Do
17
Mär
2011
Ausbildungspflicht bis 18 kann jährlich 300 Jugendlichen die berufliche Existenz sichern
Die Jugend des ÖGB Tirol begrüßt den Vorschlag des Sozialministers Hundstorfer, wonach er eine Ausbildungspflicht bis 18 Jahre fordert. „Unser Ziel ist es, dass nicht jährlich 300 Tiroler Jugendliche die Hauptschule oder das Polytechnikum ohne Abschluss beenden. Die Gewerkschaftsjugend sieht nach der Umsetzung der Jugendausbildungsgarantie die Ausbildungspflicht als nächsten wichtigen Schritt dieses Ziel auch wirklich zu erreichen. Ausbildungsgarantie und -pflicht für alle unter 18-Jährigen heißt für uns, dass auch wirklich kein einziger Jugendlicher unter 18 auf der Straße sitzt oder ohne Ausbildung ins Erwachsenenleben geht“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Manuel Unterkircher.
Tirols ÖGB Jugend nimmt Unternehmen in die Pflicht, Lehrlinge auszubilden, da es von großer Bedeutung für Jugendliche, aber auch für den Wirtschaftsstandort Tirol ist. „Die Tiroler Geburtenrate ist rückläufig. Unsere Wirtschaft steuert auf einen Fachkräftemangel zu, setzt man nicht Gegenmaßnahmen, wie beispielsweise die Ausbildungspflicht. Diese ist durchaus steuerbar und kann auf benötigte und qualitativ hochwertige Fachkräfteausbildung gelenkt werden“, so Unterkircher abschließend. Aktuell leben in Tirol 1.500 Jugendliche zwischen 15 und 19, die keinen Pflichtschulabschluss haben.


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