzende der Tiroler Produktionsgewerkschaft anlässlich des heutigen 100. Internationalen Frauentages. Einstufung, Aus- und Weiterbildung sowie geringe bis fehlende Aufstiegsmöglichkeiten sind Faktoren, die nicht sofort offensichtlich sind, für Tiroler Frauen aber negative Auswirkungen auf ihr gesamtes Berufsleben haben. Das ergaben Gespräche mit mehr als 350 betroffenen Frauen aus sechs Tiroler Unternehmen im Zuge der Verteilaktionen der Tiroler PRO-GE Frauen.
Do
10
Mär
2011
ÖGB Heringsschmaus im Zeichen von Bildung und Integration - Otto Leist kocht für mehr als 100 BetriebsrätInnen
Otto Leist beim Zubereiten
Der gestrige ÖGB Heringsschmaus in ÖGB-Haus Innsbruck, dem mehr als 100 Tiroler BetriebsrätInnen beiwohnten, stand ganz im Zeichen der gewerkschaftspolitischen Schwerpunktthemen Bildung und Integration. „Unser Ziel für den Wirtschaftsstandort Tirol ist es den Menschen Bildung ans Herz zu legen und unbegründete Bedenken hinsichtlich der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai zu nehmen“, erklärte der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist im Zuge seiner Rede.
Mo
07
Mär
2011
Kollektivvertragsverhandlungen für 6.600 Tiroler SeilbahnmitarbeiterInnen starten am 9. März
Am 9. März starten die Kollektivvertragsverhandlungen für die 16.000 Bediensteten der österreichischen Seilbahnen, wobei Tirol mit 6.600 ganzjährigen MitarbeiterInnen den Löwenanteil stellt. Die Ausgangssituation für die Verhandlungen könnte für den Vorsitzenden der Gewerkschaft vida Günter Mayr und dem verhandelnden vida-Landesgeschäftsführer Gerhard Mimm nicht besser sein. „Österreichs und Tirols Seilbahnen können auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dem Umsatz von 570 und dem Investitionsvolumen von 330 Millionen Euro im vergangenen Jahr (Tirol) zur Folge muss auch eine satte Lohnerhöhung für die Belegschaft herausschauen“, ist sich Mayr im Vorfeld der Verhandlungen sicher.
Mo
07
Mär
2011
KV-Abschlüsse - Journalistische MitarbeiterInnen, Kleintransportgewerbe, Mc Donald’s, Güterbeförderungsgewerbe, Kaffeemittelindustrie, Gewerbliche Gärtner- und
Nur Kollektivverträge sorgen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Gewerkschaften verhandeln mit den VertreterInnen der Arbeitgeberseite jährlich mehr als 450 Kollektivverträge aus und
unterstützen damit die Interessen von mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen.
Die letzten KV-Abschlüsse:
Mo
07
Mär
2011
Leist: „Bildung muss weiter gehen“ - ÖGB setzt auf Bildung für jede/n ein Leben lang
Tirols PISA und andere Studien haben ans Tageslicht gebracht, dass Reformen im Bildungssystem überfällig sind. Die aktuelle Diskussion rund um die Bildungsreform geht ÖGB Tirol und Gewerkschaften aber nicht weit genug. „Denn Bildung geht weiter als bis zum Lehrabschluss, weiter als bis zur Matura, oder weiter als bis zum Studienabschluss. Bildung dauert ein Leben lang“, so der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist. Neben einer guten Ausbildung bildet für Leist die ständige Weiterbildung die Basis für Chancen in der Arbeitswelt, gute Einkommen, ein sicheres Sozialsystem und einen konkurrenzfähige Wirtschaftsstandorte Tirol und Österreich.
Mo
07
Mär
2011
Tiroler ÖGB Frauen empört über rückständige Frauenpolitik Remlers und Zoller-Frischaufs
Die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner ist empört über die Äußerungen von Familienstaatssekretärin Verena Remler und LRin Zoller-Frischauf, die nur dazu führen, Frauen wieder in altmodische und diskriminierende Rahmenbedingungen zurückzudrängen. „Warum sich beide so ausdrücklich gegen die verpflichtende Frauenquote stemmen ist schlicht und einfach nicht nachvollziehbar. Uns und allen Tiroler ArbeitnehmerInnen, die keine Chance auf Spitzenpositionen haben, ist bewusst, dass ohne verbindliche Regelungen Frauen weiterhin Steine in den Weg gelegt werden. Eine positive Vorbildwirkung, wo immer diese die Tiroler Landesrätin auch sieht, ist da viel zu wenig“, so Ernstbrunner.
Mi
02
Mär
2011
ÖGB Tirol und Gleichbehandlungsanwaltschaft als Wächterinnen bei Einkommenstransparenz in Tiroler Betrieben
Dr.in Mag.a Ulrike Kraus, Ulrike Ernstbrunner und Mag.a Monika Groser
Die Frauen des ÖGB Tirol und die Gleichbehandlungsanwältin Mag.a Monika Groser werden den acht Tiroler Betrieben, die 2011 zur Offenlegung der Einkommensunterschiede verpflichtet sind, genauestens auf die Finger schauen. „Gemeinsam mit BetriebsrätInnen, aber auch mit ArbeitnehmerInnen in Betrieben ohne Belegschaftsvertretung, werden wir öffentlich Druck machen, sollten die Einkommensunterschiede nicht offen gelegt werden. Zudem machen sich VerweigererInnen ohnehin verdächtig, Frauen markant schlechter zu bezahlen“, erklärt Ulrike Ernstbrunner, Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende.
Di
01
Mär
2011
Erste ÖGB Jugendgruppe in Kufstein gegründet - Markus Ehammer aus Hopfgarten als Vorsitzender der Tirol-Milch Jugendgruppe
Junge ArbeitnehmerInnen aus dem Raum Kufstein haben in Zusammenarbeit mit der Jugend des ÖGB und der Produktionsgewerkschaft die mittlerweile dritte Tiroler ÖGB Jugendgruppe gegründet. „Nach Imst und Innsbruck konnte nun auch in Kufstein eine Jugendgruppe mit dem Namen ‚Tirol Milch’ installiert werden. Die vorerst sieben Jugendlichen werden künftig ArbeitnehmerInnen-Themen unter Gleichaltrigen kommunizieren“, erklärt der ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Di
01
Mär
2011
Leist: „Angst vor Ostöffnung nicht berechtigt“ - ÖGB Tirol will TirolerInnen unberechtigte Ängste nehmen
Der ÖGB will TirolerInnen bestehende Ängste vor der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai 2011 nehmen. „Niemand braucht Bedenken zu habe, dass der Tiroler Arbeitsmarkt von ausländischen Arbeitskräften überschwemmt wird. Das Gesetz gegen Lohn und Sozialdumping wird verhindern, dass ArbeitnehmerInnen aus dem In- und Ausland unter Billigst- oder unter kollektivvertraglich festgelegten Löhnen arbeiten muss oder darf. Damit schützt das so wichtige Gesetz vor Unterentlohnung, Ausbeutung und unseriösen Betrieben“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist anlässlich der Verunsicherung in der Bevölkerung. Der ÖGB will aktiv und offensiv mit dem Thema an Betriebsräte und an die Öffentlichkeit herantreten. ++++
Mo
28
Feb
2011
Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter Region Lienz prangert Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages bei Pensionisten an
Die Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages hat auch für Tirols Pensionisten Einkommensverluste zur Folge. „Durch die sozial ungerechte und unfaire Abschaffung des Absetzbetrages verlieren BezieherInnen geringer Pensionen rund 20 Euro an monatlichem Einkommen. Was das bedeutet, angesichts der hohen Inflation weniger in den Taschen zu haben, braucht nicht extra noch einmal erwähnt werden“, ärgert sich der FSG-Vorsitzende der Region Lienz Stefan Mair.
Mo
28
Feb
2011
ÖGB Tirol setzt auf flexible Bildung für BetriebsrätInnen - ÖGB-Rufseminare bei Problemfeldern in Betrieben
Der ÖGB wartet mit einem besonderen Service für seine 4.200 Tiroler BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen, getreu dem Motto „Sie wünschen wir spielen!“, auf. Dabei werden die so genannten Rufseminare auf Wunsch der Betriebsratskörperschaften vor Ort und mit einer/m ExpertIn abgehalten. „Wir wollen ArbeitnehmervertreterInnen zielgerichtet für ihre Tätigkeit als BelegschaftsvertreterInnen ausbilden. Diese Form der Seminargestaltung ist neben unserem jährlichen Bildungsprogramm das heurige Highlight“, erkläret der Tiroler VÖGB (Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung) Bildungssekretär Nobert Nairz.
Mo
28
Feb
2011
ÖGB Jugend informiert an Innsbrucker Schulen - Motto: „Was sind meine Rechten und was meine Pflichten?“
Am kommenden Mittwoch und Donnertag stehen Tirols JunggewerkschafterInnen vor den Tiroler Fachberufsschulen Mandelsberg und Lohbachufer bereit, um SchülerInnen über deren Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt aufzuklären. +++++
Do
24
Feb
2011
Frauen der Gewerkschaft vida tragen Gehaltsschere zu Grabe - Start am Freitag um 16 Uhr vor dem Kaufhaus Tyrol
Die Frauen der Gewerkschaft vida Tirol setzen sich für die Schließung der Einkommensschere ein und wollen morgen ein sichtbares Zeichen setzen. „Wir Gewerkschaftsfrauen und alle Interessierten treffen uns um 16 Uhr vor dem Kaufhaus Tyrol, um symbolisch die Einkommensschere zu Grabe zu tragen. Im Zuge unserer Aktion sammeln wir Unterschriften zur Verbesserung der Situation für Frauen in der Arbeitswelt“, erklärt die Tiroler Frauenvorsitzende der Gewerkschaft vida Elisabeth Steiner. ++++
Do
24
Feb
2011
Tiroler GewerkschafterInnen fordern Änderungen der Leiharbeiterregelung - Einstimmiger Beschluss im ÖGB Landesvorstand
Im Zuge des gestrigen Tiroler ÖGB Landesvorstandes beschlossen Tirols führende GewerkschafterInnen einstimmig den eingebrachten Antrag zur Änderung der Leiharbeiterregelung. „Dieser sieht eine schrittweise Reduktion des LeiharbeiterInnenanteiles sowie vermehrte Kontrollen in Betrieben vor“, informiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Fr
18
Feb
2011
Leist empört über ahnungslose PensionsexpertInnen
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ist empört über die jüngsten Aussagen bezüglich des Pensionssystems. „Dass einige selbsternannte PensionsexpertInnen, die monatliche Gagen um 20.000 Euro einstreifen, auf unserem Pensionssystem herumhacken, ohne vorherrschende Umstände zu berücksichtigen, ist eine bodenlose Frechheit. Während die Arbeitslosigkeit in Tirol im Jänner um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen ist, leiden über 50-jährige unter einem Anstieg von 1,7 Prozent. Solange Arbeitsplätze nicht alternsgerecht gestaltet werden und Unternehmen Qualitäten älterer ArbeitnehmerInnen nicht schätzen lernen, ist diese Diskussion hinfällig“, erklärt Leist.
Mo
14
Feb
2011
Hofer Transporte hat seinen ersten Betriebsrat - Johann Mauracher ist Betriebsratsvorsitzender für die kommenden vier Jahre
Johann Mauracher aus Ebbs ist der erste Betriebsratsvorsitzende des Ebbser Transportunternehmens Anton Hofer Transporte GmbH & Co. KG. In den kommenden vier Jahren vertritt der 46-jährige
somit die Angelegenheiten der 32 ArbeitnehmerInnen vor Ort. „Er besitzt alle Vorraussetzungen um auch im so schwierigen Transportgewerbe den Überblick zu wahren und auch die Interessen der
Belegschaft würdig zu vertreten“, erklärt der ÖGB-Regionalsekretär Robert Wehr.
