Di

12

Apr

2011

Leist ruft TirolerInnen zur Unterzeichnung der Online-Petition für eine europaweite Finanztransaktionssteuer auf

Bis 19. April besteht noch die Möglichkeit unter www.financialtransactiontax.eu für die Einführung der europaweite Finanztransaktionssteuer zu unterzeichnen

Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ruft TirolerInnen auf, die Online-Petition zur Einführung einer europaweiten Finanztransaktionssteuer zu unterzeichnen. „Auch wir TirolerInnen müssen den Druck erhöhen. Das EU-Parlament hat sich bereits mit deutlicher Mehrheit für die Einführung ausgesprochen, was die Kommission offensichtlich wenig beeindruckt. Diesen scheint die Meinung der WirtschaftslobbyistInnen mehr Wert zu sein, als jene der EU-BürgerInnen. Deshalb gilt es auch für TirolerInnen dahingehend ein Zeichen zu setzen, damit dieses Ungleichgewicht ausgemerzt wird“, so Otto Leist. Die Online-Petition kann noch bis zum 19. April 2011 unter www.financialtransactiontax.eu unterzeichnet werden. ++++

Zudem besteht die Möglichkeit auf der Website, ein E-Mail mit der Forderung nach Einführung der Finanztransaktionssteuer an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, an Steuerkommissar Algirdas Semeta und an das österreichische Kommissariat zu schicken. „Es ist an der Zeit, dass der Finanzsektor endlich den Besen in die Hand nimmt und die Scherben seines Handelns aufkehrt. Die Verursacher müssen endlich einen Beitrag zur Finanzierung ihrer Kosten leisten. Deshalb gilt es für uns alle über den regionalen und nationalen Tellerrand zu blicken und für Gerechtigkeit und Fairness einzutreten und diese Online-Petition zu unterzeichnen“, erklärt Leist.

AK und ÖGB fordern gemeinsam mit europäischen Bündnispartnern aus Gewerkschaften und NGOs eine Finanztransaktionssteuer, die sicherstellt, dass alle Teile des Finanzsektors einen angemessenen Beitrag leisten. Schon bei einem Steuersatz von einem Promille könnte eine europaweite Finanztransaktionssteuer rund 250 Milliarden Euro bringen - das Doppelte des EU-Budgets. Bei diesem Steuersatz wäre die Steuer für die BürgerInnen und die Realwirtschaft nicht wirklich wahrnehmbar.

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