Do

07

Jul

2011

Gewerkschafts-Infotag am Lehrbauhof Innsbruck

GBH-Sekretär Rupert Altenhuber beim Vortrag in der dritten Klasse des Lehrbauhofes GBH-Sekretär Rupert Altenhuber beim Vortrag in der dritten Klasse des Lehrbauhofes

Mitten in der Prüfungszeit verschafften sich Sekretäre der Gewerkschaft Bau Holz am 4. Juli ein Bild über die Stimmung der kommenden Absolventen in der Bauakademie Lehrbauhof Tirol in Innsbruck. „Die SchülerInnen sind mitten im Prüfungsstress. Trotzdem wollen wir zukünftige Fachkräfte über deren Herausforderungen, Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt informieren“, erklärt Ruppert Altenhuber beim gestrigen Besuch am Lehrbauhof.

GBH-Mitarbeiterin Marlies Schuchter verschafft sich ein Bild über die Gesellenarbeit eines Prüflings GBH-Mitarbeiterin Marlies Schuchter verschafft sich ein Bild über die Gesellenarbeit eines Prüflings

Dabei ist der Gewerkschaft Bau Holz Tirol wichtig, dass das geltende Beschäftigungsgesetz sowie das Berufsausbildungsgesetz eingehalten werden. „Dazu ist es auch dienlich wenn Lehrlinge bescheid wissen, sodass ihnen ArbeitgeberInnen nicht auf der Nase herumtanzen können. Aus diesem Grund sind wir unterwegs“, sagt Altenhuber.

„Wir wollen den SchülerInnen aber auch klarmachen, was die Gewerkschaften im Stande sind zu leisten. Diese verhandeln nicht nur jährlich Kollektivverträge aus, sondern bieten unter anderem auch kostenlosen Rechtsschutz beziehungsweise Rechtsberatung bei Jobproblemen an und organisieren Fortbildungs- und Freizeitveranstaltungen“, informiert Altenhuber.

Die zwei beliebtesten Lehrberufe der Bau-Holz-Branche sind zum einem die Tischlerei mit rund 3.800 Lehrlingen und zum anderen der Lehrberuf Maurer mit rund 3.200 Lehrlingen. „Wenn man diese zwei Lehrberufe jedoch vergleicht, sieht man sehr deutlich die Unterschiede der Kollektivverträge“, unterstreicht Altenhuber einmal mehr die Bedeutung der Gewerkschaft.

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