Di
13
Apr
2010
Tiroler ÖGB Initiative gegen Polzei-Berufsverbot für Zivildiener wird morgen im Innenausschuss behandelt
Morgen wird im Innenausschuss darüber entscheiden, ob die Initiative der Tiroler ÖGB Jugend zur Streichung des 15-jährigen Waffenverbotes im Zivildienstgesetz geändert wird. „Dies hätte für Tiroler Zivildiener zur Folge, dass sie den Beruf des Polizisten trotz Zivildienstes ausüben können. Momentan führt die Entscheidung mit 18 Jahren keine Waffe zu tragen zu einem lebenslangen Berufsverbot für diejenigen, die Polizist werden wollen“, so der Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Auf Initiative der Tiroler Gewerkschaftsjugend wurde das Thema bereits im Tiroler Landtag eingebracht, angenommen und an die Bundesregierung weitergeschickt. "Wer sich mit 18 aus Gewissensgründen gegen den Waffengebrauch und damit für den Zivildienst entschieden hat, soll trotzdem später Polizist werden können. Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand der behandelnden Personen und gehen davon aus, dass die Änderung vollzogen und der Benachteiligung von Zivildienern ein Ende bereitet wird", gibt sich Wohlgemuth optimistisch.