Mi
09
Feb
2011
ÖGB Tirol warnt vor Burn Out und psychischen Erkrankungen - "Chancen-Nutzen-Büro"-Leiter Ing. Herbert Pichler klärt über Verbesserungsmöglichkeiten für Menschen
Otto Leist (gf. Tiroler ÖGB Vorsitzender) und Herbert Pichler (Leiter des Chancen Nutzen Büros)
Mit dem "Chancen-Nutzen-Büro" verfolgen Sozialpartner das Ziel, die Arbeitssituation älterer Menschen mit Behinderung, chronischer und/oder psychischer Erkrankung zu verbessern. Um dies Tiroler BetriebsrätInnen näher zu bringen informiert der Leiter des Chancen Nutzen Büros Herbert Pichler im Zuge eines Vortrages in Innsbruck. „Burn out und psychische Erkrankungen prägen immer mehr die Arbeitswelt. Davor darf man nicht mehr die Augen verschließen, sondern muss handeln und die Situation verbessern“, warnt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Einrichtung. ++++
Mi
09
Feb
2011
1.900 Tiroler FriseurInnen erhalten ab März zwei Prozent mehr Lohn
Tiroler FriseurInnen erhalten ab 1. März 2011 eine Lohnerhöhung um zwei Prozent. Dies ergaben die gestern zu Ende gegangenen Kollektivvertragsverhandlungen für FriseurInnen. Auch die Lehrlingsentschädigung steigt um zwei Prozent. Um künftig rahmenrechtliche Veränderungen im Kollektivvertrag für FriseurInnen zu erreichen, wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. „Es sind in dieser Branche dringend Verbesserungen notwendig. Trotz der geringen Organisationsdichte konnten im Endeffekt doch ein sehr guter KV-Abschluss erzielt werden“, so das Fazit von Günter Mayr, Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft vida. ++++
Mi
09
Feb
2011
KV-Verhandlungsergebnisse: Friseure, Privatkrankenanstalten/konfessionelle Einrichtungen, konfessionelle Alten- und Pflegeheime, Papier und Pappe verarbeitende
Nur Kollektivverträge sorgen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Gewerkschaften verhandeln mit den VertreterInnen der Arbeitgeberseite jährlich mehr als 450 Kollektivverträge aus und unterstützen damit die Interessen von mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen. ++++
Mi
09
Feb
2011
ÖGB holt für Schwazer Mitglieder mehr als 230.000 Euro vom Finanzminister zurück
Im vergangenen Jahr konnte der ÖGB im Zuge der Steuersprechtage für seine Schwazer Mitglieder 228.034 Euro vom Finanzamt zurückholen. Auch heuer wird Ludwig Eller den Taschenrechner zum Glühen bringen und beim Ausfüllen der Arbeitnehmerveranlagung auch jedes einzelne Detail berücksichtigen. „Auf diese Art und weise holen wir für ÖGB-Mitglieder durchschnittlich 725 Euro an Steuerrückzahlung heraus“, informiert Hubert Scheiber, Vorsitzender des ÖGB Unterland. Die Steuersprechtage, die in enger Zusammenarbeit mit dem Finanzamt über die Bühne gehen, finden am 18. Februar 2011 von 08:00 bis 12:00 Uhr im ÖGB Schwaz statt. ++++
Mi
09
Feb
2011
ÖGB informiert über Situation für Frauen über 50 am Tiroler Arbeitsmarkt
Der Tiroler Arbeitsmarkt wird für viele Frauen über 50 zu einem immer größeren Hindernis. Entgegen dem allgemeinen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Tirol (Jänner -8,6 Prozent), leiden über 50-jährige unter einem Anstieg von 1,7 Prozent im Vergleich zum Jänner des Vorjahres. „Man darf die 3.584 TirolerInnen, die über 50 Jahre alt sind, nicht im Regen stehen lassen. Diese Altergruppe steht immer mehr im Spannungsfeld zwischen Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Pension“, so die Tiroler ÖGB Landesfrauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner im Zuge der gestrigen Informationsveranstaltung mit der Tiroler AMS-Frauenreferentin Dr.Gabriele Dallinger-König. ++++
Mi
09
Feb
2011
ÖGB holt für OberländerInnen Geld vom Finanzminister zurück
Der ÖGB Oberland stellt seinen Mitgliedern am 8. und 22. März in Imst und am 10. und 24. März in Landeck von jeweils 17 bis 19 Uhr kostenlose Hilfestellung beim Ausfüllen der Arbeitnehmerveranlagung zur Verfügung. „Wir konnten die Steuerexpertin Petra Egger-Hantinger für diesen exklusiven Service gewinnen. Sie wird dabei jedes einzelne Detail berücksichtigen, sodass sich ÖGB-Mitglieder so viel als möglich vom Finanzminister zurückholen können. In Einzelfällen ist für jemanden bis zu 2.200 Euro drin“, erklärt der ÖGB Regionalsekretär Roland Graswander, der unter 0544262481 die Anmeldungen entgegen nimmt. ++++
Di
08
Feb
2011
Gewerkschaft vida steht hinter Flughafenpersonal - Mayr fordert bessere Ausbildung für Beschäftigte
In den vergangenen Tagen wurde dem Sicherheitspersonal am Innsbrucker Flughafen unzureichende Kontrollen unterstellt. „Letztendlich landen Beschwerden darüber bei den MitarbeiterInnen der Securitas. Wir wehren uns gegen diese Darstellung und stellen uns hinter die hervorragende Arbeit der Beschäftigten. Um verbesserte Kontrollen durchführen zu können, muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die Ausbildung den immer höher werdenden Ansprüchen angepasst wird“, fordert der Tiroler vida Vorsitzende Günter Mayr. ++++
Mo
07
Feb
2011
ÖGB Jugend informiert vor Tirols Schulen
Diese Woche tourt die ÖGB Jugend durch Tirol, um SchülerInnen über deren Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt zu informieren. Heute ist der erste Stopp des ÖGB Teams bei der Tiroler Fachberufsschule Mandeslberg in Innsbruck, ehe morgen bei der TFBS Lohbachufer die Zelte aufgeschlagen werden. ++++
Do
03
Feb
2011
Leist: „PISA Studie für Tirol muss PolitikerInnen aufwecken“
„Das Ergebnis der PISA-Studie für Tirol ist beschämend und wohl auch der letzte Beweis dafür, dass eine grundlegende Erneuerung des Bildungswesens auch Tiroler PolitikerInnen mittragen müssen. ReformverweigererInnen sollten gleich wie Sozialpartner nach vorne schauen und statt Grundsatzstreitigkeiten die Zukunft der Kinder im Auge behalten“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Do
03
Feb
2011
Zwei Prozent mehr Lohn für 1.500 Tiroler MitarbeiterInnen in Privatkrankenanstalten
1.500 Tiroler Beschäftigte in Privatkrankenanstalten erhalten rückwirkend mit 1. Jänner 2011 um zwei Prozent mehr Lohn. „Wir sind froh, dass wir nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden endlich eine Lösung erzielen konnten. Zum soliden Gehalts- und Lohnanstieg kommen noch eine Erhöhung um 1,7 Prozent der Zulagen und Kostenersätze für Verpflegung und weitere Verbesserungen im Rahmenrecht, wie beispielsweise Anrechung von Elternkarenz für bis zu zwei Jahre“, erklärt der Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft vida Günter Mayr. ++++
Mi
02
Feb
2011
Schlecker wählt einen neuen Betriebsrat
Anfang März finden wieder Betriebsratswahlen bei der Firma Schlecker statt. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier Tirol unterstützt und berät Beschäftigte, die sich für die Mitarbeit im neuen Betriebsrat interessieren. „Wir setzen uns vehement für eine starke ArbeitnehmerInnenvertretung bei Schlecker ein. Auch die Geschäftsführung hat uns einen reibungslosen Ablauf garantiert. Potentielle BetriebsratskandidatInnen können sich bei uns unter 050301 28104 melden und wir koordinieren einen Wahlvorschlag mit Kolleginnen aus ganz Österreich und bringen diesen beim Wahlvorstand ein“, informiert Robert Mayrhofer, Regionalsekretär der GPA-djp Tirol.
Di
01
Feb
2011
ÖGB Kufstein hilft bei Arbeitnehmerveranlagung
Im vergangenen Jahr konnte der ÖGB Tirol für seine Mitglieder mehrere Tausende Euro vom Finanzamt zurückholen. Im Zuge der heurigen Steuersprechtag unterstützten externe ExpertInnen ArbeitnehmerInnen bei ihrer Arbeitnehmerveranlagung. „In Einzelfällen ist für jemanden bis zu 2.200 Euro drin. Österreichs ArbeitnehmerInnen bezahlen mehr als 20 Milliarden Euro an Lohnsteuer pro Jahr. Daher sollen sie sich im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung auch das Geld zurückholen“, informiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Di
01
Feb
2011
10 Prozent der Industrieunternehmen wollen durch MitarbeiterInnenabbau Profit machen
Die Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung ist angesichts der Tatsache, dass nur zwei Prozent im vierten Quartal unter einer schlechten Auftragslage zu leiden haben, als äußerst positiv zu bewerten. Ärgerlich ist jedoch die Tatsache, dass zehn Prozent der Industrieunternehmen angeben, eventuell ihren Personalstand reduzieren zu wollen. „Im Industriesektor sind schon zu viele Arbeitsplätze abgebaut worden. Soziale Verantwortung weicht hier einmal mehr der Profitgier. Irrtümlicherweise geht einmal mehr die Meinung um, nur in Form von Belegschaftsabbau mehr Kohle machen zu können“, kritisiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist. Steigende Rohstoff- und Energiepreise werden ohnehin an Konsumenten weitergeleitet. „Deshalb ist ein weiterer MitarbeiterInnenabbau auf keinen Fall gerechtfertigt“, erklärt Leist.
Fr
28
Jan
2011
Schwazer BetriebsrtätInnen stehen vor großen Herausforderungen - ÖGB Infoabend in Schwaz
Gestern trafen BetriebsrätInnen in Schwaz zusammen, um sich über bevorstehende Änderungen im Bereich des Arbeits- und Sozialrechtes auszutauschen und zu informieren. „BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen sind maßgeblich für gewerkschaftspolitische Arbeit verantwortlich. Daher ist es unabdingbar, bestens über bevorstehende arbeitsmarkt- und sozialrechtlichen Änderungen informiert zu sein. Der Bezirk Schwaz ist geprägt vom Sektor Industrie. Hier kommen Änderungen im Arbeitsverfassungsgesetz ganz besonders zum Tragen“, erklärt Hubert Scheiber, ÖGB Vorsitzender Region Unterland.
Mi
26
Jan
2011
„Arbeit mit Zukunft“ - Neujahrsempfang der SPÖ Innsbruck und FSG Tirol
Umrahmt von den neuesten Modellen des Autohauses VOWA feierten gestern Abend die SPÖ Innsbruck und die FSG Tirol den Auftakt ins Jahr 2011. In den Reden stand das Thema Arbeit im Mittelpunkt. Stadtparteivorsitzender Ernst Pechlaner und Tirols FSG-Vorsitzender Otto Leist betonten die Wichtigkeit von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, VOWA-Geschäftsführer Erwin Cassar berichtete, dass in seinem Betrieb Karriere mit Lehre gelebt wird. Am Standort Innsbruck werden 31 Lehrlinge ausgebildet.
Di
25
Jan
2011
FSG-Neujahrsempfänge im Zeichen der Verteilungsgerechtigkeit
FSG AK Kammerrat Günter Mayr, FSG AK Kammerrätin Ulrike Ernstbrunner, FSG u. ÖGB Vorsitzender Tirol Otto Leist, LR Gerhard Reheis
In den vergangenen zwei Wochen lud die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Tirol und deren Vorsitzender Otto Leist zum jährlichen FSG Neujahrsempfang in Lienz, Wörgl und Imst ein. Leist betonte, dass es 2011 um Verteilungsgerechtigkeit und der Zukunft der Bildung gehe. „Auch der Tiroler Arbeitsmarkt steht vor einer großen Herausforderung. Nicht nur wegen der Anfang Mai 2011 bevorstehende Öffnung des Arbeitsmarktes für die Beschäftigten aus acht weiteren EU-Mitgliedsländern, sondern auch wegen des Anstieges der Leiharbeit und atypischen Beschäftigungsverhältnissen“, so der FSG- und gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Di
25
Jan
2011
FSG Neujahrsempfang in Imst
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Di
25
Jan
2011
Gewerkschaft vida gegen eigenen Lehrberuf für RezeptionistInnen
Die Forderung der Tiroler Hoteliers, wonach RezeptionistInnen eine eigene Lehrausbildung abschließen sollten, hält die Gewerkschaft vida für äußerst überflüssig. „Der Grund für die Sinnlosigkeit eines eigenen Lehrberufes liegt in der Nachfrage am Lehrstellenmarkt. Im Dezember 2010 suchten nur 35 Lehrlinge eine Stelle im Tourismus, der 387 offene Lehrstellen angeboten hat. Dieser Schmalspurvariante werden wir auf keinen Fall zustimmen, zumal damit aus einem guten zwei schlechte Lehrberufe gemacht werden würden“, lässt Tirols vida Vorsitzender Günter Mayr wissen.
Fr
21
Jan
2011
FSG Neujahrsempfang in Wörgl - Otto Leist lud nach Lienz auch in Wörgl zum FSG Neujahrsempfang
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Fr
21
Jan
2011
Leist: „Tiroler Handelsangestellte sollten Gehaltserhöhungen genau nachrechnen“ - Gewerkschaft überprüft Handels-Lohnzettel
Seit dem 1. Jänner 2011 ist der neue Handelskollektivvertrag für Tiroler Lehrlinge und Angestellte in Kraft. Das bedeutet, dass Handelsangestellte eine Gehaltserhöhung von mindestens 2 Prozent erhalten müssen. „Leider stellen wir jedes Jahr fest, dass gerade im Handel die Berechnung der Gehaltserhöhung nicht richtig durchgeführt wird und Sonderzahlungen, wie jene für den 8. Dezember nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. Daher bietet die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier Handelsangestellten an, Lohnzettel auf deren Richtigkeit zu überprüfen“, kündigt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzende des Handels Otto Leist an.
Fr
21
Jan
2011
FSG Tirol informiert über Kollektivvertragsverhandlungsabschlüsse
Abschlüsse bei Blumenbinder/händler, Münze Österreich, RWA, Nahrungs/Genussmittelgewerbe, BAGS, Sattler/Lederwarengewerbe und AUA/Bodenpersonal.
Fr
21
Jan
2011
Hubert Scheiber bleibt unumstrittener Arbeiterbetriebratsvorsitzender bei Tyrolit
Das Betriebsratsteam rund um den Vorsitzenden Hubert Scheiber (roter Pullover)
Der ÖGB Regionalvorsitzender Hubert Scheiber wurde mit großer Zustimmung für die kommenden vier Jahre zum Arbeiterbetriebsratsvorsitzenden der Firma Tyrolit Schleifmittel Werke gewählt. Damit tritt der 52-jährige seine zweite Amtszeit an und vertritt 706 ArbeiterInnen im 1110 MitarbeiterInnen umfassenden Schwazer Unternehmen.
Do
20
Jan
2011
GewerkschaftsschülerInnen zum Lokalaugenschein beim AMS Schwaz
GewerkschaftsschülerInnen zu Gast im AMS Schwaz
SchülerInnen der Unterländer Gewerkschaftsschule waren am vergangenen Dienstag zu Gast im AMS Schwaz, um sich Eindrücke über die Arbeit und der Bedeutung des Arbeitsmarktservice zu verschaffen. „Uns ist wichtig, dass angehende BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen einen Einblick in sämtliche wichtige Partnerorganisationen bekommen. Das System und die Zusammenhänge erlernt und versteht man immer am besten durch praxisorientierte und von Experten geführte Lokalaugenscheine“, so Hansjörg Hanser vom ÖGB Regionalsekretariat Unterland.
