Gewerkschaft kritisiert Zick-Zack-Kurs der ÖVP-Wirtschaftslandesrätin bei der Winterbauoffensive.
Der Tiroler Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau Holz, Christian Hauser, kritisiert das Aus der Winterbauoffensive. "In den beiden Jahren zuvor hat sich Zoller-Frischauf noch mit der
Gewerkschaftsinitiative geschmückt und es als das Instrument gegen die Krise schlechthin bezeichnet. Jetzt schiebt sie Kostengründe vor, streicht die Winterbauoffensive und riskiert somit 700
Arbeitplätze in der Baubranche", sagt Hauser.
Zick-Zack-Kurs setzt Arbeitplätze aufs Spiel
2008 hat die Gewerkschaft Bau Holz die Winterbauoffensive als Kriseninstrument an Hannes Geschentner herangetragen. Dieser hat es in den Landtag eingebracht und es wurde 2009 erstmals in die
Praxis umgesetzt und mit einer Million Euro gefördert. "Aufgrund des großen Erfolges stockte Zoller-Frischauf das Volumen auf 2 Millionen Euro auf. Dadurch konnten unserer Einschätzung nach mehr
als der von ihr erwähnten 700 Arbeitplätze gehalten werden. Jetzt rudert sie zurück, streicht die Förderung und riskiert den Erhalt mehrer Arbeitplätze in der Baubranche. Dieser Zick-Zack-Kurs
ist mehr als bedenklich", so Hauser.
Sozialpartner stehen hinter der Winterbauoffensive
"Von allen Sozialpartnern hat unsere Initiative der Winterbauoffensive große Zustimmung erhalten. Jetzt scheint sich die Wirtschaftlandesrätin aus vorgeschobenen finanziellen Gründen gegen die
Meinung der Sozialpartner, gegen den Erhalt hunderter Arbeitplätze zu stemmen und versetzt der Bauwirtschaft einen herben Dämpfer. Und das wegen 1-2 Millionen Euro", so Hauser abschließend.


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