Hauser: „Gute innerbetriebliche Sozialpartnerschaft muss aufrecht erhalten bleiben!“
Christian Kaiser (Projektleiter/links) führte Gewerkschafter durch den Fensterstollen Ahrental (in der Mitte Christian Hauser)
Die Gewerkschaft Bau Holz (GBH) Tirol ist äußerst zufrieden mit den Arbeitsbedingungen am Brenner Basistunnel. „Die gute innerbetriebliche Sozialpartnerschaft und der soziale Zugang der beiden
Baufirmen STRABAG und PORR sorgen momentan für äußerst gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten am Brennerbasistunnel auf österreichischer Seite. BetriebsrätInnen und wir werden bis zur
Fertigstellung darauf achten, dass Arbeitsbedingungen und Unterkünfte auch weiterhin diesen Standard beibehalten wie es momentan der Fall ist“, erklärt Christian Hauser, Landesgeschäftsführer der
GBH Tirol im Zuge seines Lokalaugenscheins am Fensterstollen Ahrental. ++++
Lokalaugenschein im Fensterstollen Ahrental
Diese Woche besuchten Nord- und Südtiroler GewerkschafterInnen den Fensterstollen Ahrental, um sich ein Bild über den extrem harten Arbeitsalltag der Stollenarbeiter zum verschaffen. „Die Arbeit
der Beschäftigten ist äußerst zäh. Aber der Dekaden- und Zusatzkollektivvertrag, der von der Gewerkschaft Bau Holz und den ArbeitgeberInnen ausverhandelt wurde, sorgt für bestmögliche Arbeits-
und Rahmenbedingungen“, informiert Hauser.
Die Sprengbohrungen am Fensterstollen Ahrental, die seit dem 15. Juli 2010 im Gange mit drei bis vier Sprengungen über die Bühne gehen sind bereits 780 Meter weit fortgeschritten. Im Stollen
selbst verrichten Bauarbeiter auf schweren Geräten ihren Dienst, die von Beschäftigten am Tunneleingang gewartet werden. Der Zugang zum Stollen ist untersagt und unterliegt strengsten
Sicherheitsvorkehrungen.
Politik am Zug
„Die Entscheidung für den Bau ist gefallen. Die Sozialpartner haben ihren Teil zum reibungslosen Ablauf beigetragen. Nun müssen sich auch die noch verbleibenden kritischen Stimmen zum Brenner
Basistunnel bekennen. Der Bau sichert nicht nur hunderte Arbeitsplätze in der Baubranche sondern belebt auch die Wirtschaft in den umliegenden Regionen“, erklärt Hauser abschließend.


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