Di

28

Dez

2010

ÖGB Tirol berät bei Mobbing anonym, kostenlos und vor Ort

Mobbing kann in den verschiedensten Formen auftreten. Betroffene werden von ihren KollegInnen ausgegrenzt, verleumdet oder beschimpft. Informationen werden absichtlich unterschlagen oder der Arbeitsplatz wird beschädigt. Der ÖGB Tirol bietet regional erste Hilfe und vorbeugende Maßnahmen in Form von Beratungsterminen an. Dabei berät ÖGB-Mobbingexpertin Sieglinde Auer völlig anonym und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Frust und Konflikte in der Arbeit gehören für viele ArbeitnehmerInnen zum Alltag. Enormer Leistungsdruck, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und Ärger mit den KollegInnen führen in einen gefährlichen Teufelskreis. „Wir wollen dafür sorgen, dass Mobbing erst gar keine Chance hat. Mobbing macht auf Dauer krank und kann enorme individuelle, betriebliche und wirtschaftliche Schäden anrichten“, bringt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist die Beratung auf den Punkt.

Ursachen von Mobbing häufig strukturell bedingt
„Wenn man Mobbing eindeutig von alltäglichen Konflikten und Streitereien abgrenzt, dann wird das wahre Ausmaß des Problems deutlich. Mobbing war mit anderem Namen schon immer ein Problem in der Arbeitswelt, jedoch verschärfen zunehmender Leistungsdruck und Konkurrenz die Problematik noch mehr. Manche Rahmenbedingungen begünstigen Mobbing“ erklärt Auer. Die Ursachen können in zwei Gruppen unterteilt werden, in strukturelle und personenbezogene Ursachen.

Strukturelle Ursachen, das sind Ursachen, die in der Organisations- und Arbeitsplatzstruktur zu suchen sind, und reichen von der Arbeitsplatzunsicherheit wegen Ausgliederung von Betriebsteilen, Organisationsveränderungen, Fusionierungen und Privatisierungen über Schlechte Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, unklare Kompetenzverteilung bis zu Über- oder Unterforderung der ArbeitnehmerInnen. Personenbezogene Ursachen liegen hingegen an beteiligten Personen. „Ein autoritärerer Führungsstil trägt ebenso dazu bei, wie erhöhter Konkurrenzkampf bis zu persönliche Antipathien innerhalb der Belegschaft“ informiert die ÖGB MObbingexpertin.

„Mobbing tritt in allen Berufsgruppen auf. Am meisten gemobbt wird im öffentlichen Dienst. Auch aus ehemals öffentlichen Einrichtungen werden vermehrt Mobbingfälle gemeldet. Immer äfter tritt Mobbing in der Sozial- und Pflegebranche auf. Am meisten leiden Opfer unter Mobbing von KollegInnen, knapp gefolgt von den Vorgesetzten. Das ist unser Fazit nach mehr als 3.000 Beratungen in den vergangenen 13 Jahren“, so Auer abschließend.

Ort

Termine

Zeit

Reutte

Mittwoch, 12. Januar 2011

17:00-18:00

ÖGB Reutte, Mühlerstraße 22, 6600 Reutte

Mittwoch, 2. Februar 2011

17:00-18:00

 

Mittwoch, 2. März 2011

17:00-18:00

 

Mittwoch, 6. April 2011

17:00-18:00

 

Mittwoch, 4. Mai 2011

17:00-18:00

 

Mittwoch, 1. Juni 2011

17:00-18:00

Kufstein

Donnerstag, 13. Januar 2011

17:00-18:00

ÖGB Kufstein, Arkadenplatz 6, 6330 Kufstein

Donnerstag, 3. März 2011

17:00-18:00

 

Donnerstag, 5. Mai 2011

17:00-18:00

Imst

Freitag, 14. Januar 2011

17:00-18:00

ÖGB Imst, Rathausstr.1, 6460 Imst

Freitag, 4. März 2011

17:00-18:00

 

Freitag, 6. Mai 2011

17:00-18:00

Kitzbühel

Donnerstag, 3. Februar 2011

17:00-18:00

ÖGB Kitzbühel, Rennfeld 13, 6370 Kitzbühel

Donnerstag, 7. April 2011

17:00-18:00

 

Donnerstag, 9. Juni 2011

17:00-18:00

 

 

17:00-18:00

 

 

17:00-18:00

Landeck

Freitag, 4. Februar 2011

17:00-18:00

ÖGB Landeck, Malserstraße 11, 6500 Landeck

Freitag, 8. April 2011

17:00-18:00

 

Freitag, 10. Juni 2011

17:00-18:00

Schwaz

Montag, 10. Januar 2011

19:00-20:00

ÖGB Schwaz Münchnerstraße 20 A-6130 Schwaz

Montag, 7. Februar 2011

19:00-20:00

 

Montag, 7. März 2011

19:00-20:00

 

Montag, 4. April 2011

19:00-20:00

 

Montag, 2. Mai 2011

19:00-20:00

 

Montag, 6. Juni 2011

19:00-20:00

Innsbruck

Montag und Dienstag (außer Feiertags und Faschingsdienstag)

17:00-18:00

ÖGB Innsbruck, 3.Stock, Zimmer 307, Südtiroler Platz 14-16, 6020 Innsbruck, 0512/59777-203

 

 

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