Der Tiroler ÖGB Landessekretär Peter Hofer zeigt sich verwundert über die Unwissenheit und den damit verbundnen Forderungen einiger Abgeordneten des Tiroler Landtages, die Lohnnebenkosten zu senken. „Scheinbar treten diese PolitikerInnen für massivste Verschlechterungen der Tiroler ArbeitnehmerInnen ein. Die Senkung hätte weniger Einkommen, weniger bezahlte Freizeit und weniger soziale Sicherheit zur Folge. Wir stehen für eine Senkung der Lohnsteuer. Dies würde ArbeitnehmerInnen entlasten und damit bleibt ihnen mehr Geld im Börserl“, so Hofer.
Wie die Folgeerscheinungen dieser wahnwitzigen Forderungen nach einer Lohnnebenkostensenkung im Detail aussehen zeigt der ÖGB Tirol wie folgt auf:
a. Weniger Urlaubsgeld
b. Weniger Weihnachtsgeld
c. Weniger Abfertigung
d. Weniger Urlaub
e. Arztbesuche und Behördengänge nicht mehr in der Dienstzeit
f. Abzug von Krankenstandstagen vom Urlaub
g. Weniger Absicherung bei Insolvenzen
h. Geringere Kommunalsteuer (für Gemeinden)
i. Erhöhte Selbstbehalte beim Arztbesuch
j. Weniger Krankengeld
k. Weniger Pension
l. Schlechtere Unfallversorgung
m. Weniger Arbeitslosengeld
n. Geringe Leistungen aus dem FLAF (Kindergeld,…)
„Diese Landtagsabgeordneten, die sich immer wieder selbst als VertreterInnen der kleinen Leute bezeichnen, wären gut beraten sich zu informieren, was solche Maßnahmen für TirolerInnen bedeuten
würden. Im Zuge der Gewerkschaftlichen Bildungsarbeit erklärt sich der ÖGB Tirol gerne bereit, diese offensichtliche Bildungslücke mancher Abgeordneten zum hohen Tiroler Landtag zu schließen“,
erklärt Hofer abschließend.


