So

27

Dez

2009

Innsbrucker ArbeitnehmerInnen stützten heimische Wirtschaft mit 197 Millionen Euro Weihnachtsgeld

Die mehr als 136.000 ArbeitnehmerInnen aus dem Raum Innsbruck Stadt und Land pumpten im Monat Dezember fast zur Gänze die gesamten 197 Millionen Euro ihres Weihnachtsgeldes in die heimische Wirtschaft und sind somit die wirtschaftstreibende Kraft Nummer Eins. „An diesem Beispiel sieht man wie wichtig es ist, dass wir als Gewerkschaft Jahr für Jahr für das Weihnachtsgeld kämpfen. Dies wird ausschließlich Kollektivverträge geregelt. Insgesamt werden im Raum Innsbruck Stadt und Land jährlich mehr als 197 Millionen Euro (Netto) an Weihnachtsgeld ausbezahlt“, so der Innsbrucker ÖGB Vorsitzende Bernhard Ralser.

Das Medianeinkommen der Innsbrucker ArbeitnehmerInnen liegt bei 1.812 Euro (2009). Das Weihnachtsgeld beträgt 1.447 Euro. In der Weihnachtszeit fließt fast das gesamte Weihnachtsgeld zurück in die Wirtschaft und hält die Konjunktur so am Laufen. „Würde kein Weihnachtsgeld ausbezahlt werden trifft das in erster Linie die arbeitenden Menschen. Insbesondere die Familien und unmittelbar danach die heimische Wirtschaft würde unter massiven Einkommens-, Umsatz- und Gewinneinbrüchen leiden“, so der Innsbrucker ÖGB Sekretär Christof Federspiel.
 
„Dasselbe gilt auch für Lohnerhöhungen. Wenn Menschen weniger verdienen, dann investieren sie auch weniger und die Wirtschaft bekommt die Rechnung dafür präsentiert. Aus diesem Grund appellieren wir GewerkschafterInnen an die Vernunft und für faire Lohnverhandlungen im Jahr 2010, ganz nach dem Motto geht’s den Menschen gut, dann geht’s auch der Wirtschaft gut“, so Ralser abschließend.

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