v.l. NR Mag. Josef Auer, FSG Landesvorsitzender Otto Leist, Bgm. von Bad Häring Hermann Ritzer, FSG Regionsvorsitzender Robert Gasser
Gestern fand der Neujahrsempfang der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Unterland statt. FSG-Vorsitzender, Otto Leist, pochte vor 65 BetriebsrätInnen aus den Bezirken Kitzbühel,Schwaz und Kufstein auf die Einführung einer „wirksamen“ Vermögensbesteuerung. „Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass Reiche und SpitzenverdienerInnen trotz zunehmender Budgetknappheit immer noch keinen angemessenen Beitrag für die Staatsfinanzen und unsere sozialen Sicherungssysteme leisten, ganz abgesehen vom fehlenden Beitrag der wahren Krisenverursacher, den Spekulanten und Finanzjongleuren. Hier fordern wir jetzt sehr vehement eine Änderung der Steuerstruktur, denn der Faktor Arbeit wird in Zukunft die Steuerlast nicht mehr im gewohnten Maße tragen können. Würden wir die vermögensbezogenen Steuern auf EU-Niveau anheben, hätten wir jährlich vier Milliarden mehr im Budget. Diese Steuer trifft keine Häuslbauer sondern wirklich Reiche, also Millionäre“ meint Leist beim gestrigen Empfang.
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Zum gestrigen Neujahrsempfang im neu eröffneten Gasthaus Dorfstube in Bad Häring, der gemeinsam mit der SPÖ ausgetragen wurde konnten neben den zahlreichen BetriebsrätInnen auch Vertreter der
Politik wie NR Mag. Josef Auer, Bgm. Hermann Ritzer und GemeinderätInnen aus der Region Unterland sowie Vertreter vom AMS und TGKK begrüßt werden. Der Unterländer FSG-Vorsitzende, Robert Gasser,
erwähnte ihn seiner Rede die Bedeutung von ArbeitnehmervertreterInnen: „Egal ob PersonalvertreterInnen oder Betriebsräte, alle setzen sich Tag ein Tag aus für Interessen ihrer ArbeitkollegInnen
ein und unterstützen Kollektivvertragsverhandlungen massiv. Ich behaupte, dass sozialdemokratisch fundierte Grundsätze den KollegInnen in der Arbeitswelt wesentlich mehr weiterhelfen als
andersfraktionelle Gesinnungen“, so Gasser.
Die FSG Unterland wird sich am 21. April 2012 im Zuge der Regionskonferenz neu formieren und die regionalen Herausforderungen mit größtmöglicher Motivation angehen. Die Herausforderungen bestehen
laut Otto Leist darin, den von Unternehmerseite angekündigten Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern. „Unsere Fraktion ist in der Sozialpartnerschaft auf Arbeitnehmerseite am stärksten vertreten,
daher bauen wir darauf, richtige Lösungen wie schon in den Krisenjahren 2008/2009 zu finden. Klar ist aber auch, dass ohne wachtumsfördernde Maßnahmen sich die Lage allerdings nicht mehr so rasch
verbessern wird, wie wir das in den vergangenen zwei Jahren erlebt haben. Daher müssen wir auch dafür sorgen, dass die dafür notwendigen budgetären Spielräume erhalten bleiben. Wir werden unseren
Druck auf eine Vermögenssteuer weiter anheben, damit dies auf sozial gerechte Art und Weise passiert“, so Leist abschließend.


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