Fr
13
Aug
2010
Bildungs- und Berufsorientierung am Beispiel Kinderstadt
TeilnehmerInnen der Kinderstadt mit Nuran Yildirim-Bauschke (Kinderfreunde/links im Bild) und Philip Wohlgemuth (Tiroler ÖGB Jugend/Bildmitte)
Die Jugend des ÖGB Tirol weist seit längerer Zeit auf die großen Defizite bei der Berufs- und Bildungsorientierung hin. Während LandespolitikerInnen bisher tatenlos agierten geht die Kinderstadt in Schwaz mit gutem Beispiel voran. „Hier erhalten Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren, auf spielerische Art und Weise Einblick in die Berufswelt“, sagt der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth beim Lokalaugenschein in Schwaz.
Der ÖGB fordert schon länger, dass bereits ab der ersten Bildungsstufe die breite Palette von Berufen und Bildungsmöglichkeiten an den Tiroler Nachwuchs herangetragen wird. „Hier in Schwaz bekommen unsere Jüngsten einen Überblick über ein großes Spektrum der Berufsvielfalt. Auch politische Bildung kommt dabei nicht zu kurz. Das sind genau jene Punkte, die auch die ÖGB-Jugend seit Jahren vehement von der Tiroler Landesregierung fordert“, so der Tiroler ÖGB-Jugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Aus einer Statistik des AMS geht hervor, dass 42,8% aller Arbeitslosen keine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung aufweisen. „Genau aus diesem Grund muss man Jugendlichen Perspektiven anbieten, um frühzeitig erkennen zu können in welchem Bereich der Jugendliche Stärken hat“, sagt Wohlgemuth abschließend.


