Do
28
Okt
2010
Mehr als 10.000 Tiroler Öffentlich Bedienstete TEILEN FAIR
Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzenden Otto Leist ist beeindruckt von der sozialen Fairness unter den Beschäftigten im öffentlichen Dienst. „Diese zeigen auf, wie zum Wohl der Einkommensschwächeren umverteilt werden kann. Die gestaffelte Lohnerhöhung zwischen 0,85 und 2,09 Prozent kommen jenen zugute, die ohnehin zu wenig verdienen. An diesem Beispiel des FAIR TEILENS können sich ArbeitgeberInnen in noch laufenden Kollektivvertragsverhandlungen orientieren“, so Leist.
Mit den Ergebnissen der Lohnverhandlungen tragen nach den Pensionisten, ÖBB-Bediensteten auch Beamte einen großen Teil zur Budgetsanierung bei. „Ich erwarte mir in Zukunft auch ein derartiges Entgegenkommen von Vermögenden und Reichen“, fügt der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende hinzu und warnt durch weiter stagnierenden Haushaltseinkommen den momentanen Konjunkturaufschwung zu bremsen: „ArbeitnehmerInnen sind durch ihren Konsum nach wie vor der Konjunkturmotor Nummer Eins. Diesem Motor auf lange Sicht den Treibstoff zu entziehen führt zwangsläufig zum Stillstand des Wirtschaftsaufschwunges.“
Ein warnendes Beispiel im Bezug auf stagnierende Einkommen ist die sinkende Sparquote in Österreich, die jetzt erstmals seit Jahren unter zehn Prozent gesunken ist. Die gesunkene Quote widerspiegelt die Tatsache, dass Erspartes für alttägliche Dinge aufgewendet werden muss und offensichtlich das Einkommen zum Auskommen nicht mehr reicht.


