Mo
07
Mär
2011
Kollektivvertragsverhandlungen für 6.600 Tiroler SeilbahnmitarbeiterInnen starten am 9. März
Am 9. März starten die Kollektivvertragsverhandlungen für die 16.000 Bediensteten der österreichischen Seilbahnen, wobei Tirol mit 6.600 ganzjährigen MitarbeiterInnen den Löwenanteil stellt. Die Ausgangssituation für die Verhandlungen könnte für den Vorsitzenden der Gewerkschaft vida Günter Mayr und dem verhandelnden vida-Landesgeschäftsführer Gerhard Mimm nicht besser sein. „Österreichs und Tirols Seilbahnen können auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dem Umsatz von 570 und dem Investitionsvolumen von 330 Millionen Euro im vergangenen Jahr (Tirol) zur Folge muss auch eine satte Lohnerhöhung für die Belegschaft herausschauen“, ist sich Mayr im Vorfeld der Verhandlungen sicher.
Das Tiroler ArbeitnehmerInnenverhandlungsteam besteht aus BetriebsrätInnen der Arlberg Bergbahnen, Kitzbühler Bergbahnen, Stubaitaler Gletscherbahnen, Mayrhofer Bergbahnen und dem
verantwortlichen Sekretär Gerhard Mimm. Dabei fordert die Gewerkschaft neben satten Lohnerhöhungen auch die Erhöhung der Nachtzulage und die Kostenübernahme seitens der/s Arbeitgebers für die
Ausstellung eines Führungszeugnisses. In erster Linie ist die Belegschaft für die ausgezeichnete Arbeit zu Gunsten der Seilbahnwirtschaft zu belohnen“, erklärt Mimm.
Die 83 Tiroler Seilbahnbetriebe und der Tourismus können auf 27 Millionen Beförderungen, 25,2 Millionen Nächtigungen und einer Wertschöpfung von insgesamt 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2010
zurückblicken. „Auf den Seilbahnensektor fallen von der Wertschöpfung 570 Millionen Euro. Grund genug für faire und sozial verträgliche Kollektivvertragsverhandlungen und einer Wertschätzung der
Belegschaft“, so Mayr abschließend.


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