Die Angst krank zu werden und dadurch den Arbeitsplatz zu verlieren kursiert seit Beginn der Krise unter dem Großteil der Tiroler ArbeitnehmerInnen, insbesondere unter den Frauen. Bei ihnen kommt der Druck der Mehrfachbelastung erschwerend zu tragen. „Psychische Erkrankungen, welche mehr als 70 Prozent aller Arbeitsplatzerkrankungen ausmachen, kommen erst nach einer gewissen Zeit zum Vorschein. Dann kann es unter anderem schon zu spät sein und Burn Out ist die Folge. Die Rehabilitation braucht sehr lange. Arbeitsmedizinische Erhebungen zeigen, dass die betriebliche Gesundheitsförderung in Tirol noch in den Kinderschuhen steckt“, erklärt die ÖGB Regionalfrauenvorsitzende Karin Flöck im Rahmen der ÖGB-Informationsveranstaltung am 16. Juni im ÖGB Haus, zu der auch AUVA-Gesundheitsexperte Dr. Heinz Fuchsig Tipps zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitplatz an die Besucherinnen weitergegeben hat.
Tiroler Betriebe müssen wesentlich mehr dazu beitragen, dass ein alternsgerechter Arbeitsplatz geschaffen werden kann. „Wir werden nicht um ein umfassendes Präventions- und Gesundheitsförderungsgesetz herumkommen, wenn Gesundheit am Arbeitsplatz garantiert werden sollte. Auch ArbeitgeberInnen müssen mehr in die Verantwortung genommen werden. Nur gesunde und motivierte ArbeitnhemerInnen haben das Potential dem Unternehmen den gewünschten Erfolg zu liefern. Krankenstände und MitarbeiterInnenfluktuationen kosten der Wirtschaft sehr viel Geld, deshalb muss mehr für betriebliche Gesundheitsförderung getan werden um das Gesundheitssystem dauerhaft zu entlasten“, so Karin Flöck abschließend.
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mFg: 
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