Di

09

Nov

2010

Moderne Familienpolitik braucht flächendeckende Kinderbetreuung

"Es ist höchst an der Zeit, dass weitere finanzielle Mittel für eine flächendeckende und leistbare Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt werden. Das ist ein Brückenpfeiler der moderne Familien- und Frauenpolitik“, erklärt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner, die sich über den plötzlichen Wandel der ÖVP in der Familien- und Frauenpolitik äußerst überrascht zeigt.

Für die ÖGB Frauenvorsitzende kann und darf es nicht sein, dass Frauen auf Grund von fehlenden Kinderbetreuungsplätzen der Zugang zu einer existenzsichernden Erwerbsarbeit verwehrt wird. „In Tirol wird wir im Sinne eines modernen Frauenbildes ein gesellschaftspolitisches Umdenken nötig sein, um Frauen die Mutterrolle auch als Versorgerin attraktiv zu machen“, sagt Ernstbrunner.

 

Ernstbrunner setzt dabei auch auf gut ausgebildete PädagogInnen in der Kinderbetreuungseinrichtungen. „Das ist die Vorrausetzung, den Frauen den Weg in die Erwerbstätigkeit zu ebnen. Dazu dürfen sich Väter nicht der Verantwortung entziehen und müssen einen gerechten Teil bei der Obsorge der Kinder übernehmen. Moderne Familienpolitik heißt nicht, dass sich Frauen alleine um die Versorgung der Kinder zu kümmern haben“, so die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Urlike Ernstbrunner.

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