v.l.n.r: Gerhard Schneider, Ulrike Ernstbrunner und Erwin Zangerl
Die Post-Personalvertreterin und AK-Kammerrätin ist im Zuge der 13. ÖGB Landefrauenkonferenz am 27. Februar im Hilton Innsbruck mit 98 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt worden. „Die Zustimmung ist ein Zeichen dafür, dass wir gute Arbeit leisten und das angesichts der schwierigen Wirtschaftslage, unter der insbesondere Frauen leiden“, so Ernstbrunner.
In dieselbe Kerbe schlug auch Gastreferentin Dr.in Edeltraud Ranftl vom Institut für Soziologie, Johannes-Kepler-Universität Linz und präsentierte in ihrem Vortrag Gegenstrategien zur Bekämpfung der Einkommensunterschiede in Tirol.
Die Bewertung von Frauenarbeit wird neben den Einkommensunterschieden für das Jahr 2010 das zentrale Thema der Tiroler ÖGB Frauen sein. „Getreu dem ÖGB-Motto FAIRteilen werden wir für das heurige Jahr verstärkt auf die ungerechte Bezahlung von Frauen aufmerksam machen, basierend auf den Einkommensunterschied von 28,5 Prozent“, so Ernstbrunner abschließend.
Als Stellvertreterin Ernstbrunners wurde Mag.a Ulrike Kraus (GÖD/Gewerkschaft Öffentlicher Dienst) und Silvia Nagele (PRO-GE/Die Produktionsgewerkschaft), Maria Wodounik (Gewerkschaft vida) und Dr.in Johanna Wieser (GPA-djp/Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) als Mitglieder des ÖGB Frauenpräsidiums gewählt.
