Umrahmt von den neuesten Modellen des Autohauses VOWA feierten gestern Abend die SPÖ Innsbruck und die FSG Tirol den Auftakt ins Jahr 2011. In den Reden stand das Thema Arbeit im Mittelpunkt. Stadtparteivorsitzender Ernst Pechlaner und Tirols FSG-Vorsitzender Otto Leist betonten die Wichtigkeit von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, VOWA-Geschäftsführer Erwin Cassar berichtete, dass in seinem Betrieb Karriere mit Lehre gelebt wird. Am Standort Innsbruck werden 31 Lehrlinge ausgebildet.
Den Höhepunkt des Abends bildeten die Ausführungen von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der ausführlich zur Entwicklung am Arbeitsmarkt Stellung nahm. „Im Dezember 2010 hatten wir die höchste
Beschäftigungsquote, die es je in Österreich gab“, hatte Hundstorfer gute Nachrichten im Gepäck. „Dennoch dürfen wir nicht ruhen und müssen vor allem auf die Ausbildung unserer jungen Leute
achten“, so Hundstorfer. Im Zusammenhang mit der Öffnung des Arbeitsmarkts für neue EU-Mitgliedsstaaten stellte der Sozialminister ein Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping in Aussicht. „Wir
erwarten einen Zuzug von 20.000 bis 25.000 Menschen, das Personal für Kontrollen von Krankenkassen und KIAB wird aufgestockt, um einem möglichen Lohn- und Sozialdumping vorzubeugen.“
„Dass die Krise schon vorbei ist, würde ich so nicht unterschreiben“, sagte FSG-Vorsitzender Otto Leist, betonte aber, dass die Kurzarbeitsmodelle sehr erfolgreich waren. „Auf diese Art konnten
viele Menschen trotz der Krise in Beschäftigung bleiben. Hier hat die Gewerkschaft gegen den Widerstand der Wirtschaft ein Erfolgsmodell durchgesetzt.“
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