Sa

06

Mär

2010

Tiroler ÖGB Frauen pochen auf 1.300 Euro Mindestlohn

Die Tiroler ÖGB Frauen fordern hinsichtlich des Internationalen Frauentages am 8. März einen Mindestlohn von 1.300 Euro Brutto für alle weiblichen Vollzeitbeschäftigten. „Mit der Kampagne der ÖGB Frauen „Ich will’s fair“ verlangen wir auch, dass die Anrechnung des Partnergehaltes bei der Notstandshilfe wegfällt und die volle Pflichtversicherung für alle Beschäftigungsverhältnisse eintreten. Wir Frauen sind die am meisten betroffenen Opfer der Wirtschaftskrise und von Armut akut gefährdet“, so die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner.

In unserer Kampagne stehen so genannten Working-Poors im Vordergrund. „Jene 116.000 Frauen in Österreich, die trotz Vollzeitbeschäftigung unter der Armutsgrenze von 951 Euro liegen, müssen gerecht bezahlt werden. Genau aus diesem Grund muss der Mindestlohn auf 1.300 Euro Brutto (1.052,69 Euro netto) angehoben werden“, so die stellvertretende ÖGB Vorsitzende Ulrike Kraus. 

 

Ein weiterer Schritt, um die Gleichberechtigung voranzutreiben ist die Forderung mehr Vollzeitarbeitsplätze zu schaffen. „Nur mit einem vollwertigen Job unter fairer Bezahlung können wir Frauen unsere Position am Arbeitsmarkt langfristig festigen. Eine Vollzeitkraft hat erfahrungsgemäß bessere Chancen eine Führungsposition zu erlangen als eine Teilzeitkraft“, so Ernstbrunner abschließend.

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