Die Jugend des ÖGB Tirol fordert die Aufhebung des Berufsverbotes bei der Polizei für Zivildiener. „Momentan ist es so, dass Zivildienern nach Beendigung des Zivildienstes ein 15-jähriges Waffenverbot auferlegt wird. Die Grundvoraussetzungen zur Aufnahme bei der Polizei besagen jedoch, dass das Höchstalter von 30 Jahren bei Eintritt in den Exekutivdienst nicht überschritten werden darf. Somit ist der Beruf Polizist für Zivildiener nicht mehr möglich“, kritisiert der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Um den Zivildienern die Chance den Eintritt in den Polizeidienst zu gewähren, fordert die ÖGB Jugend PolitikerInnen auf, im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes das bestehende Zivildienstgesetz von 1986 abzuändern. „Dazu muss die 15 Jahre andauernde Frist, auf jegliches Tragen von Waffen zu verzichten, aus dem Gesetz gestrichen werden“, so Wohlgemuth.
Auch den Jagdschein dürfen Zivildiener erst nach Ablauf der Sperrfrist absolvieren. „Diese diskrimierende Gesetzespassage muss dringend abgeändert werden“, fordert der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär abschließend.

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