Do

15

Apr

2010

Tiroler ÖGB Jugend verärgert - Zivildiener dürfen nicht Polizisten werden

Die Initiative der Tiroler ÖGB Jugend im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes das bestehende Zivildienstgesetz von 1986 abzuändern und das Waffenverbot für Zivildiener aufzuheben, wurde im Petitionsausschuss nicht abgesegnet.

„Die Verantwortlichen haben die Petition, welche vom Tiroler Landtag beschlossen und weitergeleitet wurde, mit der simplen Begründung – es wird in den kommenden Jahren zu einer Zivildienstreform kommen – zur Kenntnis genommen aber nicht dem Innenausschuss weitergeleitet. Davon haben Zivildiener, die einen Job bei der Polizei anstreben herzlich wenig. Die Sache ist vorerst vom Tisch“, ärgert sich der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.

 

Nun ist es so, dass Zivildiener den Beruf eines Polizisten nicht ausüben dürfen. Die Tiroler ÖGB Initiative hat die Streichung des 15-jährigen Waffenverbotes im Zivildienstgesetz vorgesehen. „Auf eine Zivildienstreform zu warten ist für all jene Zivildiener, die jetzt Polizisten werden wollen ein schwacher Trost. Das diskriminierende Berufsverbot bleibt somit aufrecht und die Entscheidung mit 18 Jahren keine Waffe zu tragen führt nach wie vor zu einem lebenslangen Polizei-Berufsverbot“, zeigt sich der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth enttäuscht.

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