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22

Dez

2010

Tiroler ÖGB Jugend fordert Bildungs- und Berufsorientierung

Die Jugend des ÖGB Tirol weist seit längerer Zeit auf die großen Defizite bei der Berufs- und Bildungsorientierung hin. Während LandespolitikerInnen bisher tatenlos agierten geht nun Wissenschaftsministerin Karl in die Offensive. „Wir fordern, dass TirolerInnen bereits im frühestmöglichen Alter auf spielerische Art und Weise Einblick in die Berufswelt erhalten“, sagt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.

Der ÖGB fordert schon länger, dass bereits ab der ersten Bildungsstufe die breite Palette von Berufen und Bildungsmöglichkeiten an den Tiroler Nachwuchs herangetragen wird. Aus einer Statistik des AMS geht hervor, dass 42,8% aller Arbeitslosen keine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung aufweisen. „Genau aus diesem Grund muss man Jugendlichen Perspektiven anbieten, um frühzeitig erkennen zu können in welchem Bereich der Jugendliche Stärken hat“, sagt Wohlgemuth abschließend.

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