Der Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist wird am kommenden Sonntag Heinz Fischer bei den Bundespräsidentenwahlen seine Stimme geben. „Da bin ich nicht alleine, denn praktisch alle Fraktionen innerhalb des ÖGB haben sich zu einer überparteilichen Plattform „GewerkschafterInnen für Heinz Fischer“ zur Wiederwahl von Heinz Fischer zusammengeschlossen. Der amtierende Bundespräsident steht für viele Werte, die auch jene der Gewerkschaftsbewegung sind, angefangen von sozialer Gerechtigkeit bis zu seinem klaren Bekenntnis zur Demokratie“, so Otto Leist.
Nicht zur Wahl zu gehen oder ungültig zu wählen ist für den Tiroler ÖGB Vorsitzenden keine Option: „Demokratische Rechte wie das Wahlrecht darf man nicht achtlos liegen lassen, viele Menschen haben dafür jahrzehntelang gekämpft. Die Bundespräsidentschaftswahl ist außerdem der einzige Wahlgang in Österreich, bei dem die Menschen in direkter Wahl eine Person wählen - nämlich ihr Staatsoberhaupt. Das darf man nicht ungenutzt liegen lassen“, appelliert Otto Leist.
Otto Leist fordert alle TirolerInnen auf, zur Wahl zu gehen: „Dieses Bekenntnis zur Demokratie ist für uns gleichzeitig Auftrag und Appell, dass alle wahlberechtigten Menschen von ihrem demokratischen Wahlrecht unbedingt Gebrauch machen müssen.“ Besonders angetan ist Leist von Fischers Aussagen zur Budgetsanierung: „Wir als überparteilicher Gewerkschaftsbund teilen die Sichtweise Fischers, wonach die soziale Symmetrie bei der Sanierung des Staatshaushaltes bewahrt werden muss. Es ist unabdingbar, dass man Gerechtigkeit walten lässt und dass die Menschen, die am stärksten unter der Krise gelitten haben, nicht erneut belastet werden“, so der Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist.
„Wir begrüßen auch die klaren Worte, die Heinz Fischer zur Frage des Nationalsozialismus auch heute wieder gefunden hat“, sagt Leist. "Wir wenden uns kompromisslos gegen Diskriminierung, Rassismus, Faschismus und Diktatur. Das ist für GewerkschafterInnen, wie auch für Heinz Fischer, aber insbesondere für junge Menschen unumstößlich. Hier bleibt kein Platz für Spielräume oder Interpretationen“, so der Tiroler ÖGB Vorsitzende abschließend.
