Mo
28
Feb
2011
Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter Region Lienz prangert Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages bei Pensionisten an
Die Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages hat auch für Tirols Pensionisten Einkommensverluste zur Folge. „Durch die sozial ungerechte und unfaire Abschaffung des Absetzbetrages verlieren BezieherInnen geringer Pensionen rund 20 Euro an monatlichem Einkommen. Was das bedeutet, angesichts der hohen Inflation weniger in den Taschen zu haben, braucht nicht extra noch einmal erwähnt werden“, ärgert sich der FSG-Vorsitzende der Region Lienz Stefan Mair.
Die Entscheidung von ÖVP Finanzminister Pröll hat wieder einmal mehr negative finanzielle Auswirkungen für PensionistInnen. „Die Relation zwischen Einkommen und Lebenserhaltungskosten geraten
auch bei PensionistInnen immer mehr auf die schiefe Ebene. Wir brauchen dringend Einkommen, die zum Auskommen ausreichen, egal ob ArbeitnehmerInnen oder PensionsbezieherInnen“, fodert
Mair.
Jemand, der eine Pension von 1.200 Euro monatlich bezieht, verliert somit 20 Euro monatlich. „Das trifft BezieherInnen besonders hart. Hier einzusparen ist angesichts anderwärtiger Ausgaben, wie
Beispielsweise der acht Milliarden zur Sanierung der Hypo Alpe Adria Bank, völlig fehl am Platz. Seitens der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen fordern wir mehr
Verteilungsgerechtigkeit. Das Vermögen der Superreichen muss gerechter besteuert werden“, erklärt der FSG-Vorsitzende Mair abschließend.


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