Do
20
Jan
2011
Sinkende Krankenstände in Tirol bedeuten nicht generell gesündere ArbeitnehmerInnen
Die von der Tiroler Gebietskrankenkasse veröffentlichen Zahlen, wonach die Krankenstandfälle und –tage in Tirol 2010 deutlich zurückgingen, sind für den gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden kein Grund zum jubeln. „Man sollte für den Gesundheitszustand der ArbeitnehmerInnen die Burn-out-Quote oder die Zahl der Frühpensionierungen aus gesundheitlichen Gründen als Parameter hernehmen. ArbeitnehmerInnen sind nicht gesünder, sondern gehen aus Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes trotz Krankheit arbeiten“, führt Leist als Hauptgrund für die sinkenden Krankenstände an.
Do
20
Jan
2011
ÖGB Tirol misst Koalition an Effizienz, besonders bei der Vollbeschäftigung
Der ÖGB Tirol und die Gewerkschaften stehen der Tiroler Landesregierung bei ihrem Vorhaben, die Vollbeschäftigung in Tirol zu erreichen, mit Rat und Tat zur Seite. „Wir werden die Arbeit der beiden Parteien genauestens verfolgen und sie an der Effizienz messen. Unser Ziel, die Vollbeschäftigung zu erreichen, deckt sich mit jenem der Koalition. Wir fordern aber die schleichende Gefahr, atypische Beschäftigungsverhältnisse und Leiharbeit, nicht zu unterschätzen. Diese Anstellungsformen führen bekanntlich zu working poors“, informiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mi
19
Jan
2011
Gewerkschaft vida warnt: Tiroler Gesundheitseinrichtungen sind chronisch unterbesetzt - Mayr fordert gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel
Der Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft vida Günter Mayr kritisiert die unterbesetzten Tiroler Gesundheitseinrichtungen und fordert einen gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel. „Die Branche braucht mehr Geld, ArbeitnehmerInnen fairere Löhne und wesentlich bessere Arbeitsbedingungen. Hier helfen keine Vertröstungen seitens der Politik sondern gesetzliche Maßnahmen, bevor Beschäftigte selbst zu Patienten werden“, informiert Mayr.
Mi
19
Jan
2011
Multivac hat seinen ersten Betriebsrat
Rene Maringele aus Grän (Bezirk Reutte) ist der erste Arbeiterbetriebsratsvorsitzende beim Reuttener Unternehmen Multivac-Maschinenbau GesmbH & Co KG. Gestern kam es zur rechtlichen Absegnung durch die Konstituierung des Betriebsrates. Zuvor setzte sich der 34-Jährige in der Wahl mit 137 der 206 abgegebenen Stimmen durch und vertritt in den kommenden vier Jahren die Angelegenheiten der 254 Multivac-ArbeiterInnen.
Di
18
Jan
2011
Fotos vom FSG-Neujahrsempfang in Lienz
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Do
13
Jan
2011
Mehr als 5.500 Tiroler Beschäftigte in Gesundheits- und Sozialberufen erhalten 2 Prozent mehr Lohn
Mehr als 5.500 Tiroler ArbeitnehmerInnen in Gesundheits- und Sozialberufen dürfen sich ab Februar über eine zweiprozentige Gehaltserhöhung freuen. Das ergaben die gestrigen BAGS-Kollektivvertragsverhandlungen, die heute in den frühen Morgenstunden zu Ende gegangen sind. „Die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter steigen also um zwei Prozent, die Ist-Löhne und Gehälter um 1,85 Prozent. Die Verhandlungen waren zäh und das Ergebnis ist ein durchaus vertretbarer KV-Abschluss unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen“, informiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mi
12
Jan
2011
ÖGB Jugend begrüßt AK-Schuldenberatung in Tiroler Schulen
Der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher begrüßt die AK-Schuldenberatung in Tiroler Schulen. Laut ÖGB sind mehr als 22.000 Tiroler Jugendliche armutsgefährdet. „Im Zuge der
Wirtschaftskrise waren Jugendliche die ersten Opfer. Ein Beleg dafür ist die enorm in die Höhe geschnellte Arbeitslosigkeit gleich zu Beginn der Krise. Durch den Ausfall der Einkommen wurden die
geringen Ersparnisse sofort aufgebraucht. Nun trifft das Sparbudget der Bundesregierung abermals junge Menschen. Deshalb müssen Jugendliche beraten und informiert werden“, informiert
Unterkircher.
Mi
12
Jan
2011
ÖGB Tirol unterstützt SchülerInnenparlament - Leist fordert mehr neue Mittelschulen
Manuel Unterkircher (Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär/am Podium) informiert SchülerInnenparlament über gewerkschaftspolitische Arbeit
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist unterstützt das heute im Innsbrucker ÖGB Haus tagende Schülerparlament. „Ich finde das Interesse der SchülerInnen an politischer Arbeit äußerst lobenswert. Der Antrag der HTL Anichstraße, wonach eine gemeinsame Schule für 10-14 jährige gefordert wird, deckt sich beispielsweise mit der Forderung des ÖGB Tirol“, so Leist, der sich nach wie vor für mehr Mittelschulen in Tirol ausspricht. „Eine gemeinsame Schule muss das Ziel bleiben. Nur so kommt es zu gerechten und effizienten Schulsystem.“
Mi
12
Jan
2011
Der Schein am Tiroler Lehrstellenmarkt trügt
Auf den ersten Blick scheint die Welt für Tiroler Lehrlinge in Ordnung und die Krise überwunden zu sein. Im Dezember 2010 konnten 322 Lehrstellensuchende auf 519 offene Lehrstellen zurückblicken. “So weit so gut. Wer jedoch genauer hinsieht kann feststellen, dass sich zuzüglich der 318 in Schulungsmaßnahmen befindlichen Jugendlichen eine Gesamtzahl von 640 Lehrstellensuchende in Tirol ergibt. Dem hinzu kommt noch die Tatsache, dass 387 der offenen Lehrstellen auf die Tourismusbranche fallen, in der nur 35 Jugendliche einen Job suchen. Damit entpuppt sich die Situation am Tiroler Lehrstellenmarkt als weit weniger rosig als in der Öffentlichkeit dargestellt“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher. ++++
Mo
10
Jan
2011
Tiroler ÖGB Jugend gegen Anhebung des Pensionsalters - Vorschlag der jungen Wirtschaft führt zu mehr Arbeitslosen
Der jüngste Vorschlag des Bundesvorsitzenden der jungen Wirtschaft, Markus Roth, wonach die Pensionen angehoben werden sollten, führt laut Manuel Unterkircher, Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär, zu einer höheren Zahl an Arbeitslosen. „Roths Vorschlag ist ein Beispiel für die sinnlosen wirtschaftslastigen Forderungen, die die derzeit herrschende Arbeitslosigkeit noch weiter in die Höhe treiben würde. Er vergisst in seiner banalen Forderung, dass Arbeitslosigkeit auch Kosten verursacht“, so Unterkircher zu den jüngsten Aussagen des Vorsitzenden der Jungen Wirtschaft.
Fr
07
Jan
2011
ÖGB Tirol informiert über Kollektivvertragsverhandlungsabschlüsse
KV-Abschlüsse bei IT (EDV), Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmen und Kohlensäuregetränkegewerbe Tirol.
Mi
05
Jan
2011
ÖGB Tirol fordert mehr Einsatz im Kampf gegen Schwarzarbeit
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist fordert mehr Unterstützung seitens der Politik im Kampf gegen die Schwarzarbeit. Leist sieht die Problematik ähnlich wie Friedrich Schneider von der Uni Linz: „Es wird zu wenig kontrolliert. Um diesem Problem Herr zu werden, muss der Personalstand der KIAB aufgestockt werden. PolitikerInnen sollten nicht immer mit Worthülsen zu operieren, sondern konsequent und hart auftreten und den Beschäftigten der KIAB die notwendigen Rahmenbedingungen gewährleisten. Nur so kann man den Betrieben auf die Finger schauen und die Schwarzarbeit nachhaltig bekämpfen. Dass atypische Beschäftigungsformen Schwarzarbeit ankurbeln, ist wenig überraschend.“
Di
04
Jan
2011
Sicherheitskenntnisse der Tiroler Lehrlinge mangelhaft - ÖGB Jugend fordert Jugend- und Lehrlingsinspektorat
Die Jugend des ÖGB Tirol ortet bei den Sicherheitskenntnissen der Tiroler Lehrlinge grobe Mängel. „Generelle Schulungen zur Verbesserung der Sicherheit würden einen Teil dazu beitragen, dass die Arbeitsunfälle innerhalb der Lehrzeit zurückgehen würden. Ein Expertenpool könnte dabei einen wesentlichen Anteil zur Sicherheit im Betrieb beitragen“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Di
04
Jan
2011
ÖGB Tirol setzt auch 2011 auf FAIR TEILEN
Die heute veröffentlichte Umfrage der Tiroler Tageszeitung, wonach sich 76 Prozent der Tiroler Bevölkerung für vermögensbezogene Steuern aussprechen, bestätigt die Forderungen des ÖGB und der sieben Gewerkschaften für das Jahr 2011. „Seit Beginn des vergangenen Jahres pochen wir auf FAIR TEILEN. Wir fordern auch für 2011 einen Systemwechsel mit mehr Beiträgen von Vermögenden zum Gemeinwohl“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mo
03
Jan
2011
Leist zufrieden mit Tiroler Arbeitsmarktlage, warnt aber vor Leiharbeit und atypischen Beschäftigungsverhältnissen
Erfreulicherweise endete das vergangene Jahr mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. „Der Anstieg der Beschäftigung ist positiv zu bewerten. Man sollte allerdings berücksichtigen, dass die Zahl der atypischen Beschäftigungsformen angestiegen ist und auch die Leiharbeit bis dato nicht eingedämmt werden konnte. Hier orte ich für die Zukunft Probleme. Die beiden Anstellungsformen können auf Dauer Working Poor (arbeitende Arme) fördern und müssen deshalb eingedämmt werden. Zudem kommen uns auf Dauer Sozialversicherungsabgaben abhanden“, informiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist, für den der Tiroler Arbeitsmarkt 2011 vor einer großen Herausforderung steht.
Mo
03
Jan
2011
78 Prozent der Tiroler Lehrlinge unter 18 machen Überstunden
Aus einer Umfrage des ÖGB Tirol unter 285 Tiroler BerufsschülerInnen, die unter 18 Jahre alt sind, geht hervor, dass 78 Prozent eine oder mehrere Überstunden machen. Knapp ein Drittel (102) aller Befragten, die unter 18 sind, leisten fünf oder mehr Überstunden pro Woche. „Das ist mehr als bedenklich. Besonders unter Berücksichtigung des Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz, welches besagt, dass unter 18-Jährige gar keine Überstunden machen dürfen“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Sa
01
Jan
2010
ÖGB Tirol informiert über Kollektivvertragsverhandlungsabschlüsse
Nur Kollektivverträge sorgen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Gewerkschaften verhandeln mit den VertreterInnen der Arbeitgeberseite jährlich mehr als 450 Kollektivverträge aus und
unterstützen damit die Interessen von mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen.
Die Kollektivvertragsabschlüsse der vergangenen Woche ergeben sich wie folgt:
Mi
29
Dez
2010
Gerhard Schneider: Hintringers Insolvenzanalyse zur Gusskomponenten GmbH ist echt zum Krenreiben
Scharf ins Gericht ging Gerhard Schneider mit der Stellungnahme von Walter Hintringer (KSV) zu den Hintergründen der Insolvenz der Firma Gusskomponenten GmbH.: "Jetzt mach ich diesen Zirkus bei jeder Insolvenz in Tirol schon fast zwanzig Jahre mit und muss mich dann auch noch mit so wenig scharfsinnigen Analysen, wie jener des Herrn Hintringer (KSV) auseinandersetzen, deren Quintessenz meistens nur darin besteht, die zu hohen Personalkosten, die Wirtschaftskrise etc. als Ursachen für die Insolvenzen in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei kommt ihm nicht einmal der Gedanke in den Sinn, zu prüfen, ob nicht etwa auch noch andere Ursachen, die da wären Fehlentscheidungen des Managements und der Eigentümer, mangelnde Eigenkapitalausstattung, mangelnde Investitionen etc., Gründe für eine Insolvenz darstellen könnten."
Mi
29
Dez
2010
David Laier zum neuen Betriebsratsvorsitzenden des Roten Kreuz Telfs gewählt
Bei den gestrigen Betriebsratswahlen des Roten Kreuzes in der Bezirksstelle Telfs wurde David Laier zum neuen Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Der bisherige Stellvertreter wird in Zukunft die Interessen der MitarbeiterInnen als Vorsitzender vertreten. Der 33-jährige Zirler ist selbst Notfallsanitäter und arbeitet seit 1999 beim Roten Kreuz.
Mi
29
Dez
2010
Personalrochade im ÖGB Tirol
Manuel Unterkircher löst mit 1. Jänner 2011 Philip Wohlgemuth als Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär ab. Wohlgemuth bleibt der Tiroler Gewerkschaft erhalten und wird zukünftig als Sekretär für die Lebensgewerkschaft vida arbeiten. Unterkircher ist damit erster Ansprechpartner für die Interessen der Lehrlinge, SchülerInnen, StudentInnen, sowie Zivil- und Präsentsdiener im ÖGB Tirol.
Di
28
Dez
2010
ÖGB Tirol berät bei Mobbing anonym, kostenlos und vor Ort
Mobbing kann in den verschiedensten Formen auftreten. Betroffene werden von ihren KollegInnen ausgegrenzt, verleumdet oder beschimpft. Informationen werden absichtlich unterschlagen oder der Arbeitsplatz wird beschädigt. Der ÖGB Tirol bietet regional erste Hilfe und vorbeugende Maßnahmen in Form von Beratungsterminen an. Dabei berät ÖGB-Mobbingexpertin Sieglinde Auer völlig anonym und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Di
28
Dez
2010
Leist: „Hintringers Personalkosten-Aussage mehr als entbehrlich“
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ist empört über KSV-Hintringers Aussage, wonach die Personalkosten bei der Guss Komponenten GmbH zu hoch seien. „Anscheinend fällt Hintringer nichts anderes ein, als auf Personalkosten herumzuhacken. Ähnlich agierte er schon bei der Pleite des Hotels Steinplatte Anfang des Jahres. Dass die ehemaligen Röhrenwerke in den Konkurs geschlittert sind, ist auf das Abzocken verschiedenster EigentümerInnen in den letzten Jahren, auf fehlende zeitgerechte Innovations- und Investitionsbereitschaft und damit auf gravierende Managementfehler zurückzuführen. Herr Hintringer hat sich seiner Position als Niederlassungsleiter des Kreditschutzverbandes entsprechend in solchen Fragen neutral zu verhalten. Die MitarbeiterInnen der Guss Komponenten GmbH haben durch Einkommenseinbußen und an den Tag gelegte Flexibilität enorm viel zur Weiterführung des Unternehmens beigetragen“, stellt Leist klar.
