Bei den Betriebsratswahlen der ÖBB Infrastruktur vom 28. bis 30. Juni 2011 konnte die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Tirols 89,42 Prozent der 917 abgegebenen Stimmen in den drei Tiroler Wahlsprengeln einfahren. Demnach hält die FSG bei 22 Mandaten, die FCG bei zwei. Die Wahlbeteiligung lag in Tirol bei 70,2 Prozent.
„Faktisch konnten wir der FCG ein Mandat wegnehmen. Der Zuspruch für eine sozialdemokratische Arbeitnehmerpolitik ist deshalb so groß, weil EisenbahnerInnen genau wissen, wer zu ihnen steht und
wer sich für ihre Anliegen, Sorgen und Nöte einsetzt. Wir haben es auch gemeinsam geschafft, uns gegen Privatisierungsbestrebungen der ÖVP und insbesondere des BZÖ erfolgreich zur Wehr zu
setzen“, unterstreicht FSG-Vorsitzende der vida Tirol und AK-Kammerrat, Günter Mayr.
„Privatisieren und einseitiges Sparen auf dem Rücken des Personals, das kommt mit uns nicht in Frage“, gibt sich Mayr kämpferisch und fügt hinzu: „Der große Erfolg der FSG ist auf den engagierten
Einsatz der BetriebsrätInnen in der FSGvida zurückzuführen, die sich für Investitionen im Infrastrukturbereich, den Erhalt der Arbeitsplätze und vor allem für die wichtige Teilkorrektur der
vermurksten schwarz-blau-orangen ÖBB-Strukturreform aus dem Jahr 2003 starkgemacht haben.“


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