Für die Gewerkschaft vida riskiert Schröcksnadel mit seinen flotten Sprüchen und der Forderung nach kürzeren Betriebszeiten heimische Arbeitsplätze und Einkommenseinbussen seiner Beschäftigten. „Wer Skigebietsinvestitionen in Russland plant, der wird wohl auch für seinen „Hausberg“ und der heimischen Wirtschaft ein offenes Ohr haben. Bevor man durch vorschnelle Forderungen Arbeitsplätze gefährdet, sollte man besser darauf schauen, am Innsbrucker Hausberg, ähnlich wie in anderen Tourismusregionen, attraktive Freizeitangebote anzubieten. Das darf man sich vom Geschäftsführer der Sitour Marketing GmbH, Peter Schröcksnadel, schon erwarten“, so vida-Landesgeschäftsführer Gerhard Mimm.
Das sogenannte Firmenimperium von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel befindet sich auf der Suche nach Skigebietsinvestitionen in Osteuropa. „Der Fokus Schröcksnadels scheint also von der
heimischen Wirtschaft wegzugehen. In Seilbahnerkreisen wird zudem schon seit längerem gemunkelt, dass die Fluktuation bei den Patscherkofelbahnen äußerst groß sei. Auch bei der Wahrung der
Arbeitnehmerinteressen scheint großer Nachholbedarf zu herrschen. Jetzt die Fahrzeiten zu reduzieren führt letztendlich dazu, dass die ohnehin nicht gerade üppigen Einkommen weiter reduziert
werden“, kritisiert vida-Landessekretär Philip Wohlgemuth.
Die Betriebszeiten muss auch Schröcksnadel im Rahmen eines öffentlichen Betriebes einhalten. „Er muss sich an den Vertrag halten. Wie es nach 2016 weitergeht ist eine andere Geschichte.
Schröcksnadel sollte als Geschäftsführer der Sitour Marketing GmbH genug Erfahrung haben, auch Abseits des Skibetriebes durch innovative Ideen eine erhöhte Nutzung der Liftanlagen zu erreichen.
Andere Regionen machen ihm das vor und jammern weniger“, so Mimm abschließend.


Der Kurs des Papiers verliert zeitweise knapp 14 Prozent, die Verantwortung für den Absturz liegt auch
bei Firmenchef Zuckerberg
Neuer Trainer muss sich zum offensivem Fußball bekennen - Auch ohne internationales Geschäft keine
Budget-Kürzungen - Klein und Liendl gehen
Hätte ab 2014 stellvertretende Intendantin sowie Chefkuratorin werden sollen - Wird stattdessen
Intendantin am Berliner Gorki-Theater