Mo
27
Dez
2010
Handel und Tourismus für Tiroler Einkommensmisere ausschlaggebend
Frauen werden in Tirol in klassische Frauenberufe und Männer in klassische Männerberufe gedrängt. 31.000 der ca. 300.000 TirolerInnen arbeiten im Tourismus und 50.500 im Handel. „Wir brauchen in Tiroler dringend mehr gut bezahlte Arbeitplätze abseits dieser beiden Branchen, die von exorbitant hohen Teilzeit- und Saisoniersquoten sowie schlechter Bezahlung geprägt sind“, erklärt Leist anlässlich der Veröffentlichung des Rechnungshof-Einkommensberichtes.
Mo
27
Dez
2010
Tiroler ÖGB Jugend besuchte Präsenzdiener am 24. Dezember
SekretärInnen und FunktionärInnen der Tiroler ÖGB Jugend besuchten am 24. Dezember alle neun Tiroler Kasernen, um jenen 72 Präsenzdienern, die am Heiligen Abend ihren Dienst verrichten mussten, ein Geschenk zu überreichen.
Mo
27
Dez
2010
Tiroler VÖGB setzt 2011 auf Bildung
Norbert Nairz und Hansjörg Mühlmann mit dem VÖGB Bildungsprogramm
Der VÖGB Tirol (Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung) startet 2011 eine Offensive für gewerkschaftspolitische Bildung. „Bildung ist wichtig für die Arbeitsplatzsicherheit. Neben der notwendigen fachlichen Kompetenz, die heutzutage ohnedies Vorrausetzung ist, gewinnt die soziale Kompetenz in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Darauf legen wir 2011 mit unserem Seminarangebot größten Wert“, so Hansjörg Mühlmann, der pensionsbedingt seine Agenden als Tiroler ÖGB Bildungssekretär am 1.1.2011 an Norbert Nairz übergibt.
Do
23
Dez
2010
Frohe Weihnachten!
Liebe FSGlerinnen, liebe FSGler!
Durch euren unermüdlichen Einsatz für ArbeitnehmerInnen kann die FSG Tirol auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken.
Ich möchte mich für euer Engagement bedanken und wünsche euch und euren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Herzliche Grüße
Otto Leist
Do
23
Dez
2010
PISA-Ergebnis beginnt bei Arbeitsbedingungen der KindergärtnerInnen
Die Änderungen im Tiroler Kinderbetreuungsgesetz bieten Frauen bessere Möglichkeiten, neben der Erziehung beruflich tätig zu sein. „Wir sind für Ganztags- und Ganzjahrsbetreuung .Jedoch wurde mit den Änderungen im Gemeindevertragsbedienstetensteten-gesetz die Arbeitsbedingungen vieler Osttiroler KindergärtnerInnen wesentlich verschlechtert. Schlechte Arbeitsbedingungen fördern die Unzufriedenheit der Bediensteten und sind letztendlich auch für geringere Lernerfolge unserer Kinder mitverantwortlich. Diese Regel lässt sich auf alle Bildungseinrichtungen umwälzen“, erklärt der Osttiroler ÖGB Vorsitzende Wilhelm Lackner.
Mi
22
Dez
2010
FSG Tirol sieht ÖVP-Halbzeitbilanz weit weniger positiv
Wenn sich Landesräte der ÖVP gegenseitig auf die Schulter klopfen und von massenweisen „verbuchten Erfolgen“ sprechen, dann bleibt dem Tiroler FSG Vorsitzenden Otto Leist nichts anders übrig als einige Ergänzungen anzuführen: „Wer das ‚Arbeitsjahr’ der ÖVP Landesräte etwas genauer unter die Lupe nimmt, der zieht schon eine weit weniger positive Bilanz. Das zeigt nicht nur die massive ÖVP-parteiinterne Kritik aus Reihen der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer, sondern auch ein im November veröffentlichter Vertrauensindex der OGM/APA. Dieser stellt Platter unter allen Landeshauptleuten das zweitschlechteste Zeugnis aus. Das hat seine Gründe“, erklärt Leist.
Mi
22
Dez
2010
Tiroler ÖGB Jugend fordert Bildungs- und Berufsorientierung
Die Jugend des ÖGB Tirol weist seit längerer Zeit auf die großen Defizite bei der Berufs- und Bildungsorientierung hin. Während LandespolitikerInnen bisher tatenlos agierten geht nun Wissenschaftsministerin Karl in die Offensive. „Wir fordern, dass TirolerInnen bereits im frühestmöglichen Alter auf spielerische Art und Weise Einblick in die Berufswelt erhalten“, sagt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Mi
22
Dez
2010
Leist: „Tiroler PendlerInnen werden an der Zapfsäule abgezockt“
Tiroler Pendler müssen den Weihnachtszuschlag der Mineralölfirmen auf dem Weg zur Arbeit bezahlen. „Leider wird der Spritpreiswahnsinn der Mineralölfirmen ebenso am Rücken der Tiroler ArbeitnehmerInnen ausgetragen wie die Erhöhung der Mineralölsteuer. PendlerInnen spüren die neue Spritpreisverordnung nur sehr bedingt und erleiden schon eher einen Weihnachtsschock beim Bezahlen der Tankrechnung. Für ArbeitnehmerInnen, die ihren Pkw zu dienstlichen Zwecken nutzen müssen, fordern wir ein jetzt ein kostendeckendes Kilometergeld, welches 50 statt den bisher veranschlagten 42 Cent pro Kilometer betragen muss“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist anlässlich der hohen Spritpreise an den Tiroler Tankstellen.
Di
21
Dez
2010
Tirols erster Vertrauensrat einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte gegründet
Bei PARTNER (Durchführung von Berufslehrgängen für Jugendliche) wurde am 21. Dezember 2010 Tirolweit erstmals ein Vertrauensrat gegründet. „Ziel der vom ÖGB ins Leben gerufene Initiative ist es, dass Jugendliche, die im Rahmen der Ausbildungsgarantie in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen arbeiten, künftig aus ihren Reihen eine Vertrauensperson wählen können. Damit werden Partner-Lehrlinge in diesem Punkt ihren KollegInnen in betrieblichen Lehrverhältnissen gleichgestellt“; erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Di
21
Dez
2010
Leist: „Weihnachtsgeld ist nicht selbstverständlich“
Der ÖGB Tirol und seine sieben Gewerkschaften verhandeln jedes Jahr mehr als 500 Kollektivverträge aus und sichern somit die Interessen der mehr als 300.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen. „Auch das Weihnachtsgeld bringt nicht das Christkindl. Ohne Gewerkschaft kein Weihnachtsgeld. Dafür gibt’s kein Gesetz, sondern ausschließlich Kollektivverträge, die nur wir mit ArbeitgeberInnen ausverhandeln“, stellt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist im Zuge der Tiroler ÖGB-Weihnachtsgeldtour klar, bei der in allen Tiroler Bezirken mit mehr als 4.000 Tiroler ArbeitnehmerInnen gesprochen wurde.
Fr
17
Dez
2010
Preisübergabe des ÖGB/BAWAG Gewinnspieles in der neuen BAWAG Filiale am Hauptbahnhof
Philip Wohlgemuth (ÖGB Landesjugendsekretär), Michael Prodinger (BAWAG Mitarbeiter), Clemens Kostenzer, Tamara Matanovic und Michael Zwölfer
Im Zuge der BEST-Messe (Beruf, Studium, Weiterbildung) in Innsbruck hat die Jugend des ÖGB Tirol gemeinsam mit der BAWAG Jugendliche über Schuldenfallen, Arbeitsrecht, Berufsorientierung und Weiterbildung informiert. Dabei gab es auch ein Gewinnspiel, an dem mehr als 1.000 Tiroler Jugendliche teilnahmen. Die Gewinnerin des Hauptpreises, eines XBox360 kommt aus Innsbruck und heißt Tamara Matanovic.
Mi
15
Dez
2010
Leist: „Tirols Arbeitslose sind nicht so unflexibel wie WK zu wissen glaubt“
Der Vorwurf von WK-Bodenseer, wonach Tirols Arbeitslose zu wenig mobil und bei der Wahl des Berufsfeldes und der -umgebung zu unflexibel seien, lässt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist nicht gelten. „Alleine Tirols ArbeitnehmerInnen, die wohl dieselbe Mentalität wie 24.994 in Arbeitslosigkeit Getriebene aufweisen, bestätigen das Gegenteil. Trotz der viel zu hohen Pendlerkosten nehmen knapp zwei Drittel der 297.215 unselbstständig Beschäftigten den Weg in einen anderen Bezirk auf sich um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Auch 2.957 TeilnehmerInnen an Schulungsaktivitäten des AMS verfolgen nur ein Ziel, und zwar jenes der beruflichen Neuorientierung. Nur weil 22,4 Prozent der Befragten angegeben haben in einem anderen Bezirk als bisher einen Arbeitsplatz zu finden solche Schlüsse zu ziehen ist unfair und eine Pauschalbehauptung.“
Di
14
Dez
2010
Weihnachtsgeld bringt nicht das Christkindl - Gewerkschaft braucht mehr Frauen
v.l.n.r.: Karin Flöck, Ulrike Ernstbrunner, Elfriede Moser, Sabine Lanthaler
Die Tiroler ÖGB Frauen gingen gestern auf die Straße, um darüber zu informieren, dass das Weihnachtsgeld nicht das Christkindl sondern die Gewerkschaft bringt. „Wir verhandeln jährlich in mehr als 450 Kollektivvertragsverhandlungen das 13. und 14., sprich Urlaub und Weihnachtsgeld für 137.103 Tiroler Arbeitnehmerinnen aus. Zudem sind wir dahinter, die Einkommensschere von 26,9 Prozent (in Tirol) zu schließen. Ein höherer Anteil an weiblichen ÖGB Mitgliedern würde unsere Forderung nach fairer Entlohnung bestärken“, erklärt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner im Zuge der gestrigen Verteilaktion in der Innsbrucker Maria-Theresienstrasse.
Sa
11
Dez
2010
Zwei Tiroler Ur-Gewerkschafter hören auf
v.l.n.r.: Otto Leist, Siegfried Wagner, Werner Putz, Walter Kircher (Vorsitzender GdG-KMFSB)
Werner Putz und Siegfried Wagner haben nach Jahrzehnte langer gewerkschaftspolitischer Tätigkeit ihren Abschied bekannt gegeben und wurden gestern für ihre Leistungen rund um Tiroler Beschäftigte der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport und freie Berufe geehrt. Werner Putz leitete seit 1977 die Geschicke der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport und freie Berufe, die Mitte 2009 mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten fusionierte. Selbige betreute auch der inzwischen 80-jährige Siegfried Wagner, der in seiner 56-jährigen Laufbahn als Funktionär, der unter anderem als Vertreter der österreichischen Journalisten in der Internationalen Journalisten-Föderation und Chefredakteur des ORF Tirol tätig war.
Do
09
Dez
2010
Langjährige GewerkschaftsmitarbeiterInnen geehrt
Die Geehrten mit Zangerl und Leist
Am Dienstag, dem 7. Dezember 2010 wurden elf MitarbeiterInnen des ÖGB Tirol und der Gewerkschaften für deren langjährige Dienste geehrt. AK-Präsident Erwin Zangerl und der gf. Tiroler ÖGB
Vorsitzende überreichten den eingefleischten ArbeitnehmervertreterInnen als Dank für ihre Verdienste Urkunden und ein kleines Präsent.
Di
07
Dez
2010
Bundesvorsitzender der Post-Gewerkschaft Helmut Köstinger: „Licht am Ende des Tunnels im Post-Chaos – 522 BAWAG Filialen als Rettungsanker“
v.l.n.r.: Post-Mitarbeiter, Ulrike Ernstbrunner (Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende und Post-Personalvertreterin), Otto Leist (gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende), Helmut Köstinger (Bundesvorsitzende der Post-Gewerkschaft), Richard Köhler (Mitglied des Zentralausschu
Im Zuge seiner Tirolvisite besuchte der Bundesvorsitzende der Post-Gewerkschaft Helmut Köstinger die Postfiliale am Bahnhof Innsbruck, um sich ein Bild über die Arbeitsbedingungen seiner KollegInnen zu machen und eine positive Trendwende im Post-Chaos zu verkünden: „Es ist uns durch massiven Druck der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen gelungen, dass Österreichweit 522 Filialen (davon 280 im ländlichen Bereich) durch den neuen Post-BAWAG/PSK Kooperationsvertrag bestehen bleiben. Das bedeutet die Absicherung hunderter Arbeitsplätze für Tirols Postbedienstete“, erklärt der geschäftsführende Vorsitzende der GPF bei seinem Besuch.
