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19

Jan

2011

Gewerkschaft vida warnt: Tiroler Gesundheitseinrichtungen sind chronisch unterbesetzt - Mayr fordert gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel

Der Tiroler Vorsitzende der Gewerkschaft vida Günter Mayr kritisiert die unterbesetzten Tiroler Gesundheitseinrichtungen und fordert einen gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel. „Die Branche braucht mehr Geld, ArbeitnehmerInnen fairere Löhne und wesentlich bessere Arbeitsbedingungen. Hier helfen keine Vertröstungen seitens der Politik sondern gesetzliche Maßnahmen, bevor Beschäftigte selbst zu Patienten werden“, informiert Mayr.

Dass es in vielen Tiroler Gesundheitseinrichtungen akuten Personalmangel gibt ist kein Geheimnis. „Das ist eine unerträgliche Situation für die Beschäftigten, letztlich aber auch für die PatientInnen“, so Mayr. Die Gewerkschaft vida geht davon aus, dass sich rund ein Viertel der Beschäftigten aus den Gesundheitsberufen in einer Vorstufe zum Burn-Out befinden. „Um dieser Situation Herr zu werden, brauchen wir eine gesetzliche Verankerung einer bundesweit einheitlichen Personalbedarfsberechnung. Allen Betreibern von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen soll dadurch die Mindestanzahl und die Qualifikation der MitarbeiterInnen zwingend vorgeschrieben werden“, fordert Mayr abschließend.

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