Di

24

Aug

2010

Tiroler ÖGB Frauen erheben Einkommen in Tiroler Betrieben

v.l.n.r.: Sabine Lanthaler (ÖGB Landesfrauensekretärin), Silvia Pritzi (Betriebsrätin Tridonic), Verena Gfrei (Tridonic Mitarbeiterin) und Christian Stütz (Tridonic Betriebsratsvorsitzender) v.l.n.r.: Sabine Lanthaler (ÖGB Landesfrauensekretärin), Silvia Pritzi (Betriebsrätin Tridonic), Verena Gfrei (Tridonic Mitarbeiterin) und Christian Stütz (Tridonic Betriebsratsvorsitzender)

Mit der Aktion „Wie viel verdienst DU? Mach den Vergleich!“ wollen die ÖGB Frauen die Einkommen in Tiroler Betrieben erheben. „Fakt ist, dass Frauen für die gleiche Arbeit noch immer um durchschnittlich 25,6 Prozent weniger verdienen als Männer. Damit arbeiten wir Frauen im Jahresschnitt im Vergleich zu Männern quasi 94 Tage gratis“, erklärt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner. Der Startschuss zur Aktion erfolgte gestern bei der Firma Tridonic in Innsbruck.

Wir fordern alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dazu auf, ihr Einkommen mit dem Ihrer KollegInnen, FreundInnen oder Verwandten zu vergleichen. „Um den Unterschied zu untermauern statten wir Betriebe mit einem Plakat aus, auf dem Frauen wie auch Männer einen Punkt in der Bruttoeinkommenspyramide setzen können. In einem Monat sammeln wir die Plakate ein und werten sie aus. Dasselbe gibt’s auch in Postkartenformat. Diese können ausgefüllt werden und kostenfrei an den ÖGB retourniert werden. Die ganze Aktion ist anonym, damit auch Männer ehrlich ihr Kreuzchen machen“, so die Tiroler ÖGB Frauenlandessekretärin Sabine Lanthaler.

Wichtig ist es, andere dazu zu motivieren sich der Aktion anzuschließen. „Nur so werden Tiroler Frauen wissen, ob sie auch bekommen, was sie verdienen“, fügt Ernstbrunner hinzu. Die Ergebnisse der Auswertung werden anlässlich des Equal Pay Days am 20. September veröffentlicht. Die Postkarten sind in allen ÖGB Regionalstellen erhältlich und können auf Anfrage auch unter der Telefonnummer 0512/59777-606 oder per Mail unter sabine.lanthaler@oegb.at bestellt werden.

 

Alle weiteren Infos findet man unter www.oegb.at/tirol

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