Di
07
Dez
2010
Leist mahnt ArbeitnehmerInneninteressen ernster zu nehmen
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ist empört über den mangelnden Respekt der Arbeitnehmerförderungsbeiratsmitglieder zur einzigen Sitzung 2010: „Bei den ferngebliebenen Mitgliedern, die sich teilweise ja nicht mal entschuldigt haben, wird die fehlende Gewichtung der ArbeitnehmerInneninteressen schonungslos offen gelegt. Auch wenn das Gremium nur eine beratene Funktion innehat, kann einiges bewegt werden“, kritisiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Di
07
Dez
2010
Kein Friseurbetrieb am 8.Dezember - auch nicht in Tiroler Einkaufszentren
FriseurInnen müssen am 8. Dezember nicht in den Filialen stehen. Eine dazu notwenige Verordnung seitens des Landes Tirol blieb aus und einen Sonderkollektivvertrag der dies vorsehen würde existiert ebenso nicht. „Zum Glück, denn es besteht absolut keine Notwendigkeit und auch kein Bedarf, der das Arbeiten in Friseurbetrieben an diesem Feiertag rechtfertigen würde. Hier hat das Land richtig gehandelt. Wir werden dies überprüfen, ob sich LadenbesitzerInnen auch daran halten, speziell jene in eines der zahlreichen Einkaufszentren in Tirol“, erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft vida, Günter Mayr.
Di
07
Dez
2010
Kein Arbeitszwang, Extrageld und Extrafreizeit am 8. Dezember für Tiroler Handelsangestellte
Der 8. Dezember gilt grundsätzlich als bezahlter, freier Tag. Die Arbeitsleistung an diesem Tag ist also absolut freiwillig. Viele der 45.000 Tiroler Handelsangestellten wissen nicht genau darüber bescheid. „Dabei bekommen Handelsangestellte an diesem Tag neben dem Grundgehalt auch die tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt. Diesem Anspruch muss die Arbeitgeberseite bis zum 31. Jänner 2011 nachkommen. Zudem erhält Jede/r für bis zu vier Stunden Arbeit einen vierstündigen Zeitausgleich. Bei mehr als vier Stunden besteht ein Anspruch auf acht Stunden, der bis 31. März gewährt werden muss. Handelsangestellte sollten darauf achten, dass dies auch eingehalten wird“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist, der von Ladenöffnungen an Feiertagen absolut nichts hält.
Fr
03
Dez
2010
ÖGB Tirol ruft zur Teilnahme an Bleiberecht-Kundgebung auf
Der ÖGB Tirol ruft seine FunktionärInnen, BetriebsrätInnen, Mitglieder und ArbeitnehmerInnen auf, an der „Kundgebung Bleiberecht – Setzen wir gemeinsam ein Zeichen“ heute in einer Woche teilzunehmen. „Wir fordern, dass asylwerbende Flüchtlinge ein Recht auf Erwerbstätigkeit haben. Aus diesem Grund muss der Bartenstein-Erlass zurückgezogen werden. Dieser verhindert, dass Asylwerber nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Fr
03
Dez
2010
Norbert Klotz (FSG) zum Betriebsratsvorsitzender der GKG (Röhrenwerke) gewählt
Norbert Klotz (FSG) bleibt für die kommenden vier Jahre Arbeiterbetriebsratsvorsitzender der GKG (Guss Komponenten GmbH/ehemals Röhrenwerke Hall i.T.). In den gestrigen Wahlen konnte der Tiroler Vorsitzende der Produktionsgewerkschaft mit seiner Liste „WIR – GKG“ 97,4 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Klotz ist seit über 30 Jahren Betriebsratsvorsitzender der Haller Eisengießerei.
Do
02
Dez
2010
Familientag statt Einkaufen am 8. Dezember
Stefan Mair
Der 8. Dezember ist ein Feiertag. Nicht aber für Beschäftigten im Handel. Diese müssen an diesem Tag in den Geschäften stehen. „Es bleibt noch genügend Zeit um Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Nur die Wirtschaft scheint zu glauben und fordert daher einen zusätzlichen Einkaufstag. Ziel ist es wie immer die Kaufkraft der Menschen auf wundersame Weise zu erhöhen. Wenn das Budget der ohnehin immer stärker belasteten ArbeitnehmerInnen erschöpft ist, nützt uns auch kein zusätzlicher Shoppingtag.“, so der FSG-Regionalvorsitzende Stefan Mair.
Di
30
Nov
2010
Sozialpartner bei Soziallandesrat Gerhard Reheis - Gipfelgespräch im Landhaus
Gipfelgespräch im Landhaus
„Armut in Tirol“ war das Thema jenes Arbeitsgespräches, zu dem heute LR Gerhard Reheis ins Landhaus lud. Der Einladung waren Jürgen Bodenseer, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Otto Leist
als Chef des ÖGB Tirol, Caritas-Direktor Georg Schärmer und Erwin Zangerl als Präsident der Tiroler Arbeiterkammer sowie Hans Wiedemair ,Vorstand der Sozialabteilung des Landes, gefolgt.
Abgezielt wird auf gemeinsame Überlegungen, wie man der Armut in Tirol möglichst wirkungsvoll begegnen kann. LR Reheis kündigt an: „Beim nächsten Treffen im Jänner 2011 werden wir mit Experten
die Schwerpunkte unserer gemeinsamen Initiative zur Armutsbekämpfung in Tirol behandeln.“
Di
30
Nov
2010
45.000 Tiroler Handelsangestellte können aufatmen
In der gestrigen sechsten Runde der Handelskollektivvertragsverhandlungen konnte für 45.000 Tiroler Handelsangestellten ein respektables Ergebnis erzielt werden. „Wir sind froh, dass wir unsere zentrale Forderung nach einem Mindestlohn von 1.300 Euro durchsetzten konnten. Dass niedrige Löhne deutlicher steigen als Höhere sehe ich als sozial fair und ausgewogen. Erfreulich ist auch, dass Tiroler Lehrlinge 2,3 Prozent mehr und Prämien für den Lehrabschluss erhalten. Wenig Verständnis habe ich für die Hinhaltetaktik der Wirtschaftsseite im Zuge der Marathonverhandlungen“, so der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und Handels-Wirtschaftsbereichsvorsitzende der GPA-djp Otto Leist.
Fr
26
Nov
2010
Leist: „EU-Kommission bestätigt ÖGB Standpunkte“
Die EU-Kommission bestätigt in ihren jüngsten Studien wesentliche Standpunkte der Gewerkschaft. „Zum einem haben wir zu Beginn der Wirtschaftskrise das Instrument Kurzarbeit vehement gefordert und sind dabei auf starken Gegenwind der Wirtschaftskammer gestoßen. Zum anderen haben wir die überaus flexiblen Arbeitszeiten der TirolerInnen und ÖsterreicherInnen erwähnt. Im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen haben wir uns erfolgreich gegen die Forderungen nach weiterer Flexibilisierung gestemmt. Jetzt hat uns eine Studie und der Nationenvergleich in beiden Fällen bestätigt“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist, für den sämtliche Arbeitszeitflexibilisierungswünsche der Wirtschaftskammer in Zukunft vom Tisch sind.
Do
25
Nov
2010
Leist: „WK verhöhnt 45.000 Tiroler Handelsangestellte“
Angesichts der Rekord-Umsätze, die im Tiroler und Österreichischen Handel zu Weihnachten erwartet werden, ist die Interessenspolitik der WK bei den bisher fünf ergebnislosen Kollektivvertragsverhandlungstagen äußert unsozial. „Zuerst wird den Beschäftigten ein ohnehin sehr geringer Mindestlohn von 1.300 Euro Brutto verweigert und dann wirft WK-Wartusch den 45.000 Tiroler Handelsangestellten via Presse die ‚noch positivere Stimmung im Handel’ um die Ohren. Das ist eine bodenlose Frechheit, wenn nicht eine Verhöhnung“, so der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und Handels-Wirtschaftsbereichsvorsitzender der GPA-djp Otto Leist.
Mi
24
Nov
2010
Tiroler Tourismusbeschäftigte wollen mitfeiern
Tirols Vorsitzender der Gewerkschaft vida Günter Mayr ist hoch erfreut über die positiven Entwicklungen in der Tourismusbranche und das hervorragende Ergebnis in der Sommersaison 2010. „Weniger erfreut bin ich allerdings mit dem Umgang mit den Beschäftigten, die den Großteil zu den wirtschaftlichen Erfolgen der Unternehmen beigetragen haben. Diese leiden nach wie vor unter schlechter Bezahlung und den miserablen Arbeitsbedingungen. Das gilt es ohne wenn und aber zu ändern und den Krisenmanagern ArbeitnehmerInnen einen Teil des Kuchens abzugeben“, sagt Mayr.
Di
23
Nov
2010
Leist: „Einschnitt bei Schuldnerberatung trotz gültigem Landtagsbeschluss äußerst bedenklich“
Die Kürzung bei der Schuldnerberatung ist für den gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist gesellschaftspolitisch äußerst unfair. „Ausgerechnet jetzt Menschen noch länger auf die dringend notwendige Hilfe warten zu lassen und zwei MitarbeiterInnen in die Arbeitslosigkeit zu schicken ist eine Frechheit. Die Leistungen des Tiroler Solidaritätsfonds, der am 11. September 2008 im Landtag beschlossen wurde, beinhaltet die Aufstockung der Schuldnerberatung bis zum Ende der Landtagsperiode 2013. Da scheint es sich wohl nur um ein Wahlzuckerl mit Ablaufdatum gehandelt zu haben. Scheinbar bauen sich Platter und Switak wohl lieber ihre Büros um Unsummen um, als für in Not geratene TirolerInnen verhältnismäßig deutlich weniger Geld auszugeben oder Wahlversprechen einzuhalten“, kritisiert Leist.
Di
23
Nov
2010
Zoller-Frischauf soll sich nicht gegen einheitliches Jugendschutzgesetz stemmen
Die Tiroler ÖGB Jugend spricht sich für ein einheitliches Jugendschutzgesetz aus. Die starre Haltung von Landesrätin Zoller-Frischauf hinsichtlich einer Vereinheitlichung kann der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth nicht nachvollziehen: „Warum werden Tiroler Jugendliche anders behandelt als jene aus Wien oder Niederösterreich, was Ausgehzeiten oder Alkoholkonsum angeht?“
Fr
19
Nov
2010
Hofer zum Landtag: „Forderung nach Lohnnebenkostensenkung zerstört den Sozialstaat“
Der Tiroler ÖGB Landessekretär Peter Hofer zeigt sich verwundert über die Unwissenheit und den damit verbundnen Forderungen einiger Abgeordneten des Tiroler Landtages, die Lohnnebenkosten zu senken. „Scheinbar treten diese PolitikerInnen für massivste Verschlechterungen der Tiroler ArbeitnehmerInnen ein. Die Senkung hätte weniger Einkommen, weniger bezahlte Freizeit und weniger soziale Sicherheit zur Folge. Wir stehen für eine Senkung der Lohnsteuer. Dies würde ArbeitnehmerInnen entlasten und damit bleibt ihnen mehr Geld im Börserl“, so Hofer.
Do
18
Nov
2010
Leist zu Tiroler FP: „Mindestsicherung ist keine soziale Hängematte“
Der gf.Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist kann so manche Äußerungen, wie jene von FP-Hauser, wonach die Mindestsicherung eine soziale Hängematte wäre, nicht mehr hören. „Dem hinzukommen noch weitere mehr als entbehrliche Blockadeversuche seitens der Stadt Innsbruck. Wer glaubt durch den Bezug der Mindestsicherung in Saus und Braus zu leben, der ist wohl völlig neben der Rolle. Jeder, der weniger als 951 Euro pro Monat zur Verfügung hat, ist akut armutsgefährdet. Da braucht man sich nur die hohen Wohn- und Lebenskosten in Tirol anzusehen“, informiert Leist.
Do
18
Nov
2010
Ich bin ich. Du bist du. Wir sind wir.
Bei den gemeinsamen Mahlzeiten in den Innsbrucker Kinderkrippen und Kindergärten treffen sich Kinder völlig unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Kulturen.
Do
18
Nov
2010
Dr. Johanna Wieser mit 100% als Tiroler ÖGB Pensionistenvorsitzende wiedergewählt
Im Zuge der 16. Sitzung der Tiroler ÖGB Landespensionistenvorstandes wurden die amtierende Vorsitzende Dr. Johanna Wieser und das Präsidium mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt. „Ich werde mich auch in Zukunft mit vollem Einsatz für Angelegenheiten unserer Mitglieder kümmern“, erklärt Wieser.
Mi
17
Nov
2010
Hypo-MitarbeiterInnen dürfen nicht für Managementfehler bluten
Das verantwortungslose Handeln der Hypo-Führung erzürnt den gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist. „Vorstände werden ohne Konsequenzen einvernehmlich gekündigt, ohne dass sie für die verursachten Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Die Suppe muss dann ein Teil der 750 Angestellten der Landesbank in Form von Arbeitslosigkeit auslöffeln. Managementfehler sollen jene Bezahlen, die sie zu verantworten haben“, fordert Leist.
Di
16
Nov
2010
Kurzarbeit für 25 Schwoicher MWS Aluguss MitarbeiterInnen
In den heutigen Kurzarbeitsverhandlungen in der Landesgeschäftstelle des AMS wurde für 25 der 60 MWS Aluguss-MitarbeiterInnen Kurzarbeit für den Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2011 vereinbart. „Uns freut es, dass es auch Tiroler Unternehmen gibt, die statt Kündigungen das sozial gerechtere Instrument Kurzarbeit vorziehen. Im Gegensatz zur Wirtschaftskammer sind GewerkschafterInnen in den letzten zweieinhalb Jahren stets dazu gestanden“, erklärt ÖGB-Kurzarbeitsexperte Hans Ofner.
Di
16
Nov
2010
Tiroler Handelsangestellte äußern Unmut vor WK in Wien
Da die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 450.000 (Tirol: 45.000) Beschäftigten des Handels auch nach der vierten Runde kein Ergebnis brachten, kommen die BetriebsrätInnen des Handels morgen zu einer Österreichweiten Konferenz in Wien zusammen. „Es kann nicht sein, dass ArbeitnehmerInnen der Handelsbranche, insbesondere TirolerInnen, immer mehr zu working poors mutieren. Deshalb gibt’s im Anschluss an die Konferenz und unmittelbar vor der nächsten Verhandlungsrunde eine öffentliche Kundgebung vor der WK Wien um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Selbstverständlich mit Tiroler Beteiligung“, informiert der Tiroler ÖGB Vorsitzende und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzender im Handel Otto Leist.
