Do
11
Feb
2010
ÖGB Frauen fordern Politiker auf Frauenberatungsstelle im Bezirk Kitzbühel finanziell zu unterstützen
Die Frauen des ÖGB Tirol fordern die zuständigen Politiker schleunigst auf, finanzielle Mittel für die Frauenberatungsstelle „Evita“ in St.Johann zur Verfügung zu stellen. „Wir verlangen weit mehr als die geforderten 30.000 Euro bereitzustellen, um den Ausbau der Beratungen für die Frauen zu gewährleisten. Für uns steht es auch außer Frage, dass die öffentliche Hand dafür aufkommen muss. Schließlich gibt’s auch eine Menge Geld für das Hahnenkammrennen und Co und deshalb werden die paar tausend Euro für uns Frauen ganz sicher drin sein. Es sei denn, Frauenanliegen interessiert die Politiker nicht“, so die Tiroler ÖGB Frauenlandessekretärin Sabine Lanthaler.
„Nicht nur, dass Frauen unter der schlechten Einkommenssituation im Bezirk Kitzbühel leiden und eigenständige Existenzsicherung für viele Frauen nicht möglich ist, will man ihnen noch eine Beratungsstelle die hervorragende Leistung erbringt beschneiden. Es ist lächerlich um solche Beträge herumzureden. Bürgermeister und Landespolitik sollen im Sinne der Frauen handeln und nicht immer nur mit Plakatwerbung und leeren Wahlversprechen sich zum Thema Frauen äußern. Wenn derart reiche Gemeinden wie Kitzbühel nicht einmal einen Teil der 30.000 Euro beisteuern können, dann sehe ich schwarz um die Austragung und Finanzierung des Hahnenkammrennens im nächsten Jahr, insbesondere dann wenn Schnee per LKW und Hubschrauber auf die Piste gebracht werden muss“, so Lanthaler abschließend.
