Der ÖGB Tirol und die Gewerkschaften stehen der Tiroler Landesregierung bei ihrem Vorhaben, die Vollbeschäftigung in Tirol zu erreichen, mit Rat und Tat zur Seite. „Wir werden die Arbeit der beiden Parteien genauestens verfolgen und sie an der Effizienz messen. Unser Ziel, die Vollbeschäftigung zu erreichen, deckt sich mit jenem der Koalition. Wir fordern aber die schleichende Gefahr, atypische Beschäftigungsverhältnisse und Leiharbeit, nicht zu unterschätzen. Diese Anstellungsformen führen bekanntlich zu working poors“, informiert der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
Dass die Landesregierung Langzeitarbeitslosigkeit weiter bekämpfen, Jugendliche und ältere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt integrieren will begrüßt Leist. Beim 680 Millionen-Euro Paket fürs Krankenhausprogramm erwartet sich der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende, dass auch Verbesserungen für Beschäftigte in Angriff genommen werden. „Wenn man den Zentralisierungswünschen schon eine Absage erteilt, dann muss man selbst dafür sorgen, dass der akute Personalmangel beseitigt wird. Nur modernisieren und Bezirkskrankenhäuser auszubauen ist zu wenig. Wir fordern in diesem Fall weiterhin einen gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel“, so Leist abschließend.


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