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14

Sep

2011

Gewerkschaftsjugend fordert Übernahme aller Lehrlinge in staatsnahen Betrieben

Viele TirolerInnen müssen sich nach der Lehre um eine/n neue/n ArbeitgeberIn umsehen. Im August zählte der Tiroler Arbeitsmarkt 2.598 arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahre. „Diese Zahl veranlasst uns eine Übernahmepflicht für alle Lehrlinge in staatlichen oder staatsnahen Betrieben und Einrichtungen zu fordern“, erklärt Manuel Unterkircher, Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär.

Unternehmen fordern von jungen Arbeitskräften, dass sie Berufspraxis ausweisen. „Genau hier liegt das Problem. Werden die ausgelernten Fachkräfte nach der dreimonatigen Behaltepflicht gekündigt, können sie nicht über die geforderte Berufspraxis verfügen und tun sich am Arbeitsmarkt dementsprechend schwer. Dem können öffentliche und staatsnahe Betriebe entgegenwirken“, so Unterkircher.

Gewerkschaft vermittelt bei der ÖBB erfolgreich
Die Gewerkschaft vida setzt sich schon seit Jahren dafür ein, dass Lehrlinge der ÖBB auch nach ihrer Lehrzeit beim Bahnunternehmen beschäftigt bleiben. „Und das mit Erfolg. Eine verpflichtende Regelung würde insgesamt aber der hohen Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken“, meint Unterkricher abschließend.

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