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17

Nov

2010

Hypo-MitarbeiterInnen dürfen nicht für Managementfehler bluten

Das verantwortungslose Handeln der Hypo-Führung erzürnt den gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist. „Vorstände werden ohne Konsequenzen einvernehmlich gekündigt, ohne dass sie für die verursachten Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Die Suppe muss dann ein Teil der 750 Angestellten der Landesbank in Form von Arbeitslosigkeit auslöffeln. Managementfehler sollen jene Bezahlen, die sie zu verantworten haben“, fordert Leist.

Die wirtschaftspolitisch außer Frage stehende Unfähigkeit der Managementebene widerspiegelt sich in deren fehlenden Risikobewusstsein. „Genau aus diesem Grund wurden Gelder verspekuliert. Diese Herren müssen zur Rechenschaft gezogen werde, statt mit fetten Boni in die Wüste geschickt zu werden. Sie sollen für die Fehler bezahlen und nicht die fleißig arbeitende Belegschaft, welche mit der Geldverbrennung wahrlich nichts zu tun haben“, so Leist.

 

Leist möchte Hypo-Chef Jochum abschließend noch einen Rat mit auf den Weg geben: „Als Chef einer Landesbank sollte man Stellenabbau tunlichst vermeiden und besser dafür Sorge tragen, spekulative Geschäfte in Zukunft vermeiden und durch innovative Ideen der Hypo ein solides Standbein zu verpassen.“

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