In der leidigen Budgetsanierungsdebatte fordert der Tiroler FSG Vorsitzende und gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende die sofortige Einführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer. „Dabei werden nicht wie gerne kommuniziert kleine Sparer oder Häuselbauer belastet, sondern jene, die Vermögen von 500.000 Euro vererbt oder geschenkt bekommen. Dem Staat entgehen dabei jährlich mehr als 150 Millionen Euro“, so Leist.
Von Seiten der Wirtschaft wird beim Thema Erbschafts- und Schenkungssteuer immer mit dem Thema Angst gespielt. Dabei trifft die unter der schwarz-blauen Regierung abgeschaffte Steuer keineswegs Menschen mit normalen Vermögen. „Wenn beispielsweise jemand 30.000 oder 300.000 Euro erbt, so muss er ebenso wenig Steuern bezahlen, als jemand der ein Haus überschrieben bekommt“, stellt Leist klar.
Von den beiden Regierungsparteien und anderen Größen der Bundes- und Landespolitik vermisst der Tiroler FSG Vorsitzende und gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende klare Worte: „Die Zeit des Täuschens ist vorbei. Man sollte den Menschen gegenüber eine deutliche Sprache sprechen und im Sinne der Steuergerechtigkeit eine Erbschafts- und Schenkungssteuer wiedereinführen. Belastungen für die Familien, Jugendliche, Kinder, Studierende und ArbeitnehmerInnen wären dadurch nicht notwendig“, erklärt Leist abschließend.


