Mo

18

Okt

2010

Vida-Pensionisten stark verunsichert

Im Zuge einer Vida-Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag kam es zu einer Diskussion rund um das Pensionssystem. „Unsere Pensionisten sind stark verunsichert, was ihre Zukunft betrifft. Da sind Äußerungen des Wifo-Chefs Karl Aiginger wonach Pensionisten Kostentreiber wären, wie Öl ins brennende Feuer zu gießen. Seine Aussagen dienen alleine dazu, junge gegen alte Menschen aufzuhetzen und davon abzulenken, den Reichen einen Teil zur Budgetkonsolidierung abzuverlangen“, erklärt der Vorsitzende der Vida-Pensionistengewerkschaft Alois Hohenegg, der sich persönlich um die 279 Ottiroler Vida-PensionistInnen kümmert.

In der Diskussion unter den 50 Teilnehmern war FAIR TEILEN Hauptthema. Ganz nach dem Motto „Überfluss besteuern – in die Zukunft investieren“.  „Alle sind verunsichert und befürchten, dass sie die Leidtragenden der aktuellen Budgetdebatte werden. Das reicht von der Verschlechterung in der Pflege bis hin zu ausbleibenden Pensionsgelderhöhungen", so der Osttiroler ÖGB-Regionalvorsitzende Willi Lackner.

 

Ein gerechtes Pensionssystem wird auch in Zukunft leistbar sein. "Unser Ziel ist ein Gesamtpaket. Wir brauchen in allen Pensionsarten mehr Gerechtigkeit. Wir halten gar nichts davon, jetzt mit der Aussage, die Pensionen seien in Zukunft nicht mehr finanzierbar und würden auf Kosten der Jungen gehen, schon wieder den Generationenkonflikt zu schüren. Wir Osttiroler Vida PensionistInnen werden uns das nicht gefallen lassen und sind kampfbereit", sagt Hohenegg in Richtung Aiginger.

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