Di

05

Okt

2010

ÖGB Jugend klärt Osttiroler FachberufsschülerInnen auf

Philip Wohlgemuth (Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär/links) und Harald Kuenz (ÖGB Regionalsekretär/rechts) Philip Wohlgemuth (Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär/links) und Harald Kuenz (ÖGB Regionalsekretär/rechts)

Tirols JunggewerkschafterInnen klärten gestern Mittag Schüler der Fachberufsschule Lienz über Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt auf. „Uns ist wichtig, dass das geltende Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz sowie das Berufsausbildungsgesetz eingehalten werden. Dazu ist es auch dienlich, wenn Lehrlinge bescheid wissen, dass ihnen ArbeitgeberInnen nicht auf der Nase herumtanzen können“, erklärt ÖGB Regionalsekretär Harald Kuenz.

Zudem ging es bei der Infoveranstaltung um Aufklärung über gewerkschaftspolitische Arbeit. „Wir wollen den SchülerInnen klarmachen, was die Gewerkschaften im Stande sind zu leisten. Diese verhandeln nicht nur jährlich Kollektivverträge aus, sondern bieten unter anderem auch kostenlosen Rechtsschutz beziehungsweise Rechtsberatung bei Jobproblemen an und organisieren Fortbildungs- und Freizeitveranstaltungen“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.

 

Die Jugend des ÖGB Tirol fordert eine Schaffung eines eigenen Jugend- und Lehrlingsinspektorats. „Diese Einrichtung muss jedoch eigenständig arbeiten und darf nicht in Verbindung mit der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer stehen. Dies würde Kontrollen ad absurdum führen“, erklärt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth. 65 Prozent der Lehrlinge leisten regelmäßig Überstunden. „Teilweise arbeiten Lehrlinge bis zu gesetzeswidrige 60 Stunden in der Woche. Aus diesem Grund wäre es sinnvoll, wenn es vermehrte Kontrollen zur Einhaltung aller Schutzbestimmungen gibt“, so Kuenz abschließend.

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