Di
16
Nov
2010
Leist: "Ja zu höheren Mindestlöhnen, nein zum gesetzlichen Mindestlohn"
Dass im Tiroler Landtag heftig über das Thema 1.300 Euro Mindestlohn diskutiert wird, begrüßt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist. Er warnt aber zugleich davor, einen gesetzlichen Mindestlohn zu fordern: „Die Mindestlöhne müssen auch in Zukunft maßgeschneidert von den Sozialpartnern ausgehandelt und in Kollektivverträgen festgeschrieben werden. Eine branchenübergreifende, gesetzliche Regelung könnte im schlimmsten Fall sogar zu sinkenden Einkommen führen. Denn dann wären die ArbeitgebervertreterInnen nicht mehr bereit, für höhere Verwendungsgruppen höhere Mindestlöhne per Kollektivvertrag festzusetzen“, warnt Leist.
Do
11
Nov
2010
Peter Paul Fürhapter neuer Vorsitzender der Lienzer ProduktionsgewerkschafterInnen
Peter Paul Fürhapter
Der Tessenberger Peter Paul Fürhapter ist ab sofort neuer Vorsitzender der Produktionsgewerkschaft in Lienz. Damit tritt der 53jährige Betriebsrat der Firma EGO die Nachfolge von Ursula Berger an, die vor kurzem ihre Zelte in Nordtirol aufgeschlagen hat. „Fürhapter bekleidet sein Amt in einer turbulenten, aber für ArbeitnehmerInnen tendenziell sehr positiven Zeit an. Zuletzt geriet die PRO-GE durch ausgezeichnete Lohnabschlüsse in der Metall- und Bergbauindustrie (KV plus 2,5 %) und dem Metallgewerbe (KV plus 2,2%) in die Schlagzeilen“, erklärt der ÖGB-Regionalsekretär Harald Kuenz.
Do
11
Nov
2010
IST-Löhne plus 2,2 Prozent und 1.500 Euro Mindestlohn für 9.000 Tiroler MetallgewerbearbeiterInnen
Nach dem gestrigen Kollektivvertragsverhandlungsmarathon in Wien verdienen ab 1. Jänner 2011 mehr als 9.000 Tiroler ArbeiterInnen des Metallgewerbes um mindestens 2,2 Prozent mehr. Die Mindestlöhne werden demnach auf 1.500 Euro (+2,45 %) angehoben und die Lehrlingsentschädigung steigt um 2,4 Prozentpunkte. Letztere dürfen sich bei bestandener Lehrabschlussprüfung über zusätzliche Prämien freuen. „Damit verdienen alle der rund 20.000 Tiroler MetallarbeiterInnen mehr als 1.500 Euro“, betont der Landessekretär der Produktionsgewerkschaften Robert Koschin.
Di
09
Nov
2010
Moderne Familienpolitik braucht flächendeckende Kinderbetreuung
"Es ist höchst an der Zeit, dass weitere finanzielle Mittel für eine flächendeckende und leistbare Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt werden. Das ist ein Brückenpfeiler der moderne Familien- und Frauenpolitik“, erklärt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner, die sich über den plötzlichen Wandel der ÖVP in der Familien- und Frauenpolitik äußerst überrascht zeigt.
Di
09
Nov
2010
55.000 Tiroler Löhne werden morgen ausverhandelt
Morgen gehen die Kollektivvertragsverhandlungen im Handel und Metallgewerbe in die dritte bzw. zweite Runde. „Wir blicken den Verhandlungsrunden sehr positiv entgegen, nicht zuletzt aufgrund der guten Abschlüsse in der Metall- und Bergbauindustrie (Erhöhung 2,5% und Mindestbetrag von 45 Euro, in Summe von bis zu 3%). Im Gegensatz zu der Wirtschaftslage in der Metallindustrie sind im Handel stets schwarze Zahlen geschrieben worden und dem Metallgewerbe ist es weitaus besser ergangen. Deshalb gehen wir von deutlichen Lohnerhöhungen aus“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist und fordert das Ende des taktischen Geplänkels seitens der Arbeitgeberseite.
Di
09
Nov
2010
Lehrlingsumfrage zur Arbeitssituation im Tiroler Handel 2010
Im Tiroler Handel ist die Situation der ArbeitnehmerInnen und insbesondere von Lehrlingen alles andere als zufrieden-stellend. Das geht aus einer Umfrage der Tiroler GPA-djp-Jugend zur "Arbeitssituation von Lehrlingen im Handel" hervor. „Die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen im Handel nahm die Jugend der GPA-djp Tirol zum Anlass, Druck für eine nachhaltige Verbesserung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen der Lehrlinge zu machen, welche im Rahmenrecht ausdrücklich verankert werden sollten. Eines der zahlreichen Gründe, warum die Lohnverhandlungen für mehr als 45.000 Tiroler Handelsangestellte ins Stocken geraten sind“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Fr
05
Nov
2010
Aids am Arbeitplatz bleibt weiter ein Tabuthema
v.l.n.r.: Dr. Fritz Aull (Psychologe und Berater in der AIDS-Hilfe Tirol), Dr. Lydia Domoradzki (Geschäftsführerin der AIDS-Hilfe Tirol), Bernhard Ralser (Innsbrucker ÖGB Vorsitzender)
In Tirol leben mehr als 900 HIV-positive Menschen. Der Großteil der mit Aids Infizierten ist berufstätig. 90-95% der Berufstätigen behalten am Arbeitsplatz ihre HIV-Infektion für sich, weil sie Angst vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Mobbing haben. „Leider kommt es immer wieder vor, dass HIV-positive Menschen, sobald ihre Infektion bekannt wird, ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Hier kommt Betriebsräten eine zentrale Rolle des Ansprechpartners und Vermittlers zu. Diese unterliegen der Schweigepflicht und sind der ideale Erstanlaufpartner für Betroffene“, erklärt der Innsbrucker ÖGB Vorsitzende Bernhard Ralser.
Fr
05
Nov
2010
Mehr als 22.000 Tiroler Jugendliche sind armutsgefährdet
Laut der Tiroler ÖGB Jugend sind mehr als 22.000 Tiroler Jugendliche armutsgefährdet. „Im Zuge der Wirtschaftskrise waren Jugendliche die ersten Opfer. Ein Beleg dafür ist die enorm in die Höhe geschnellte Arbeitslosigkeit gleich zu Beginn der Krise. Durch den Ausfall der Einkommen wurden die geringen Ersparnisse sofort aufgebraucht. Nun trifft das Sparbudget der Bundesregierung abermals junge Menschen“, kritisiert der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Do
04
Nov
2010
Gruppenbesteuerung als Steuerschlupfloch für Unternehmen
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende vermisst im Budgetvorschlag der Bundesregierung die Aufhebung bzw. Änderung der Regelung zur Gruppenbesteuerung. „Unter Finanzminister Grasser wurde für Unternehmen die Möglichkeit geschaffen, Gewinne im Inland mit Verlusten im Ausland gegenzurechnen und somit Abgaben ans Finanzministerium vorbeizuschleusen“, beschwert sich Otto Leist.
Do
04
Nov
2010
Unterschiedliche Jugendschutzgesetzte – Dinge die zusammengehören, soll man auch zusammenführen
Die Jugend des ÖGB Tirol sieht die föderal ausgelegten Jugendschutzgesetzte als wenig sinnvoll. „Gerade in Regionen, die sich grenznahe anderer Bundesländer befinden, kann diese Lösung für Verwirrung sorgen. Jugendliche sind mobil und gehen auch einmal in einem anderen Bundesland aus. Wir fordern deshalb eine bundesweit einheitliche Lösung“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Do
04
Nov
2010
Info-Kampagne in 40 Tiroler Metallindustrie-Unternehmen vor KV-Runde
Seit Dienstag bis einschließlich heute sind GewerkschafterInnen (BetriebsrätInnen, SekretärInnen, FunktionärInnen) in 40 Tiroler Betrieben unterwegs, um ArbeitnehmerInnen der Metall- und Bergbauindustrie in Form von Betriebsversammlungen oder Verteilaktionen über den Stand der Kollektivvertragsverhandlungen zu informieren. Zudem werden ArbeitnehmerInnen über weiterführende Maßnahmen im Falle eines neuerlichen Scheiterns der morgigen (5.11.) und damit letzten Verhandlungsrunde aufgeklärt.
Mi
03
Nov
2010
FSG Tirol für Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 500.000 Euro
In der leidigen Budgetsanierungsdebatte fordert der Tiroler FSG Vorsitzende und gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende die sofortige Einführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer. „Dabei werden nicht wie gerne kommuniziert kleine Sparer oder Häuselbauer belastet, sondern jene, die Vermögen von 500.000 Euro vererbt oder geschenkt bekommen. Dem Staat entgehen dabei jährlich mehr als 150 Millionen Euro“, so Leist.
Di
02
Nov
2010
Leist: „Leiharbeit schönt Tiroler Arbeitsmarkt“
Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen von 6,4 Prozent im Vergleich zum Oktober des Vorjahres würde den gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist zu Jubelstürmen hinreißen, wäre da nicht die Tücke der Statistik. „Der Trend der Wirtschaftstreibenden, vermehrt auf Zeit- und LeiharbeiterInnen zu setzen schönt nicht nur aktuelle Arbeitslosenzahlen, sondern entgegnet der gesunden Vorgehensweise, Menschen in Betrieben fixe Beschäftigungen zu gewährleisten“, erklärt Leist anlässlich der Veröffentlichung der Oktober-Arbeitsmarktzahlen für Tirol. Die Zahl der LeiharbeiterInnen dürfte indes um ein Drittel angestiegen sein.
Do
28
Okt
2010
Mehr als 10.000 Tiroler Öffentlich Bedienstete TEILEN FAIR
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist ist beeindruckt von der sozialen Fairness unter den Beschäftigten im öffentlichen Dienst. „Diese zeigen auf, wie zum Wohl der Einkommensschwächeren umverteilt werden kann. Die gestaffelte Lohnerhöhung zwischen 0,85 und 2,09 Prozent kommen jenen zugute, die ohnehin zu wenig verdienen. An diesem Beispiel des FAIR TEILENS können sich ArbeitgeberInnen in noch laufenden Kollektivvertragsverhandlungen orientieren“, so Leist.
Do
28
Okt
2010
KV-Metallindustrie: Tiroler Betriebsräte beschließen Resolution und organisieren Betriebsversammlungen
33 Tiroler BetriebsrätInnen haben vergangenen Freitag die Resolution zu den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen in der Metallindustrie und Bergbau einstimmig beschlossen. Im Zuge der Betriebsrätekonferenz wurde der Arbeitgeberseite damit verdeutlicht, dass das aktuelle Angebot bei weitem nicht zufrieden stellend ist. „Basierend auf den wirtschaftlichen Erfolgen im heurigen Jahr ist so ein KV-Offert für die 10.000 betroffenen Tiroler ArbeitnehmerInnen nicht hinnehmbar“, kritisieren GPA-djp Regionalgeschäftsführer Gerhard Schneider und PRO-GE Landessekretär Robert Koschin. Kommende Woche wird es in rund 20 Tiroler Unternehmen Betriebsversammlungen geben.
Mi
20
Okt
2010
Leist zu KV-Verhandlungen: „ArbeitgeberInnen wollen keine klaren Spielregeln für Handel“
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ist verärgert über die passive und verweigernde Haltung der Arbeitgeberseite in der ersten Runde zu den Kollektivvertragsverhandlungen im Handel. „Unsere Forderungen waren und sind weder unrealistisch noch überzogen. Die 40.000 Tiroler Handelsangestellten wollen klare Spielregeln bei der Ausübung ihrer Arbeit, was an und für sich logisch erscheint, scheinbar nur nicht für die Arbeitgeberseite“, so Leist im Anschluss an die zweitätige Verhandlungsrunde Eins, die gestern und heute über die Bühne ging.
Mi
20
Okt
2010
Leist fordert Fairness für Runde Zwei bei Metallindustrie-KV
Für die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen fordert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist für die rund 10.000 Tiroler Beschäftigten in der Metallindustrie faire Verhandlungen: „Die sinnlosen Forderungen nach weiterer Flexibilisierung der Arbeitszeit und der Streichung der Überstundenzuschläge sind vom Tisch. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gewerkschaften werden aber beim Thema Arbeitzeitverkürzung am Drücker bleiben. Angesichts der regelmäßig geleisteten 42 bis 46 Stunden, die wöchentliche gearbeitet werden, ist es an der Zeit etwas zu ändern“, erklärt Leist am Vortag der zweiten Kollektivvertragsrunde in Wien.
Mi
20
Okt
2010
Der Schein am Tiroler Lehrstellenmarkt trügt
Auf den ersten Blick scheint die Welt für Tiroler Lehrlinge in Ordnung und die Krise überwunden zu sein. Im September 2010 konnten 540 Lehrstellensuchende auf 821 offene Lehrstellen zurückblicken. “So weit so gut. Wer jedoch genauer hinsieht kann feststellen, dass sich zuzüglich der 466 in Schulungsmaßnahmen befindlichen Jugendlichen eine Gesamtzahl von 1006 Lehrstellensuchende in Tirol ergibt. Dem hinzu kommt noch die Tatsache, dass 473 der offenen Lehrstellen auf die Tourismusbranche fallen, in der nur 43 Jugendliche einen Job suchen. Damit entpuppt sich die Situation am Tiroler Lehrstellenmarkt als weit weniger rosig als in der Öffentlichkeit dargestellt“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Di
19
Okt
2010
Gewerkschaftliche Frauenarbeit mündet in Gleichbehandlungsgesetz
Die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Urlike Ernstbrunner ist überglücklich und zugleich auch stolz über das heute im Ministerrat beschlossene Gleichbehandlungsgesetz. „Für berufstätige Tirolerinnen hat der heutige Beschluss zur Folge, dass ab dem 1. Jänner 2011 Unternehmen, mit mehr als 1.000 ArbeitnehmerInnen, und ab 2014 letztendlich auch jene Betriebe mit mehr als 150 Beschäftigten Einkommen offen legen müssen. Das ist der bisher größte Schlag gegen geschlechterdiskriminierende Entlohnung und beruht auf jahrelanger Frauenarbeit im ÖGB“, erklärt Ernstbrunner.
