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01

Jun

2011

Gewerkschaft informiert an Innsbrucker Uni für Rechtwissenschaften

Unter dem Motto „Plan B - ildung – Wir beseitigen die Schieflage“ präsentierten Tiroler JunggewerkschafterInnen ihre Forderungen und Errungenschaften für StudentInnen der Rechtswissenschaften. „Erstmals steht jedem/r PraktikantIn bei Tirols Rechtsanwälten eine kollektivvertragliche Entlohnung zu. Mit unseren Forderungen nach sozial ausgewogener Bildung und Abbau der Studienbeschränkungen sind wir auf große Zustimmung gestoßen“, erklärt Manuel Unterkircher (Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär) anlässlich des gestrigen Infotages.

Erstmals Geld für PraktikantInnen bei Tiroler Rechtsanwälten
In den Kollektivvertragsverhandlungen für Rechtsanwaltsangestellte in Tirol einigten sich die Tiroler Rechtsanwaltskammer und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier im März dieses Jahres darüber, dass Praktikanten bei Tiroler Rechtsanwälten künftig eine Entschädigung erhalten. „Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine Entschädigung. Von jetzt an gibt’s im ersten Praktikumsjahr mindestens 422 Euro Brutto pro Monat, im Zweiten 537 Euro und im Dritten 732 Euro“, erklärt GPA-djp Jugendsekretär David Schumacher.

Bildung darf nicht von den Eltern abhängen
Im Zuge der Infoaktion an der Innsbrucker Rechtswissenschaft pocht die Gewerkschaftsjugend auf Unterstützungen aus öffentlichen Mitteln für armutsgefährdete Familien, damit alle Lerninteressierten einen Zugang zu allen Bildungsgängen haben. „Zudem stehen wir für verbindliche Berufs- und Bildungswegorientierung in der 6. bis 9. Schulstufe für Jugendliche und Berufsinformationen für Eltern ein“, so Unterkircher.

Studienbeschränkungen treffen arbeitende Studierende besonders
Für immer mehr Studierende ist ein Auskommen ohne Job nicht mehr möglich. „Ein Großteil der Studierenden muss schlichtweg arbeiten. Daher stehen wir gänzliche für die Abschaffung der Studiengebühren, auch an Fachhochschulen ein. Die Zugangsbeschränkungen müssen zurückgenommen und vor allem staatliche Stipendien an die jährliche Inflation angepasst werden“, so Schumacher abschließend.

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