Mo

18

Okt

2010

Leist geht optimistisch in morgige Handelskollektivvertragsverhandlungen

Der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende und GPA-djp Wirtschaftsbereichsvorsitzende Handel Otto Leist geht optimistisch in die morgen in Wien startenden Handelskollektivvertragsverhandlungen. „Angesichts der zufrieden stellenden ökonomischen Basis ist ein deutliches Lohnplus für die 40.000 Tiroler Handelsangestellten Pflicht. Auch die Wirtschaftsseite und dessen Handels-Obmann Wartusch rechnen schon mit steigenden Gehältern, welche sich ArbeitnehmerInnen der Branche mehr als verdient haben“, erklärt Leist.

HandelsmitarbeiterInnen leiden unter den immer flexibleren Arbeitszeiten, atypischen Beschäftigungsverhältnissen und den viel zu geringen Löhnen. „Immer häufiger mutieren Beschäftigte der Handelbranche zu Working Poors, das sind Menschen die mit ihrem Einkommen kein Auskommen mehr finden. Ich schließe mich den Forderungen Zangerls an und fordere höhere Löhne für nach Handelskollektivvertrag entlohnte Beschäftigte. Von 1.260 Euro Brutto- auf 1.500 Euro Nettolohn ist aber doch etwas unrealistisch, wäre aber die ideale Basis und ein Einkommen zum Auskommen im Tiroler Raum. Wie schwierig KV-Verhandlungen sind weiß jeder, der einmal dabei gewesen ist“, so der gf. Tiroler ÖGB Vorsitzende.

 

Zudem kommen insbesondere für Tiroler Beschäftigte die hohen Lebenserhaltungskosten hinzu. „Zu den exorbitant hohen Wohn- und Pendler- kommen jetzt auch noch deutlich steigende Heizöl- und Stromkosten hinzu. Da kommt es insbesondere für Tiroler Handelsangestellte, aber auch anderen in Niedriglohnbranchen beschäftigte ArbeitnehmerInnen, zu finanziellen Engpässen. Deshalb rufe ich für laufende und bevorstehende KV-Verhandlungen zu mehr FAIRness auf“, so Leist in Richtung WirtschaftsvertreterInnen.

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