Di

25

Jan

2011

Gewerkschaft vida gegen eigenen Lehrberuf für RezeptionistInnen

Die Forderung der Tiroler Hoteliers, wonach RezeptionistInnen eine eigene Lehrausbildung abschließen sollten, hält die Gewerkschaft vida für äußerst überflüssig. „Der Grund für die Sinnlosigkeit eines eigenen Lehrberufes liegt in der Nachfrage am Lehrstellenmarkt. Im Dezember 2010 suchten nur 35 Lehrlinge eine Stelle im Tourismus, der 387 offene Lehrstellen angeboten hat. Dieser Schmalspurvariante werden wir auf keinen Fall zustimmen, zumal damit aus einem guten zwei schlechte Lehrberufe gemacht werden würden“, lässt Tirols vida Vorsitzender Günter Mayr wissen.

„Die Ausbildung sollte jungen TirolerInnen eine breite Basis für deren Zukunft ermöglichen und nicht zur Kette an einer spezifischen Tätigkeit werden. AusbildnerInnen sollen sich an das aktuelle Berufsbild halten“, so Mayr. Hoteliers sollten sich besser darüber Gedanken machen, die Branche attraktiver zu gestalten, um junge Menschen für den Tourismus zu begeistern. Bisher wird der Tourismus durch schlechte Bezahlung und miserable Arbeitszeiten geprägt. „Das wissen auch junge TirolerInnen“, ergänzt vida Landessekretär Roland Müller abschließend.

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