Di

18

Mai

2010

120 Millionen Euro mehr für Tiroler ArbeitnehmerInnen trotz Krise im Jahr 2009

Der ÖGB Tirol hat bei Kollektivvertragsverhandlungen im Jahr 2009 für Tiroler ArbeitnehmerInnen mehr als 120 Millionen Euro an Lohnerhöhungen ausverhandelt. „Dieses Geld fließt zum Großteil in die Wirtschaft zurück und damit sind wir ArbeitnehmerInnen weiterhin der Konjunkturmotor Nummer eins. Traurig ist die Tatsache, dass die Anzahl der Menschen, die unter "working poor" leiden, angestiegen ist. Wir gehen davon aus, dass mehr als 10.000 ganzjährig erwerbstätig TirolerInnen nicht mit ihrem Einkommen auskommen“, zeigt der geschäftsführende Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist auf.

Dass viele TirolerInnen trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet sind und mit weniger als 951 Euro monatlich auskommen müssen ist keine Seltenheit. „Der erste kleine Schritt um Armut zu verhindern, waren die Ergebnisse aus den Kollektivvertragsverhandlungen für ArbeiterInnen im Hotel- und Gastgewerbe, die ab Mai 2011 einen Mindestlohn von 1.000 Euro netto garantieren. Der ÖGB ist den Tiroler ArbeitnehmerInnen ein starker Partner. Wir verhandeln mit der Wirtschaftsseite die Löhne jedes Jahr neu aus und der Erfolg gab uns auch im Krisenjahr 2009 recht. Eine beachtliche Summe von mehr als 120 Millionen Euro konnte alleine für Tiroler ArbeitnehmerInnen in den zahlreichen Kollektivvertragsverhandlungen erkämpft werden“, so der Tiroler ÖGB Vorsitzende.

 

„Im Interesse aller Tiroler ArbeitnehmerInnen appelliere ich an jene, die unser noch nicht unterstützen, dies in Form einer Mitgliedschaft zu tun, damit wir auch in Zukunft den starken Part in der Sozialpartnerschaft aufrechterhalten können“, lässt Otto Leist abschließend verlautbaren.

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