Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist ist empört über KSV-Hintringers Aussage, wonach die Personalkosten bei der Guss Komponenten GmbH zu hoch seien. „Anscheinend fällt Hintringer nichts anderes ein, als auf Personalkosten herumzuhacken. Ähnlich agierte er schon bei der Pleite des Hotels Steinplatte Anfang des Jahres. Dass die ehemaligen Röhrenwerke in den Konkurs geschlittert sind, ist auf das Abzocken verschiedenster EigentümerInnen in den letzten Jahren, auf fehlende zeitgerechte Innovations- und Investitionsbereitschaft und damit auf gravierende Managementfehler zurückzuführen. Herr Hintringer hat sich seiner Position als Niederlassungsleiter des Kreditschutzverbandes entsprechend in solchen Fragen neutral zu verhalten. Die MitarbeiterInnen der Guss Komponenten GmbH haben durch Einkommenseinbußen und an den Tag gelegte Flexibilität enorm viel zur Weiterführung des Unternehmens beigetragen“, stellt Leist klar.
MitarbeiterInnenentwicklung bei den Guss Komponenten
Wie mit den MitarbeiterInnen umgegangen worden ist, zeigt die Entwicklung des MitarbeiterInnenstandes bestens auf. Waren 2002 noch 239 ArbeiterInnen und Angestellte beim Unternehmen beschäftigt,
ging die Anzahl 2006 auf 213 und aktuell auf 147 zurück. „Es ist wohl allen klar, dass die Personalkosten bei Umsatzrückgang in Relation ansteigen. Das trifft aber auf alle Kosten zu. Mit
innovativen Ideen haben sich schon viele Unternehmen selbst aus der Krise gezogen, durch MitarbeiterInnenabbau keine“, ergänzt Leist abschließend.


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