Di
19
Okt
2010
Gewerkschaft für freien Hochschulzugang und gegen Studiengebühren
Im Zuge der Vollversammlung auf der Uni Innsbruck brachte Gerhard Schneider (GPA-djp Regionalgeschäftsführer) die Forderungen der Gewerkschaft auf den Punkt und richtete einen Appell an verantwortliche Politiker und Rektoren: „Die zentrale Forderung der Gewerkschaft ist der freie Hochschulzugang und die Abschaffung der noch bestehenden Zugangsbeschränkung. Auch den Plänen der Rektoren, Studiengebühren wiedereinzuführen, erteile ich eine Absage. Pröll und der Zukunftsrat des Landes scheinen nur sehr wenig Interesse an einem zukunftsorientierten und sozial gerechten Bildungssystem zu haben. Um der Bildung die nötigen Ressourcen und dem dazu notwendigen Personal zu gewährleisten, wird man statt den 1,3 Prozent des BIP mindestens drei bis vier Prozent zu Verfügung stellen müssen“, erklärt Schneider, für den die Fehler im Bildungssystem bereits vor Jahren gemacht wurden.
Mo
18
Okt
2010
Vida-Pensionisten stark verunsichert
Im Zuge einer Vida-Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag kam es zu einer Diskussion rund um das Pensionssystem. „Unsere Pensionisten sind stark verunsichert, was ihre Zukunft betrifft. Da sind Äußerungen des Wifo-Chefs Karl Aiginger wonach Pensionisten Kostentreiber wären, wie Öl ins brennende Feuer zu gießen. Seine Aussagen dienen alleine dazu, junge gegen alte Menschen aufzuhetzen und davon abzulenken, den Reichen einen Teil zur Budgetkonsolidierung abzuverlangen“, erklärt der Vorsitzende der Vida-Pensionistengewerkschaft Alois Hohenegg, der sich persönlich um die 279 Ottiroler Vida-PensionistInnen kümmert.
Mo
18
Okt
2010
Leist geht optimistisch in morgige Handelskollektivvertragsverhandlungen
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzende Handel Otto Leist geht optimistisch in die morgen in Wien startenden Handelskollektivvertragsverhandlungen. „Angesichts der zufrieden stellenden ökonomischen Basis ist ein deutliches Lohnplus für die 40.000 Tiroler Handelsangestellten Pflicht. Auch die Wirtschaftsseite und dessen Handels-Obmann Wartusch rechnen schon mit steigenden Gehältern, welche sich ArbeitnehmerInnen der Branche mehr als verdient haben“, erklärt Leist.
Di
12
Okt
2010
Leist: „KIAB-MitarbeiterInnen werden im Kampf gegen Schwarzarbeit eingebremst“
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist fordert mehr Unterstützung der KIAB-MitarbeiterInnen im Kampf gegen Schwarzarbeit. „Uns verwundert der Aufschrei von Landesinnungsmeister der Tiroler Kraftfahrzeugtechniker Gertl nur bedingt. Im Kampf gegen Schwarzarbeit muss rigoroser agiert werden. Dazu wird ein KIAB-Personal benötigt, das frei von unberechtigten Disziplinaranzeigen arbeiten kann. In Tirol gibt es nach wie vor mehr Disziplinaranzeigen gegen Beschäftigte der KIAB als Sozialbetrugsverfahren. Das ist weder verständlich noch akzeptabel, sondern fördert den Sozialbetrug, der zu Lasten aller fleißigen ArbeitnehmerInnen und Wirtschaftstreibenden geht“, erklärt Leist.
Di
12
Okt
2010
Gewerkschaftsjugend fordert mehr Engagement für Tiroler Lehrlinge
Die Jugend des ÖGB Tirol fordert anlässlich des Tages der Lehre einen fairen Umgang in Bezug auf Rechte, nicht nur auf Pflichten der Auszubildenden. „Unsere zentralen Forderungen sind Verkürzung der Probezeit, Einhaltung der Gesetze bei Überstunden, ein eigenständig agierendes Lehrlingsinspektorat, eine zukunftsweisende Ausbildung, mehr Lehrstellen in attraktiven Branchen und einen faire Behandlung der Tiroler Lehrlinge durch politische AmtsträgerInnen“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Mo
11
Okt
2010
ÖGB-Jugendveranstaltung - Sportturnier „come together – sportl together“
Am kommenden Samstag findet im Landessportheim Innsbruck das erste Sportturnier „come together – sportl together“ statt. Jugendliche können sich in einem Fußballturnier zu je fünf Personen messen. Dem Gewinnerteam winkt ein Wochenende im Pfingstcamp 2011. Alle weiteren Infos gibt’s unter www.jugend.gpa-djp.at/sportltogether.
Datum: 16. Oktober 2010
Beginn: 12:30 Uhr
Ort: Tiroler Landessportheim, Sportzentrum, Olympiastraße 10a, 6020 Innsbruck
Teilnahmegebühr: € 5,00 pro Person, für Gewerkschaftsmitglieder gratis
Anmeldung: 050301- 28101, Fax: 050301- 78101, iris.gscheidlinger@gpa-djp.at
Fr
08
Okt
2010
ÖGB Jugend informiert vor Tirols Schulen
Kommende Woche tourt der Infobus der Tiroler ÖGB Jugend durch Tirol, um SchülerInnen über deren Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt zu informieren. Erster Stopp des ÖGB Teams wird die Tiroler Tourismus-Fachberufsschule Landeck sein.
Fr
08
Okt
2010
GPA-djp befragt Handelsangestellte
Aktionswoche vom 11. bis 15.10. unter dem Motto „Wir wollen’s wissen“ ! Am 19. Oktober starten die Kollektivvertragsverhandlungen für die Handelsangestellten, der mit rund 450.000 Angestellten, davon 40.000 in Tirol, die größte Flächenwirkung hat. Der Handel gehörte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten Branchen, der Einzelhandel bilanzierte auch im Krisenjahr 2009 positiv. „Bei den KV-Verhandlungen geht es also um die Frage, was vom guten Ergebnis bei den Angestellten landet. Die Angestellten haben mit ihrer Leistung zu der positiven ökonomischen Bilanz beigetragen und nun erwarten sie sich einen gerechten Anteil“, bringt es der Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Christoph Scheiber, auf den Punkt.
Do
07
Okt
2010
Bundesfrauenvorsitzende der Produktionsgewerkschaft zu Gast bei MS-Design
PRO-GE Landesfrauenvorstand bei der Firma MS Design
Im Zuge ihres Tirol-Besuches verschaffte sich PRO-GE (Produktionsgewerkschaft) Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl vergangene Woche in Begleitung des Tiroler Landesfrauenvorstandes ein Bild über die Situation der 89 Frauen im 267 MitarbeiterInnen umfassenden Oberländer Carstylingunternehmens. „In diesem Fall arbeiten Frauen in einer männerdominierten Branche. Umso wichtiger ist es, beide Seiten davon zu überzeugen, sich für gleiche Bezahlung von Männern und Frauen einzusetzen“, erklärt Anderl beim Lokalaugenschein in Roppen.
Mi
06
Okt
2010
Leist fordert kräftiges Lohnplus und 1.300 Mindestlohn für 40.000 Tiroler Handelsangestellte
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzende Handel Otto Leist fordert angesichts der bevorstehenden Kollektivvertragsverhandlungen im Handel (Beginn 19. Oktober) zum einen, Mindestlohn von 1.300 Euro und zum anderem, angesichts des positiven Wirtschaftstrends eine kräftige Lohnerhöhung für die mehr als 40.000 Tiroler Handelsbeschäftigten. „HandelsmitarbeiterInnen leiden unter den immer flexibleren Arbeitszeiten, atypischen Beschäftigungsverhältnissen und den viel zu geringen Löhnen. Immer häufiger mutieren Beschäftigte zu Working Poors“, erklärt Leist. Zudem startet die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die Aktion "Wir wollen’s wissen".
Mi
06
Okt
2010
Menschen müssen unter fairen Arbeitsbedingungen leben können!
Durch die Wirtschaftskrise sind weltweit immer mehr Menschen von Armut betroffen. Auch viele TirolerInnen sind „working poor", also Menschen, die mit weniger als 951 Euro monatlich auskommen müssen. Otto Leist (gf. Tiroler ÖGB Vorsitzender), AK-Präsident Erwin Zangerl und Gottfried Kostenzer (Vorsitzender der Katholischen ArbeitnehmerInnen) fordern anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober, dass Arbeitsplätze auch für Frauen und Jugendliche, geschaffen werden, von denen die Menschen unter fairen Arbeitsbedingungen auch leben können. Via Karten-Verteilaktion in Tiroler Betrieben werden ArbeitnehmerInnen darauf aufmerksam gemacht.
Di
05
Okt
2010
ÖGB Jugend klärt Osttiroler FachberufsschülerInnen auf
Philip Wohlgemuth (Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär/links) und Harald Kuenz (ÖGB Regionalsekretär/rechts)
Tirols JunggewerkschafterInnen klärten gestern Mittag Schüler der Fachberufsschule Lienz über Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt auf. „Uns ist wichtig, dass das geltende Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz sowie das Berufsausbildungsgesetz eingehalten werden. Dazu ist es auch dienlich, wenn Lehrlinge bescheid wissen, dass ihnen ArbeitgeberInnen nicht auf der Nase herumtanzen können“, erklärt ÖGB Regionalsekretär Harald Kuenz.
Do
30
Sep
2010
TirolerInnen beklagen den zu geringen Beitrag der Reichen zum Gesundheitssystem
Umfrage des ÖGB vor der TGKK in Innsbruck
Im Zuge des ÖGB Jahresschwerpunktthemas FAIR TEILEN befragten gestern ÖGB MitarbeiterInnen und FunktionärInnen vor den Regionalstellen der Tiroler Gebietskrankenkasse Passanten zum Thema krank gegen gesund. „Sozialer Ausgleich ist die beste Medizin. Von 432 Befragten sind 74 Prozent der Meinung, dass Reiche zu wenig ihres Einkommens an die Krankenversicherung abliefern. Einkommen über 4.110 Euro im Monat sind nicht beitragspflichtig. Das ärgert auch TirolerInnen“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Do
30
Sep
2010
Leist lehnt Mayer-Heinisch-Vorstoß nach Sonntags-Shopping ab
Empört zeigt sich der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist über den Vorstoß Handelsverbandschef Stephan Mayer-Heinisch nach Sonntagsöffnung im Handel. „Mir ist unerklärlich wie er zur Annahme kommt, dass ohne Sonntagsöffnung eine Millarde Euro liegen bleibt. Mayr-Heinisch sollte sich besser darüber Gedanken machen, dass ArbeitnehmerInnen in der Branche durch geringe Gehälter eine immer mehr schwindende Kaufkraft darstellen“, erteilt Leist den frühzeitigen Weihnachtswünschen des Handelsverbandschef eine Absage.
Do
30
Sep
2010
Hundstorfer zu Gast bei Tridonic
Hundstorfer im Gespräch mit GewerkschafterInnen
Im Zuge seines Tirol-Besuchs machte Sozialminister Rudolf Hundstorfer in Begleitung von GewerkschafterInnen bei der Firma Tridonic in Innsbruck halt, um sich ein Bild der Arbeitsbedingungen vor Ort zu verschaffen. „In unserem Betrieb können sich MitarbeiterInnen mit Verbesserungsvorschläge einbringen. Die beste Idee wird von der Unternehmensführung mit einer Prämie vergütet, die allen zugute kommt. Durch Kurzarbeit konnten Anfang 2009 mehrere Kündigungen abgewendet werden“, erklärt der Betriebsratsvorsitzende Christian Stütz dem Sozialminister.
Do
23
Sep
2010
„Operation Praxistest“ gestartet – Belohnung für Tiroler Lehrlinge gefordert
Die Tiroler Jugend der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat gestern Nachmittag die Operation Praxistest in Tirol mit einer Informationskampagne am Bahnhof Innsbruck gestartet. „Schließt ein Lehrling den so genannten Praxistest zur Mitte der Lehrzeit ab, so erhält der Betrieb dafür 3.000 Euro. Rein rechtlich gesehen steht dem Lehrling nichts davon zu. Ein Missstand auf den wir aufmerksam machen und Unterschriften zu dessen Korrektur sammeln wollen“, erklärt der GPA-djp Jugendsekretär David Schumacher.
Mi
22
Sep
2010
Polizei-Berufsverbot für Zivildiener ist vom Tisch
Die Initiative der Tiroler ÖGB Jugend im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes das bestehende Zivildienstgesetz von 1986 abzuändern und das Waffenverbot für Zivildiener aufzuheben, wurde heute im Nationalrat abgesegnet.
Mi
22
Sep
2010
Liebherrbelegschaft arbeitet wieder kurz
Die Belegschaft der Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH wird in den kommenden Monaten mit Kurzarbeit fortfahren. „Die Unternehmensführung hat dies aufgrund der schwankenden Auftragslage beschlossen. Gemeinsam mit den Betriebsräten konnte das ÖGB-Modell Kurzarbeit zur Sicherstellung der 1.300 Arbeitsplätze abermals gewährleistet werden“, erklären ÖGB Sekretär Hans Ofner und der Lienzer ÖGB Regionalsekretär Harald Kuenz.
