v.l.n.r.: Post-Mitarbeiter, Ulrike Ernstbrunner (Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende und Post-Personalvertreterin), Otto Leist (gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende), Helmut Köstinger (Bundesvorsitzende der Post-Gewerkschaft), Richard Köhler (Mitglied des Zentralausschu
Im Zuge seiner Tirolvisite besuchte der Bundesvorsitzende der Post-Gewerkschaft Helmut Köstinger die Postfiliale am Bahnhof Innsbruck, um sich ein Bild über die Arbeitsbedingungen seiner KollegInnen zu machen und eine positive Trendwende im Post-Chaos zu verkünden: „Es ist uns durch massiven Druck der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen gelungen, dass Österreichweit 522 Filialen (davon 280 im ländlichen Bereich) durch den neuen Post-BAWAG/PSK Kooperationsvertrag bestehen bleiben. Das bedeutet die Absicherung hunderter Arbeitsplätze für Tirols Postbedienstete“, erklärt der geschäftsführende Vorsitzende der GPF bei seinem Besuch.
Helmut Köstinger wurde am 2. Dezember im Zuge der Bundesvorstandssitzung der Kommunikationsgewerkschaft GPF (Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten) mit Wirksamkeit 1. Jänner 2011
einstimmig zum geschäftsführenden Vorsitzenden der GPF gewählt und löst somit den langjährigen Vorsitzenden Gerhard Fritz ab. „Mir ist der Kontakt zu unseren MitarbeiterInnen ein großes Anliegen.
Speziell in den zurückliegenden Monaten wurde am Rücken aller Tiroler Postbediensteten ein beispielsloser Postamtskahlschlag durchgeführt. Durch ein Übereinkommen mit der BAWAG/PSK konnten 522
Standorte Österreichweit gesichert werden. Damit konnte der lang ersehnte Rettungsanker für PostmitarbeiterInnen geworfen werden. Ein Beleg für den unermüdlichen Einsatz vieler
FSG-PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen“, erklärt Köstinger.
Tirols ÖGB Frauenvorsitzende und Post-Personalvertreterin Ulrike Ernstbrunner ist ebenso erleichtert. „Unser unermüdlicher Kampf ist endlich belohnt worden. Für Tirol bedeutet die Einigung, dass
de facto 42 Tiroler Postämter erhalten bleiben. Jetzt schaut die berufliche Zukunft hunderter Tiroler Postbediensteten schon weit rosiger aus, als noch vor wenigen Wochen“, so Ernstbrunner
erfreut.


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