Mi
03
Mär
2010
Unterschiedliche Jugendschutzgesetzte – Dinge die zusammengehören, soll man auch zusammenführen
Die Jugend des ÖGB Tirol sieht die föderal ausgelegten Jugendschutzgesetzte als wenig sinnvoll. „Gerade in Regionen, die sich grenznahe anderer Bundesländer befinden, kann diese Lösung für Verwirrung sorgen. Jugendliche sind mobil und gehen auch einmal in einem anderen Bundesland aus. Wir fordern deshalb eine bundesweit einheitliche Lösung“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
„Dinge die zusammengehören, soll man auch zusammenführen. Warum sollte beispielsweise ein Niederösterreicher länger ausgehen dürfen als seine gleichaltrige Tiroler Freundin? Jugendliche sind mobil und so kommt es schon des Öfteren vor, dass eine Tirolerin in einem anderen Bundesland nächtens unterwegs ist. Das sorgt für Verwirrung und keiner kennt sich mehr aus. Man kann von Jugendlichen nicht verlangen jedes Jugendschutzgesetz zu studieren“, kritisiert Wohlgemuth.
Was Jugendliche brauchen ist vor allem ein nach den Bedürfnissen der Jugendlichen gerichtetes Bundesjugendschutzgesetz, welches insbesondere den Schutz der Jugendlichen garantiert und ihnen die Möglichkeit auf persönliche Entfaltung gewährleistet.
1 Kommentar
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#1
Das kann alles auch wahr sein, aber was ist denn mit der steuer erhöhung?
