Die Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung ist angesichts der Tatsache, dass nur zwei Prozent im vierten Quartal unter einer schlechten Auftragslage zu leiden haben, als äußerst positiv zu bewerten. Ärgerlich ist jedoch die Tatsache, dass zehn Prozent der Industrieunternehmen angeben, eventuell ihren Personalstand reduzieren zu wollen. „Im Industriesektor sind schon zu viele Arbeitsplätze abgebaut worden. Soziale Verantwortung weicht hier einmal mehr der Profitgier. Irrtümlicherweise geht einmal mehr die Meinung um, nur in Form von Belegschaftsabbau mehr Kohle machen zu können“, kritisiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist. Steigende Rohstoff- und Energiepreise werden ohnehin an Konsumenten weitergeleitet. „Deshalb ist ein weiterer MitarbeiterInnenabbau auf keinen Fall gerechtfertigt“, erklärt Leist.


Der Kurs des Papiers verliert zeitweise knapp 14 Prozent, die Verantwortung für den Absturz liegt auch
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