Di
17
Aug
2010
Schneider zu Jochum-Aussagen: „Androhung von Stellenabbau ist keine Motivationsspritze für Hypo-MitarbeiterInnen“
Neu-Hypo-Chef Jochums Aussagen, in denen er bereits am ersten Arbeitstag Personalbbau ankündigte, ist für den Tiroler GPA-djp Regionalgeschäftsführer Gerhard Schneider mehr als entbehrlich. „Wer er als neuer Chef am ersten Arbeitstag bereits Mitarbeiterabbau andenkt, reiht er sich in die Riege erfolgloser Bankenmanager und Vorstandsvorsitzenden der vergangenen Jahre ein. Innovation muss Vorrang haben. Ich glaube auch nicht, dass seine Aussagen als Motivationsspritze für die 730 Beschäftigten der Landesbank dienen. Wir werden die Geschehnisse auf jeden Fall genauestens im Auge behalten und wenn nötig auch im Sinne der Belegschaft handeln“, erklärt Schneider.
„Jochum selbst ist auf die Leistungen aller Hypo-Beschäftigten angewiesen und kann selbst nicht wirklich viel bewirken. Die massiven Einschnitte, die seinen Aussagen über den Stellenabbau zu entnehmen sind, als Fitnessprogramm zu verkaufen ist ein makaberer PR-Feldzug. Wenn er sagt, dass er es als nicht gut befinde, aus dem ‚Werkl’ herauszuquetschen, was geht, dann sollte er auf MitarbeiterInnen bauen und diese fördern, anstatt bei Amtsantritt ihnen die Rute in Fenster zu stellen. Bei einem geschätzten Bruttomonatsverdienst von weit über 20.000 Euro darf man das schon von Jochum erwarten“, so Schneider abschließend.


