Di
26
Apr
2011
Gewerkschaftsjugend fordert: Ausbilden oder zahlen
Tiroler Unternehmen müssen mit Quotenregelung zu soziale Verantwortung gezwungen werden
Die Tiroler Gewerkschaftsjugend nimmt UnternehmerInnen in die Pflicht und fordert dazu die Einführung einer Lehrlingsquote. In weiterer Folge muss es zu einem Lastenausgleich kommen, um zukünftig
die Lehrlingsausbildung zu fördern und zu sichern. „Unser Modell soll dazu führen, dass Tiroler Unternehmen für 10 MitarbeiterInnen einen Lehrling ausbilden müssen. Sollte dies nicht der Fall
sein, zahlen diese in einen Fonds ein, um so finanzielle Mittel zur weitläufigen flächendeckenden Lehrlingsausbildung zu garantieren“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
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Gerechte Umverteilung unter Tiroler Unternehmen
„Tiroler UnternehmerInnen, die auf Lehrlingsausbildung setzen, tragen Verantwortung und bilden junge Menschen zielgerichtet aus. Andere wiederum entziehen sich der Verantwortung und sollen durch
die Quotenregelung ihren Teil in Form von finanzieller Zuwendung beitragen“, so PRO-GE (Produktionsgewerkschaft) Jugendsekretär Christopher Hatzl.
Fachkräftemangel droht Tirol
Die Geburtenrate ist rückläufig. Um einem drohenden Fachkräftemangel 2016 entgegenzusteuern, braucht Tirol nicht nur ein Lippenbekenntnis zu einer Lehrlingsausbildung, sondern gesetzliche Quoten,
um langfristig für zielgerichtete und breit gefächerte Ausbildung zu sorgen. „Wir brauchen einen zukunftsorientierten Standard. Dieser ist nur über eine gesetzliche Regelung zu erwirken. Gibt’s
das nicht, dann können und werden sich Unternehmen, die durchaus das Potential zur Lehrlingsausbildung haben der Verantwortung entziehen“, so Unterkircher.


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