Do
21
Jan
2010
Otto Leist zur geplanten Zukunftsholding: Ohne Nutzen für die Arbeitnehmer keine Zustimmung!
Der Tiroler FSG Vorsitzende Otto Leist ist mehr als gespannt auf die neue Zukunftsholding des Landes Tirol. „Schlussendlich will man auch die Zustimmung unserer Fraktion im nächsten AK Vorstand. Ohne Offenlegung aller Fakten und eines konkreten Konzepts wird es diese mit Sicherheit nicht geben. Außerdem wollen wir wissen, welchen Nutzen das für TirolerInnen hat“, so der Tiroler FSG Vorsitzende.
„Wir haben nichts gegen die Errichtung einer Zukunftsholding. Genau aus diesem Grund hat die FSG Tirol damals dem Zukunftszentrum zugestimmt. Das die Ergebnisse die Erwartungen nicht einmal ansatzweise erreicht werden konnten, haben wir einen inzwischen in die Landespolitik abgewanderten AK-Präsidenten zu verdanken“, sagt Otto Leist.
Für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen und Tiroler ArbeitnehmerInnen ist es sehr wichtig, sich mit künftigen Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu beschäftigen und rechtzeitig auf Änderungen zu reagieren. „Leider wurde dieses Ziel weder durch das Zukunftszentrum, noch der Zukunftsstiftung und schon gar nicht mit dem noch gar nicht errichteten Büro für Zukunftsfragen auch nur ansatzweise erreicht.
„Clusterprogramme der Zukunftsstiftung, Laufbahnberatung und Kompetenzbilanzen des Zukunftszentrums sind zwar gute Produkte, in Anbetracht der aufgewendeten Kosten allerdings zu wenig. Um unsere Zustimmung zu erhalten, muss das Projekt bis ins Detail ausgearbeitet werden. Das erwarten sich auch die Menschen.“, so Otto Leist abschließend.
