Do
10
Mär
2011
7.000 Tiroler im Holz- und Kunststoffverarbeitenden Gewerbe erhalten zwischen 2,45 und 2,65 Prozent mehr Lohn
Tirols TischlerInnen, Kunststoffverarbeiter, Karosseriebauer, Musikinstrumentenerzeuger und alle weiteren Beschäftigten im holzgestaltenden Gewerbe erhalten ab 1. Mai 2011 zwischen 2,45 und 2,65 Prozent mehr Lohn. Das ergaben die gestern abgeschlossenen Kollektivvertragsverhandlungen im Holz- und Kunststoffverarbeitenden Gewerbe. „Zudem konnten wir für die rund 7.000 Tiroler Beschäftigten Akkorde, Prämien und Stücklöhne im gleichen Ausmaß als die Erhöhung der KV-Löhne erkämpfen“, gibt sich Tirols Landesgeschäftsführer Christian Hauser zufrieden.
Auch für Lehrlinge konnte laut Hauser ein respektables Ergebnis erzielt werden: „Jeder Lehrling, der die Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg bzw. Auszeichnung besteht, erhält eine Prämie von
200 bzw. 250 Euro. Die Lohnerhöhungen sind zudem Konjunkturabhängig. Sollte der durchschnittliche Verbraucherpreisindex im Zeitraum zwischen dem 1. März 2011 und dem 28. Februar 2012 mehr als 3,0
Prozent betragen, so ist die 2. Etappe der Erhöhung der KV-Löhne unwirksam und tritt nicht in Kraft. Eine Verhandlung wegen Erneuerung des Kollektivvertrages ist unverzüglich aufzunehmen.“
„Wir legen den Betrieben nahe, die Erhöhung der tatsächlichen Stundenlöhne auch durchzuführen. Weiters haben wir auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu den Themen Parallelverschiebung, Störzulage,
Internatskosten und bezahlte Heimfahrt für Lehrlinge eingerichtet. Diese wird bis Oktober 2011 ihre Ergebnisse als Bericht an die jeweiligen Gremien der Kollektivvertragspartner übermitteln“,
informiert Hauser und hält aber gleichzeitig fest, dass er sich von der Einrichtung auch brauchbare Ergebnisse erwartet: „Ich erwarte mir von dieser Arbeitgruppe, dass beschäftigte auch eine
IST-Lohnerhöhung bekommen und bei der Parallelverschiebung Nägel mit Köpfen gemacht wird. Die ausgezeichnete Konjunkturlage in Tiroler Betrieben, lässt dies ohne weiters zu. Leider gibt es
qualifizierte und überkollektivvertraglich entlohnte MitarbeiterInnen, die von der KV-Erhöhung nicht unbedingt profitieren.“
Zusätzlich wird 2011 im Tischlergewerbe die Erhöhung der Sonderzahlungen von jeweils 4,1 Wochenlöhnen auf 4,2 Wochenlöhne und ab 2012 auf 4,33 Wochenlöhne wirksam. Das bedeutet im Tischlergewerbe
durchschnittlich um 513 Euro mehr Mindestlohn im Jahr 2011.
Die Ergebnisse im Detail:
Tischler:
Per 1. Mai 2011 um 2,65 Prozent
Per 1. Mai 2012 um Wert des Verbraucherpreisindex plus Zuschlag von 0,64 Prozent
Kunststoffverarbeiter:
Per 1. Mai 2011 um 2,5 Prozent
Per 1. Mai 2012 um Wert des Verbraucherpreisindex plus Zuschlag von 0,5 Prozent
Karosseriebauer, Musikinstrumentenerzeuger, holzgestaltendes Gewerbe:
Per 1. Mai 2011 um 2,45 Prozent
Per 1. Mai 2012 um Wert des Verbraucherpreisindex plus Zuschlag von 0,44 Prozent


Der Kurs des Papiers verliert zeitweise knapp 14 Prozent, die Verantwortung für den Absturz liegt auch
bei Firmenchef Zuckerberg
Neuer Trainer muss sich zum offensivem Fußball bekennen - Auch ohne internationales Geschäft keine
Budget-Kürzungen - Klein und Liendl gehen
Hätte ab 2014 stellvertretende Intendantin sowie Chefkuratorin werden sollen - Wird stattdessen
Intendantin am Berliner Gorki-Theater