Di

06

Dez

2011

Gewerkschaft Bau Holz drängt Schwellenwert-Verordnung zu nutzen

Durch die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis Ende 2012 haben hat die "öffentliche Hand" auch weiterhin die Möglichkeit, Bauaufträge bis zu einer Million Euro, unter bestimmten Voraussetzungen, direkt an regionale heimische Betriebe zu vergeben. "Das sollte man besonders unter der Berücksichtigung der bevorstehenden schwierigen Zeit nutzen und die heimische Bauwirtschaft und Arbeitsplätze stärken. Jeder Euro, der im Land bleibt ist ein gewonnener Euro für TirolerInnen", meint Hauser.

Gerade die Bauwirtschaft ist verstärkt mit unmoralischen Angeboten ausländischer Firmen konfrontiert. Die Auftragsvergabe spielt hier eine wichtige Rolle. "Daher ist die im Ministerrat beschlossene Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis Ende 2012 für die heimische Baubranche besonders wichtig. Wir sind froh, dass zumindest auf Bundesebene Maßnahmen getroffen wurden, die sich positiv auf die Beschäftigung auswirken. Leider geht man in Tirol den falschen Weg, wie das Streichen der Winterbauoffensive durch LRin Zoller-Frischauf aufzeigt", so Hauser.

"Ich fordere Tiroler PolitikerInnen auf, durch Vergabe an regionale Bauunternehmen heimische Einkommen und Aufträge zu sichern. Nun liegt es an den Vergabestellen - von Bürgermeistern, Landespolitikern bis hin zu Bundesvergabestellen - davon auch Gebrauch zu machen. Wichtig wäre es auch noch, bei Auftragsvergaben dezidiert Subvergaben an ausländische Firmen auszuschließen", sagt Hauser abschließend.

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