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24

Feb

2010

Tiroler Tourismusbeschäftigte müssen jetzt für die gute Bilanz belohnt werden

Die Gewerkschaft vida ist hoch erfreut über die positive Bilanz Tiroler Touristiker und verlangt nun ArbeitnehmerInnen der Branche für die hervorragende Arbeit zu belohnen. „Wir als GewerkschafterInnen wissen, unter welch schwierigen Bedingungen Beschäftigte der Branche arbeiten. Insbesondere die Bezahlung und die Arbeitszeiten gehen voll und ganz zu Lasten der ArbeitnehmerInnen. Durch die Erfolge im heurigen Winter müssen alle Anstrengungen seitens der Wirtschaft unternommen werden, diesen Missstand zu beseitigen“, so der Tiroler vida Vorsitzende Günter Mayr.

Der Tourismus ist von der Lohn- und Gehaltsstruktur bereits im unteren Drittel der Einkommen angesiedelt. „Durch All-In-Klauseln in den Arbeitsverträgen sind die Beschäftigten oft gezwungen, 10 Stunden und mehr pro Tag zu arbeiten, ohne dafür einen zustehenden Ausgleich zu bekommen. Genau diese Umstände müssen unterbunden werden. Soziale Gerechtigkeit für jene Personen, die den Erfolg der Branche garantieren und zwar den ArbeitnehmerInnen“, so vida Sekretär Roland Müller.

 

Besonders Lehrlinge im Hotel- und Gastgewerbe finden meist schwierige Bedingungen vor. „Einerseits werden sehr flexible Arbeitszeiten gefordert, andererseits ist die Bezahlung äußerst schlecht. Gefragt seien daher innovative Konzepte, denn andere Wirtschaftszweige sind dem Tourismus an Angeboten für junge Menschen, wie zum Beispiel Bonuszahlungen für gutes Zeugnis, Führerschein oder Matura, weit überlegen“, so Mayr abschließend.

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