Di
21
Sep
2010
ÖGB Tirol fordert finanzielle und personelle Aufstockung des Arbeitsinspektorats
Jugend für Einrichtung eines eigenen Jugend- und Lehrlingsinspektorats. Der ÖGB Tirol bemängelt die drastisch fallende Anzahl an Kontrollen der Arbeitnehmerschutzbestimmungen in Tirol. „Es kann und darf nicht sein, dass es 2007 noch mehr als doppelt so viele Kontrollen in Betrieben gegeben hat als im vergangenen Jahr. Ich fordere PolitikerInnen auf, schleunigst Maßnahmen zur finanziellen und personellen Aufstockung des Arbeitsinspektorats zu gewährleisten, damit Arbeitnehmerschutzbestimmungen nicht umgangen werden können. Momentan sind uns die Kontrollen zu wenig effektiv, weil die Kapazitäten einfach nicht vorhanden sind“, so der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mo
20
Sep
2010
Ruprecht zum Equal Pay Day: „Tiroler Frauen arbeiten statistisch gesehen ab heute gratis“
v.l.n.r.: Otto Leist (Tiroler gf. ÖGB Vorsitzender), Brigitte Ruprecht (ÖGB Bundesfrauenvorsitzende) und Ulrike Ernstbrunner (Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende)
Zeitgerecht zum Tiroler Equal Pay Day am 20. September 2010 kritisiert die ÖGB Bundesfrauenvorsitzende Brigitte Ruprecht die alarmierenden Lohnunterschiede zwischen Männer und Frauen: „Tiroler Frauen verdienen jährlich im Schnitt um 11.392 Euro brutto weniger als ihre männlichen Landsleute. Seit heute arbeiten Frauen in Tirol im Verhältnis zu ihren männlichen Kollegen statistisch gesehen gratis“, erklärt Ruprecht.
Fr
17
Sep
2010
„Indische GewerkschafterInnen stellen sich Fragen zum Thema Globales Handeln“ – Offene Diskussion
Am 21. September sind GewerkschafterInnen aus Indien in Innsbruck zu Gast und beantworten Fragen zum Thema „Globales Handeln“. Die offene Diskussion wird darüber Aufschluss geben, inwiefern die Auslagerung der Produktionsschritte zahlreiche Unternehmen nach Indien hierzulande die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treibt. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, wird aber ins deutsche übersetzt.
Datum: Dienstag, 21. September 2010
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: ÖBG Innsbruck (7.Stock), Südtiroler Platz 14-16, 6020 Innsbruck
Eintritt: frei (Anmeldung unter 0512-59777-603 oder per email via bildung.tirol@oegb.at)
Gäste:
Mrs. Vijaya Srinivasan (Ambekar Institute for Labour Studies)
Mr. Rajendra Ramjanak Giri (Bildungsreferent, Hind Mazdoor Sabha Gewerkschaft, Maniben Kara Institute)
Do
16
Sep
2010
BetriebsrätInnen der Tirol-Milch beschließen Maßnahmenpaket
Kaum Beachtung der ArbeitnehmerInneninteressen in der öffentlichen Fusionsdiskussion. In der aktuellen Diskussion rund um die Milch-Fusion scheinen die an der Kippe stehenden Arbeitsplätze bei Tirol Milch nur Randthema zu sein. „In der Debatte um die Zukunft des Unternehmens geht es in erster Linie um den Milchpreis der Bauern und um die Belange der EigentümerInnen. Dass mehrere Arbeitsplätze auf der Kippe stehen scheint für jene die sich gerne zu Wort melden kaum von Interesse zu sein. Das Verhalten enttäuscht ArbeitnehmerInnen, die sich in der Vergangenheit für das Tiroler Milchunternehmen aufgeopfert haben. Gestern wurden gemeinsam mit BetriebsrätInnen aus Wörgl und Lienz ein mehrstufiges Maßnahmenpaket und die weitere Vorgehensweise beschlossen“, erklärt der Sekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) Hans Ofner im Anschluss an die viereinhalbstündigen Sitzung in Innsbruck.
Do
16
Sep
2010
Drei Länder kämpfen gegen Jugendarbeitslosigkeit
JugendgewerkschafterInnen aus Italien, Deutschland und Österreich setzen sich zum Ziel der prekären Situation der Jugendlichen am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. „Alle drei Länder sind gekennzeichnet durch die rapide angewachsene Jugendarbeitslosigkeit, ungenügendem Lehrstellen- und Ausbildungsangeboten, verschlechterten Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen und neuen bedenklichen Arbeitsformen. In Europa ist schon jeder fünfte Jugendliche unter 25 arbeitslos. Zeit, dass sich was ändert, sonst drohen in Zukunft verheerende soziale Folgeerscheinungen“, berichtet der Tiroler ÖGB Landesjugendvorsitzende Manuel Unterkircher vom Dreiländertreffen in Südtirol.
Mi
15
Sep
2010
Bodenseer sägt am Ast auf dem UnternehmerInnen sitzen
Den Vorwurf des Wirtschaftskammerpräsidenten Jürgen Bodenseer wonach der ÖGB hinsichtlich der bevorstehenden Lohnverhandlungen jegliches Ausmaß vermisst, kann der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist nur zurückgeben: „Die Wirtschaft geht bergauf, weil vorwiegend arbeitende Menschen durch ihren Konsum die Wirtschaft ankurbeln. Durch Loyalität, Einkommenseinbußen durch Kurzarbeit und mehr als ausreichende Flexibilität der Tiroler ArbeitnehmerInnen konnten schlimmere Auswirkungen die Krise auf den Tiroler Arbeitsmarkt verhindert werden. Der Wirtschaftskammer fällt nichts anderes ein, als ihnen den Lohn für die Arbeit vorzuenthalten und Gewinne in UnternehmerInnentaschen umzuleiten. Damit sägt die Wirtschaftskammer unaufhörlich am Ast auf dem UnternehmerInnen sitzen und das ist die Kaufkraft der ArbeitnehmerInnen“, erklärt Leist.
Fr
03
Sep
2010
Niedrige Einkommen der TirolerInnen sind ein Warnsignal für die Wirtschaft
Die alarmierenden schlechten Einkommen der TirolerInnen sind für den gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist ein Warnsignal für die Wirtschaft. „Angesichts der exorbitant hohen Lebenserhaltungskosten im Tiroler Raum droht die Kaufkraft zu sinken, weil Menschen sich andere Dinge schlichtweg nicht mehr leisten können. ArbeitnehmerInnen sind zwar durch ihren Konsum nach wie vor der Wirtschaftsmotor Nummer Eins, brauchen aber dringen faire Löhne. Den Konjunkturmotor ArbeitnehmerIn verhungern zu lassen würde auch die Wirtschaft zum erliegen bringen. Deshalb werden den Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst richtungweisend sein. Eine ordentliche Lohnerhöhung ist also auch im Sinne der Wirtschaft enorm wichtig“, erklärt Leist.
Do
02
Sep
2010
Otto Leist im TT-Sommerinterview
„Nulllohnrunden wird man sich nicht gefallen lassen“
ÖGB-Chef Leist erwartet sich im TT-Sommerinterview sehr schwierige Kollektivvertragsverhandlungen. Im Fall des Falles geht er auf die Straße.
Do
02
Sep
2010
Durch Arbeitszeitverkürzung können in Tirol 5.500 neue Arbeitsplätze entstehen
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist fordert angesichts des weiterhin angespannten Tiroler Arbeitsmarktes eine Umverteilung der Arbeitszeit und damit einhergehende Arbeitszeitverkürzung: „Die Zahlen sprechen für sich. Inklusive SchulungsteilnehmerInnen sind 15.329 TirolerInnen arbeitslos. Angesichts der Tatsache, dass ÖsterreicherInnen mit 42,9 Stunden pro Woche Europaweit an der Spitze liegen, muss Arbeitszeitverkürzung möglich sein. Alleine in Tirol könnten bei Verzicht auf Überstunden 5.500 neue Arbeitsplätze entstehen“, erklärt Leist.
Mi
01
Sep
2010
Bei Millionenförderungen für Tirol Milch ist Konzept notwendig
Der Vorsitzende der Produktionsgewerkschaft Norbert Klotz spricht sich für eine Eigenständigkeit von Tirol Milch und den damit verbundenen Förderungen seitens des Landes aus. Er fordert aber seitens des Managements ein Konzept bei Bereitstellung des Geldes. „Die zugeschossenen Mittel müssen den ArbeitnehmerInnen in Form von Arbeitsplatzgarantie, Aus- und Weiterbildung und der Aufrechterhaltung beziehungsweise der Verbesserung der Qualität am Arbeitsplatz dienen“, sagt Klotz.
Mi
01
Sep
2010
Tiroler ÖGB Frauen informieren zum Thema Einkommensunterschied
ÖGB Team bei der Verteilaktion am Innsbrucker Bahnhof
Im Zuge der Aktion „Wie viel verdienst DU? Mach den Vergleich!“ informierten die ÖGB Frauen am Vormittag des 1. Septembers über die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern. „Mit den verteilten Postkarten wollen wir Einkommen in Tiroler Unternehmen erheben. Der Zuspruch junger Frauen zu unserer Aktion ist überwältigend. Bisher sind mehr als 200 ausgefüllt Postkarten bei uns eingetroffen“, erklärt ÖGB Landesfrauensekretärin Sabine Lanthaler.
Mi
01
Sep
2010
FAIR TEILEN Informationstag zum Thema Jung und Alt in Lienz
v.l.n.r.: Philip Wohlgemuth (ÖGB Landesjugendsekretär), Lukas Kostenzer (GPA-djp Jugendfunktionär), Willi Lackner (ÖGB Regionalvorsitzender)
Am 30. August 2010 räumten ÖGB MitarbeiterInnen und FunkionärInnen vor dem Lienzer Dolomitenbades über Vorurteile zwischen Jung und Alt auf. „Vorurteile gibt es von beiden Seiten. Das Problem: Solange sich Alte und Junge gegenseitig als eine Art von Sozialschmarotzern beschimpfen, spielen sie nur denjenigen in die Hände, die beiden Gruppen etwas wegnehmen wollen. Solange gestritten wird, ob die Kids oder die Pensis weniger vom Sozialstaat bekommen sollen, wird schön davon abgelenkt, wo es wirklich was zu holen gäbe: von den Reichen“, so der Osttiroler ÖGB Vorsitzende Willi Lackner im Zuge der Verteilaktion des ÖGB in Lienz.
Mi
01
Sep
2010
Post-FSG: Brixen im Thale bleibt Postamt ursprünglicher Form erhalten
Do
26
Aug
2010
Gewerkschaften weiterhin gegen Milch-Fusion
ÖGB geht von mehreren Kündigungen aus – Sozialplan wird bei Fusion stehen. Dass der Vorstand der Tirol Milch für eine Fusion mit Bergland gestimmt hat, ist für den ÖGB und der Produktionsgewerkschaft wenig überraschend. GewerkschafterInnen rechnen entgegen Lindners Aussagen mit weit mehr als 40 Kündigungen. „Der Versuch Braunshofers MitarbeiterInnen zu beruhigen und gleichzeitig von 40 Kündigungen 2011 zu sprechen würde ich als Verhöhnung bezeichnen. Wir schließen uns den Aussagen Tiroler LandespolitikerInnen an und sprechen uns gegen eine Fusion aus“, erklärt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Mi
25
Aug
2010
Wer im Urlaub länger krank ist, bekommt sein Urlaubsguthaben zurück
Die Reisezeit ist voll im Gange und es kommt nicht selten vor, dass man ausgerechnet im Urlaub erkrankt. „Das Gesetz sieht vor, dass man seinen Urlaubsanspruch retour bekommt, wenn man mehr als drei Kalendertage krank ist. Dabei sind allerdings einige Punkte zu beachten. Es gibt auch Unterschiede, ob ich mich im In- oder Ausland befinde“, so der Tiroler ÖGB-Rechtsschutzexperte Paul Part.
Di
24
Aug
2010
vida schließt sich Tourismus-Jubelmeldungen an und fordert bessere Arbeitsbedingungen
Als sehr erfreulich bezeichnet der Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft vida Günter Mayr die positiven Meldungen, wonach in der Sommersaison Gästezahl um 9,6 Prozent in die Höhe geschraubt werden konnte und diese somit zur zweitbesten Saison seit zwanzig Jahren wurde. „Den Hauptanteil des Erfolges leisteten ArbeitnehmerInnen der Tourismusbranche, die leider nach wie vor unter unfairen Arbeitsbedingungen leiden. Insbesondere die miserable Bezahlung und die familienunfreundlichen Arbeitszeiten stellen eine immer größere Belastung dar“, erklärt Mayr.
Di
24
Aug
2010
Leist „WK-Bodenseer behält Bodenhaftung nur beim 100-prozentigen Nein zum Thema Leiharbeit“
„Einmal so und einmal anders - Kritik an allem was der Gewinnmaximierung im Wege steht“, entnimmt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist den Aussagen des WK-Chefs Bodenseeres in den letzten Tagen. Zum Einem verweist Bodenseer die letztendlich gerechtfertigte Forderungen nach fairen Lohnverhandlungen seitens der Gewerkschaft mit dem Statement ‚Gewerkschafter sollen am Boden bleiben’ von sich und zum Anderem verblüfft er mit dem plötzlichen ‚Nein’ zu Leiharbeit aber auch durchaus positiv: „An sein 100-prozentiges Nein zur Leiharbeit werden wir WK-Vertreter im Zuge der KV-Verhandlungen erinnern“, so Leist.
Di
24
Aug
2010
Tiroler ÖGB Frauen erheben Einkommen in Tiroler Betrieben
v.l.n.r.: Sabine Lanthaler (ÖGB Landesfrauensekretärin), Silvia Pritzi (Betriebsrätin Tridonic), Verena Gfrei (Tridonic Mitarbeiterin) und Christian Stütz (Tridonic Betriebsratsvorsitzender)
Mit der Aktion „Wie viel verdienst DU? Mach den Vergleich!“ wollen die ÖGB Frauen die Einkommen in Tiroler Betrieben erheben. „Fakt ist, dass Frauen für die gleiche Arbeit noch immer um durchschnittlich 25,6 Prozent weniger verdienen als Männer. Damit arbeiten wir Frauen im Jahresschnitt im Vergleich zu Männern quasi 94 Tage gratis“, erklärt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner. Der Startschuss zur Aktion erfolgte gestern bei der Firma Tridonic in Innsbruck.

Ein Riss im Gletscher, Materie von jenseits des Sonnensystems, Problempaviane und hungrige
Riesenschlangen