Di

29

Dez

2009

Tiroler ÖGB Jugend kritisiert Fekter Vorstoß

Der Vorstoß von Innenministerin Fekter, wonach ZivildienerInnen ihren Krankenstand einarbeiten müssten, ist für den Tiroler ÖGB Landesjugendvorsitzenden Manuel Unterkircher mehr als entbehrlich: „Tiroler Zivildiener müssen sich vom Arzt krankschreiben lassen, so wie auch ArbeitnehmerInnen. Die Pauschalvorwürfe treffen Zivildiener aber auch die behandelnden ÄrztInnen. Ungerechterweise muss jetzt ohnehin schon der Dienst verlängert werden, wenn man länger als 24 Tage krank ist“, kritisiert Unterkircher.

Würde diese Novelle tatsächlich in Kraft treten kommt es erstens zu einer weiteren Verschlechterung im Zivildienst und zum zweiten mögliche berufliche Folgeerscheinungen für jene, die ihre Berufslaufbahn unterbrechen mussten. In der Realität wird der Arbeitsplatz leider nicht ewig aufgehoben“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.

 

„Die drohende Verlängerung würde einzig und alleine dazu führen, dass Tiroler Zivildiener trotz Erkrankung ihren Dienst antreten. Welche Folgeerscheinungen das mit sich bringen kann, muss man Frau Fekter wohl nicht genauer beschreiben“, so Unterkircher abschließend.

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